2 Konzepte aus dem Buch helfen mir seit gut einem Jahr sowohl beruflich, als auch privat, Dokumente um einiges schneller zu finden, als vorher.
Aussage 1 = "Menschen erinnern sich am besten an Geschichten".
Die Ablage von Dokumenten nach Geschichten (=Prozessen) funktioniert sowohl beruflich ("Die technische Zeichnung x hatte ich das letzte mal in der Hand, als ich das Gerät von Kunde y repariert habe"), als auch privat ("Die Gehaltsabrechnung vom Dezember 2009 hatte ich das letzte mal, als ich die Steuererklärung für 2009 erstellt habe").
Konzept 2 = Verschlagwortung von Wissensdokumenten mit Hilfe einer Schlagwortkartei.
Diese Idee ist einfach und genial. Alles, was ich nicht nach Prozessen ablege, sammle ich in einem "Wissensarchiv" - sortiert nach fortlaufend nummerierten Aktenzeichen. In einer Schlagwortkartei (ich persönlich nutze dafür eine simple Textdatei auf meinem PC) verknüpfe ich die Schlagworte mit den Aktenzeichen im Wissensarchiv.
Seit ich dieses System betreibe, finde ich plötzlich Dinge wieder, die vorher in Papier- oder EDV-Ordnern unauffindbar gewesen wären. Manchmal erschrecke ich mich selber, wie schnell ich z.B. einen Prospekt von vor einem Jahr zur Hand habe, in dem ein interessantes Produkt gesehen habe.
Mein Fazit: Der Aufwand - sowohl finanziell als auf zeitlich - den ich in das Buch investiert habe, habe ich persönlich vielfach gelohnt - vor allem durch eingesparte Suchzeit.