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Provokation [Gebundene Ausgabe]

Götz Kubitschek
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

30. November 2007
Immer dann, wenn jemand mit großer Hingabe handelt, tut er es vor allem und letztendlich für sich selbst. Daß er dabei oft auch einer Sache dient, wird erst im Nachgang und auf den zweiten Blick deutlich. Dienen in diesem Sinne ist nutzloses Dienen (Montherlant) und Selbstvergewisserung: Wer handelnd sich selbst sucht, formt sich mittels Selbstdarstellung eine Stellung: Denn von vornherein ist ihm ist keine mehr gegeben ein Ergebnis moderner Ortlosigkeit. Kubitschek dekliniert in seinem programmatischen Buch diesen politischen Existentialismus für eine Neue Rechte in Deutschland durch. Er sieht in der Provokation das Kampfmittel der Schwachen in der derzeitigen Lage also das Kampfmittel der Konservativen, der Rechten. Denn daß diese Rechte schwach ist, daß sie marginalisiert ist bis zur Bedeutungslosigkeit, steht außer Zweifel. Aber das will Kubitschek mit seinem Pamphlet ändern ...

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 80 Seiten
  • Verlag: Edition Antaios; Auflage: 1 (30. November 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935063768
  • ISBN-13: 978-3935063760
  • Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 10,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 490.175 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Götz Kubitschek, geboren 1970 in Ravensburg, studierte Germanistik, Geographie und Philosophie. Seit 2002 selbstständiger Verleger (Edition Antaios), von 2003 bis 2008 verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift Sezession. Letzte Buchveröffentlichungen: 20 Jahre Junge Freiheit. Idee und Geschichte einer Zeitung, Schnellroda 2006; Raki am Igman. Texte und Reportagen aus dem Bosnien-Einsatz der Bundeswehr, Dresden 2001.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Politischer Existentialismus 2. Juni 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist mit ziemlich heißem Herzen geschrieben, also: von einem, der an etwas leidet, dessen Leidenspotential er erst erklären muß. Kubitschek ist ein Rechter, keine Frage, und er leidet daran, daß die deutsche Nation ihr Gesicht in mehr als nur einer Hinsicht verliert. Das ist aber nur ein Aspekt seines Widerstandsantriebs. Der andere ist das Leiden daran, daß es in Deutschland keinen Aufstand gegen den weg in den Abgrund gibt.
Probt er selbst diesen Aufstand? Wenn man sich auf seiner Autorenseite anschaut, worüber er schreibt, dann muß man sagen: Ja, das ist ein publizistischer Aufstand. Und in der "Provokation" sieht Kubitschek das Mittel der politisch Schwachen, den Aufstand zu artikulieren. Daß dies vergebens sein könnte, zieht sich als Gemütsfaden durch das ganze Buch. Und so wird aus einer banalen politischen Taktik ein glaubwürdiger politischer Existentialismus: Wir tun, was wir tun, letztlich für uns selbst.
Fünf Sterne für Sprache, Mut, Tiefenschärfe, Form und - Preis: Das Bändchen kostet bloß 8 Euro!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Guter Ansatz 24. Februar 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist kein Zufall, daß die "Identitären" bei einer ihrer Aktionen in Wien demonstrativ dieses kleine Buch dabei hatten. Es hat gedauert, bis die Botschaft, die Kubitschek in dieses Buch geschrieben hat, angekommen ist.

Kubitschek fordert mit diesem Buch die Konservativen auf, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen. Mit seiner "Subversiv-konservativen Aktion" (KSA), die mit mehreren unterschiedlichen Versuchen den politischen Gegner verunsichert hat, wurde deutlich, in welche Richtung diese "Provokationen" gehen können: Der Gegner, der es nicht gewöhnt war, in seinem eigenen Bereich öffentlich mit Protest konfrontiert zu werden, ist mittlerweile nach dem Aufkommen der "Identitären" stark verunsichert, da er jetzt überall und jederzeit damit rechnen muß.

In dem Buch legt Kubitschek überzeugend dar, daß Theorie und Praxis einen Einheit bilden müssen. Dies kann am besten durch zeitgemäße Provokationen erreicht werden, wobei man auch experimentieren muß, um ein Optimum an Wirkung zu erreichen. Man merkt, daß es bei den Konservativen gärt. Sie haben jahrzehntelang keinen Einfluß jenseits ihrer zahlreichen guten Publizisten gehabt, es gibt bis heute keine konservative Partei und kaum andere größere Organisationsstrukturen.

Kubitschek ruft zur Aktion, um aus der konservativen Lethargie herauszukommen. Elfenbeinturm und Waldgang können nichts bewegen, nichts verändern. Angesichts der wachsenden tödlichen Probleme in unserem Land bedarf es eines Umdenkens bei den Konservativen. Die Frage ist: Wieviele Divisionen haben die Konservativen?
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3 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Sex Kubitschek-Texte 4. Februar 2012
Von Pater Pen
Format:Gebundene Ausgabe
Der Wannsee. Ähhm, Wahnsinn. Vier Texte zum Preis von sechs. Und dann auch noch vom Götz. Der Hammer, der teutonische. Kaufen Leute, kaufen. Gerade in Brandenburg. Oder Sachsen-Anhalt. Ich wünscht, ich hätt gedient. Zumindest, um dem wilden Götz folgen zu können. So argumenativ. Nach unten. In die Tiefebenen des Geistes. Aber so: Laber-rababer. Undurchdachtes Geschwurbel. Wenn sie denn wenigstens zusammenhängend denken könnte, diese vermeintlich intellektuell befruchtete Neue Rechte. Aber so: Nix drin, was zu Lesen lohnt. Macht besser weiter Hausmusik.
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