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Prozac Nation - Mein Leben mit der Psychopille
 
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Prozac Nation - Mein Leben mit der Psychopille

Christina Ricci , Jason Biggs , Erik Skjoldbjaerg    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Christina Ricci, Jason Biggs, Anne Heche
  • Regisseur(e): Erik Skjoldbjaerg
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: 3L Vertriebs GmbH & Co. KG
  • Erscheinungstermin: 28. Januar 2010
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 95 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002ZE4C8K
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.173 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Elizabeth "Lizzie" Wurtzel ist ein Schreibtalent und als solches 1985 auf der Eliteuniversität Harvard zur rechten Zeit am rechten Ort. Leider geht Lizzies Sozialkompetenz nicht mit ihrer Kunst einher, und so verstört und enttäuscht sie nacheinander (und gar nicht immer absichtlich) erst ihre beste Freundin, dann ihre zwei netten College-Lover und schließlich auch die schwer neurotische Mutter. Mutti weiß aber vielleicht auch einen vernünftigen Rat und schickt Lizzie zur Psychologin. Und siehe da, mit den richtigen Medikamenten funktioniert Lizzie gleich besser.

Produktbeschreibungen

Prozac Nation DV

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Als sich Elizabeth(Christina Ricci) das fragt, ist es fast schon zu spät. In Erik Skoldbjärgs Film, der bereits 2001 produziert wurde und erstmals 2005 im amerikanischen Fernsehen lief, wird Elizabeths Geschichte schonungslos offen erzählt und gezeigt. Nach dem Roman -Verdammt schöne Welt. Mein Leben mit der Psychopille- von Elizabeth Wurtzel, hat Skoldbjärg ein beklemmendes, mitreißendes Drama produziert. Das wir diesen Film, mit der hervorragend spielenden Christina Ricci, erst jetzt auf DVD sehen können, ist eigentlich eine Schande...

Elizabeth ist ein Scheidungskind. Ihre Mutter(Jessica Lange) und ihr Vater haben sich getrennt und pflegen seitdem eine extreme Hassbeziehung. Elizabeth ist eine talentierte Autorin, aber sie hat einen Knacks. Ihre psychotische, völlig überforderte Mutter schickt sie nach Harvard. Dort beginnt Elizabeth ein vielversprechendes Journalismus-Studium. Bald folgt der erste Artikel im Rolling Stone Magazin. Was soll da noch schief gehen? Aber Elizabeth wird ihrer Zimmerkollegin Ruby(Michelle Williams) unheimlich. Dann kommen falsche Freunde, Drogen und Alkohol ins Spiel. Es folgt eine Schreibblockade und der Beginn einer Therapie bei Doktor Sterling(Anne Heche). Nichtsdestotrotz bleiben die Probleme bestehen. Elizabeth schafft es immer wieder kaputt, defekt, abstoßend, asozial und völlig neben der Spur, alle Menschen, die etwas für sie empfinden, vor den Kopf zu stoßen. Sie verliert ihre Freunde, fällt aus dem Rahmen, spürt Reue, hasst sich selbst, verteufelt die Welt und kann doch nichts an der eigenen Misere ändern. Dann kommt ein neuer Freund, Rafe(Jason Biggs), ins Spiel. Jetzt könnte es eigentlich funktionieren...tut es aber nicht. So steht Elizabeth vor dem Abgrund. Wie sie es dann doch hinbekommt, nicht in diesem Abgrund zu verschwinden, dass erzählt Skoldbjärgs Film mit großen Gesten, fantastischen Bildern und genialen Darstellern.

-Prozac Nation- lebt von der Erzählstimme Elizabeths und dem eindringlichen Spiel Christina Riccis. Wie sie die Facetten einer völlig desorientierten, hilflosen, fast nicht lebensfähigen, jungen Frau spielt, das habe ich in dieser Form nur selten gesehen. Jessica Lange, in der Rolle ihrer Mutter, steht ihr da in puncto Schauspielkunst nicht viel nach. Das ein Film mit so ernstem Thema es dennoch schafft, zu unterhalten, hat mich am meisten beeindruckt. Man klebt regelrecht am Erzählstrang und kann nicht loslassen.

Dazu gibt es Kameraeinstellungen, die in Überblendungen, Slowmotion- oder Zeitraffereinstellungen perfekt die Botschaft unterstützen, die die Bilder liefern sollen. Als Bonus sehen wir Lou Reed in einer Nebenrolle und dürfen nicht nur seiner Musik, sondern auch den Hits von Bruce Springsteen lauschen.

-Prozac Nation- war, jedenfalls für mich, ganz großes Erzählkino im Bereich Drama. Eine Geschichte mit Tiefgang, Gefühl, Tragik und einem Schuss Menschlichkeit, den man hinter Abscheu und Ablehnung erst aufstöbern muss. Es geht um Menschen, Schicksale und, wie es Elizabeth Wurtzel in ihrem Roman so schön formulierte: "Die Vereinigten Staaten der Depression." Absolut sehenswert!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sweet life... 17. Juli 2011
Von Timo Brandt TOP 500 REZENSENT
"Some people, they like to go out dancing
And other peoples, they have to work, Just watch me now!
And there's even some evil mothers
Well they're gonna tell you that everything is just dirt
Y'know that, women, never really faint
And that villains always blink their eyes, woo!
And that, y'know, children are the only ones who blush!
And that, life is just to die!
And, everyone who ever had a heart
They wouldn't turn around and break it
And anyone who ever played a part
Oh wouldn't turn around and hate it!"
-Sweet Jane- von Lou Reed

Es gibt so Filme, die einen ganz speziell bewegen, weil sie einem die Möglichkeit geben, die eigene Vergangenheit aufzuarbeiten, Dinge zu verstehen und sich verstanden zu fühlen. So mancher Film geht ganz bewusst und bemüht in die Tiefe und manch anderer Film ist auf seine Weise tiefgehend, wenn jemand in der Geschichte seine eigene Tiefe findet. Für mich war -Prozac Nation- ein Film letzterer Art.

Im deutschen Fernsehen wird der Film ab und zu ausgestrahlt, dann allerdings unter dem Titel "Sex, Pillen und Lou Reed". Der Kommentar dazu ist dann meistens, dass dieser Titel verwirrend sei und dem Film nicht gerecht werde. Nun, ich denke, dass beide Titel dem Film gleichermaßen gerecht und nicht gerecht werden.
"Mein Leben mit der Psychopille" stimmt in sofern, da dies der Titel des Buches ist, das hier als Vorlage diente; aber er passt auch überhaupt nicht, denn der Inhalt wird damit in keinster Weise richtig angedeutet, da der Film die Geschichte der Krankheit und kaum den Teil der Heilung beschreibt.
"Sex, Pillen und Lou Reed" ist so gesehen der bessere Titel, da er den oberflächlichen Dunst der Geschichte beschreibt, in dem die Protagonistin sich selbst einkettet, aber er ist auch schlecht, weil er falsche Erwartungen weckt, dahingehend, wie der Film gesehen werden sollte.

Jeder kennt wohl das philosophische Problem der Absurdität des Lebens, welches wohl kein anderer Denker so treffend formuliert hat wie Albert Camus in seinem Der Mythos des Sisyphos und welches er in seinen Romanen Der Fremde und Die Pest dargestellt hat. Dies Absurde, das entsteht wenn man im Leben nach Sinn und nach Antrieben sucht - manchen drückt diese Sinnlosigkeit nur ab und zu im Schuh und manchen drückt sie vehement in die Knie und sprengt den Kopf. Man kann das Depression nennen, oder auch einfach Angst.

"Wenn andere Leute sich schneiden, dann machen sie halt ein Pflaster drauf - ich blute weiter. ['] Irgendwie muss man doch funktionieren."
Lizzies Suche nach dem Absoluten im Schreiben, in der Liebe, der Poesie, der Musik - es ist eine Suche, die seit jeher die verschiedensten Menschen angetreten haben. Das Gefühl, dass da mehr in einem und in der Welt sein müsste - ist es ein Trugschluss, eine Sucht, eine Obsession, ohne Ziel oder Halt. Eine Sucht ist es auf jeden Fall ' the Rest, i think, is silence.

Prozac Nation ist die Geschichte einer Frau, die talentiert ist, die wunderbar über Lou Reed und Bruce Springsteen schreiben kann (vor allem über Springsteen) und die trotz allem weder mit sich noch mit ihren Mitmenschen zufrieden ist. Sie verlangt viel von ihnen - zu viel? Sie verlangt viel vom Leben und von sich; sie will ein Genie sein - um jeden Preis?
Auf jeden Fall erleidet sie mit ihrem Leben Schiffbruch und betäubt den Schmerzüberschuss hier und da; und versucht immer wieder sich mit ganzem Herz in etwas hineinzustürzen, dass sie erfüllen und heilen kann. Dank Christina Ricci ist diese Figur gleichzeitig zerrissen, lebendig und todkrank; eine beeindruckende schauspielerische Leistung. Und ein beeindruckender, gefühlsechter Film, ein Film wie ein Song von Lou Reed'
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
...nicht zuletzt durch den tragischen Suizid unseres Nationaltorhüters Robert Enke. Denn der Film beschäftigt sich genau mit diesem Thema. Depressivität, Ängste und mögliche Heilung.

Ein starkes Teenager-Drama gespickt mit zahlreichen Hollywoodstars wie den vielfach preisausgezeichneten Darstellerinnen Christina Ricci (Sleepy Hollow) und Jessica Lange (Operation Blue Sky) sowie Jason Biggs (American Pie) und Jonathan Rhys-Meyers (Mission Impossible III). Ebenso mit von der Partie ist Michelle Williams (Brokeback Mountain) und Anne Heche (Men in trees).

Elizabeth (Christina Ricci) ist eine junge Frau aus der Arbeiterklasse, die schon früh begann, für namhafte Zeitungen zu schreiben. Sie konnte dank eines Stipendiums ihr Studium an der begehrten Harvard Universität beginnen. Trotz dieser Erfolge, gerät ihr Leben aus den Fugen. Nach der Scheidung ihrer Eltern und ständigem Streit mit Ihrer Mutter (Jessica Lange) gibt sie sich ganz den Drogen hin und vertreibt sich ihre Zeit mit wahllosen sexuellen Affären.
Durch diesen Lebensstil vollkommen aus der Bahn geworfen und von Depressionen geplagt, sucht sie schließlich einen Psychiater auf, der ihr das Wundermittel Prozac verschreibt. Diese Wunderdroge verleiht ihr zwar die Energie zum Schreiben, vernebelt jedoch gänzlich ihren Blick.

Ein Teufelskreis aus Selbstbetäubung, Realitätsflucht und Zerstörung beginnt'

Eine wahrhaftig exzellente Darbietung von Christina Ricci nach dem Bestseller 'Verdammte schöne Welt - Mein Leben mit der Psychopille' von Elizabeth Wurtzel
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Life sucks!
Die Geschichten, die das Leben schreibt, sind halt auch nicht immer die besten. Oder finden nicht die besten Regisseure und Drehbuchschreiber, um daraus gute Filme zu machen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von MissVega veröffentlicht
etwas mehr Tiefgang erwartet
unter der berücksichtigung, dass es "nur" ein film ist, sind mir manche aussagen über die gezeigten personen dennoch zu unkonkret. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von igeline veröffentlicht
Guter Film
kommt aber in keiner Weise an das Buch heran.
Die emotionale Ebene ist eine völlig andere.
Christina Ricci einzigartig.
Vor 21 Monaten von Goddi veröffentlicht
Die Hans im Glück Spirale
Bis nach Harvard schaffte es das Schreibtalent Elizabeth. Sie stammt aus einer zerrütteten Ehe und hat selbst Schwierigkeiten mit dem Leben zurecht zu kommen. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Lothar Hitzges veröffentlicht
Dokumentation einer Krankheit
In dem Film "Prozac Nation" geht es um die junge angehende Journalistin Elizabeth "Lizzy" Wurtzel. Der Film basiert auf den wahren Erfahrungen von Elizabeth Wurtzel die mit 19... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Mai 2010 von Tina Kallmeyer
Einfühlsam und realistisch!
Ein wunderbarer, bewegender Film! Zwar könnte der Untertitel in die Irre führen: "Mein Leben mit der Psychopille". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2010 von Dankward Sellin
lobby
Warum nur einen Stern für einen Film, dessen Dramaturgie und Schauspielerleistung sicherlich als gut zu bewerten wäre? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. März 2010 von jimmy jimmerano
fesselnd!
super film!
geht unter die haut.
man leidet förmlich mit!
sehr empfehlenswert!
Veröffentlicht am 28. Februar 2010 von S. R.
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