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Proprioception
 
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Proprioception

And Hell Followed With Audio CD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (30. Juli 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Earache Records Ltd (Soulfood)
  • ASIN: B003FX4SZM
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 200.886 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Mara
2. This night is the coroner's
3. Deadworld reclamation
4. In vastness, I transfigure
5. Rotting procession
6. Dismantle
7. One of the swarm
8. A welcome displeasure
9. Those now sleep forever
10. From burning sentiments
11. Venomspitter
12. Perpetrual abyssma

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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ordentlicher Deathcore mit leichten Schwächen, 4. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Proprioception (Audio CD)
Ich muss dem vorherigen Rezensenten zustimmen: Ja, "man [darf] bei Amazon auch CD's [sic!] von Bands rezensieren, die einem nicht gefallen". Die Frage ist natürlich nur, ob irgendeinem potentiell interessierten Käufer damit geholfen ist, wenn jemand, der von Deathcore ohnehin schon nicht gerade angetan zu sein scheint eine diesem Genre angehörende Band verreißt. Aber das muss ja jeder für sich selbst wissen.

Mir geht es eher so, dass ich Deathcore ausgesprochen super finde und nur der aktuellen Hype-Schwemme gegenüber etwas skeptisch bin. Und genau da würde ich auch bei AND HELL FOLLOWED WITH einhaken: Braucht man "Proprioception", wenn man bereits alles von JOB FOR A COWBOY, THE BLACK DAHLIA MURDER und SUICIDE SILENCE im Schrank stehen hat? Jein.

Auf den ersten Blick stellt "Proprioception" eine krasse Weiterentwicklung vom Debütalbum "Domain" dar. Das Geschrei ist voluminöser, die Gitarrenriffs sind einprägsamer, das Drumming ist erheblich besser und gerade die Produktion ist wesentlich professioneller. Andererseits waren die Songs auf besagtem Debüt abwechslungsreicher und einprägsamer, gerade dadurch, dass der Fokus eben eher auf Songs denn auf technischem Gefrickelt gelegt war. Auf "Proprioception" ist es nun eher so, dass die Songs einander weitaus stärker ähneln als zuvor und das Album erheblich mehr Durchgänge braucht, bis man sich darauf hundertprozentig zurecht findet. Allerdings hat das ja auch durchaus etwas für sich, weil das Album dadurch an Halbwertzeit zunimmt und eben nicht schnell langweilig wird.

Von daher denke ich schon, dass gerade Deathcore-Fans, die sich wünschen würden, dass THE BLACK DAHLIA MURDER Breakdowns hätten hier definitiv zugreifen sollten. Klar ist das hier kein technischer Death Metal oder sowas, aber für das, was es ist, ist es schon sehr gut gemacht. Und abgesehen davon: Bei dem Preis sollte nun wirklich jeder Fan ähnlich gelagerter Musik zugreifen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Ärgerlich !!!, 14. Oktober 2010
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Proprioception (Audio CD)
Oh weh, Kopfschmerz lass nach !!! Das junge Quintett von AND HELL FOLLOWED WITH ist mal wieder einer dieser hochgejubelten Prügel-Combos aus dem Deathcore-Genre. In musikalischer Hinsicht verheißt dies leider nichts Gutes - denn der wahnsinnigen, viel zu überdrehten Ausrichtung von Bands wie SUICIDE SILENCE , WHITECHAPEL oder älteren JOB FOR A COWBOY kann ich persönlich nur wenig Positives abgewinnen.

Ein Höchstmaß an Aggression...viel sinnfreies Geballer ohne jeglichen Wiedererkennungswert...dämlicher Prollo-Charme zum Fremdschämen...aber richtig durchdachte Songs muss man dabei vergeblich mit der Lupe suchen. Und dies ist für mich das Totschlagargument schlechthin!

Zur Ehrenrettung von AND HELL FOLLOWED WITH möchte ich jedoch anbringen, dass die 12 Songs von "Proprioception" insgesamt gar nicht mal sooo übel sind. Mit den beiden heftigen Extrem-Prüglern "Mara" und "This night is the coroner's" beginnt der 41-Minüter sogar recht vielversprechend, wobei die abstrakt verworrenen Gitarrenläufe einen gewissen CANNIBAL CORSPE-Touch haben. Hin und wieder wird dann mal ein konfuses MESHUGGAH-Lead angespielt, dem im nächsten Moment aber wieder der Garaus gemacht wird. Der Shouter - gesanglich eine Kreuzung aus King Kong und Godzilla - kreischbrüllt sich dabei seine schwarze Seele aus dem Leib. Dazu verdrischt der Drummer sein Schlagzeug mit beinahe unmenschlicher Präzision und prügelt die Songs unnachlässig von einem Extrem ins nächste. Auf dem Uptempo-Höhepunkt erfahren die Songs dann unerwartet einen Bruch, bevor dann urplötzlich ein wuchtiger Metalcore-Breakdown aus den Boxen knallt. So weit, so gut...fast schon cool irgendwie.

Das Problem ist nur, dass sich bereits beim nachfolgenden "Deadworld reclamation" eindeutige Verschleißerscheinungen bemerkbar machen, und der Hörer einfach das Gefühl hat, denselben Song grad schon mal gehört zu haben. Und genau an dieser Stelle kann man bei AND HELL FOLLOWED WITH den Finger direkt in die Wunde legen: Denn letztlich ist "Proprioception" nur eine bloße Aneinanderreihung zusammengeklauter Aggro-Riffs, die schon vor mehreren Jahren ziemlich unspannend waren. Packende Melodien sind durchgehend Mangelware , gute Songideen werden im nächsten Moment rücksichtslos zusammengedroschen. Einzeln betrachtet (!) sind Nackenbrecher wie "From burning sentiments" , "One of the swarm" , "Venomsplitter" oder "Rotting procession" wirklich nicht von schlechten Eltern. Aber im Gesamtpaket tönt jeder Song wie der vorherige bzw. der darauf folgende. Austauschbare Massenware für die schnell zufriedenzustellende Deathcore-Generation, die musikalischen Anspruch oder ausgewogenes Songwriting eh nicht zu schätzen weiß.

Ich finde es wirklich ärgerlich, denn AND THE HELL FOLLOWED WITH haben teilweise einiges auf dem Kasten, was z.B. die durch feine Melodielinien überzeugenden "A welcome displeasure" und "Perpetrual abyssma" beweisen. Aber scheinbar möchte der Detroit-Fünfer einfach keine Ideen investieren, weswegen "Proprioception" letztlich doch eine Enttäuschung ist. Mir wäre es auch lieber gewesen, wenn meine Bewertung einige Sterne höher ausgefallen wäre. Aber wo nichts wächst, da kann man auch nichts erneten.

"Geschmäcker sind verschieden!" sprach der Affe und biss in die Seife. Und unter gewissen Gesichtspunkten kann ich sogar nachvollziehen, dass einige Hartgesottene dieses musikalische Konzept sogar mögen können. Somit sollten alle beinharten Deathcore-Maniacs bei "Proprioception" also bedingungslos zuschlagen, und sich das nächste deftige Psycho-Meisterwerk ins Regal stellen. Für den Fan normaler Stromgitarrenmusik ist diese Scheibe aber leider langweilig wie Uwe.

Ach ja, noch eine Anmerkung für alle Nörgler: Jaaa, meiner Meinung nach darf man bei Amazon auch CD's von Bands rezensieren, die einem nicht gefallen. So viel Kritikfähigkeit sollte heutzutage drin sein.
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