An John K. Samsons Lippen hänge ich ja schon seit langem. Als Sänger der "Weakerthans" hat er in meinen Augen herausragende Meilensteine im weit gepflügten Feld "Indierock" geschaffen. Ich neige nicht zu Sentimentalitäten, aber Samson schafft es doch immer wieder Texte zu schreiben, die mir nahe gehen. Auf diesem Soloalbum nimmt er einen auf eine Rundreise mit durch seine kanadische Heimat, die unendliche Weite der Prärie im Mid-State Manitoba (..."too far to walk to anywhere from here"). Wer die Weakerthans mag, ist mit dieser Platte sicher gut bedient, denn bis auf Steve Carrolls (Gitarrist der Weakerthans) gekonnte Verzierungen klingt es doch sehr ähnlich. -Ein bisschen reduzierter eben, aber dennoch schön und gut ausarrangiert.
Ich höre die Platte viel und besonders das hymnische "Highway one west" läuft zur Zeit bei mir auf Dauerrotation. Es sind aber durchgehend starke Songs auf diesem mehr als gelungenen Soloalbum von John K. Samson.
Freue mich schon, ihn bald wieder live zu sehen, wenn er nach D kommt.