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Propaganda: Die Kunst der Public Relations [Broschiert]

Edward Bernays , Klaus Kocks , Patrick Schnur
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 16,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

7. Oktober 2011
Edward Bernays (1891-1995) gilt als Vater der Public Relations. Mit seinem Buch Propaganda aus dem Jahr 1928 schuf er die bis heute gültige Grundlage für modernes Kommunikationsmanagement. Der in Wien geborene Bernays war ein Neffe Sigmund Freuds, der sich dessen Erkenntnisse der modernen Seele zunutze machte und sie in den Dienst von Regierungen und Konzernen stellte. Propaganda ist Bernays Hauptwerk. In Propaganda (ein Begriff, den er später selbst in »Public Relations« umbenannte) beschreibt Bernays alle wesentlichen Techniken der Meinungsbeeinflussung wie z. B. den Einsatz von »neutralen Experten«, um eine Aussage glaubhaft erscheinen zu lassen. Für den US-Präsidenten Wilson promotete er den Ersten Weltkrieg, mit den »Fackeln der Freiheit« machte er Zigaretten zum Symbol der weiblichen Emanzipation und brachte die amerikanischen Frauen zum Rauchen. Er arbeitete für Edison und Ford, aber auch für die CIA: Sie alle ließen sich von Bernays ihr Image aufpolieren oder die Marktchancen ihrer Produkte verbessern. Bernays steht in einer Reihe mit den Strategie-Klassikern Machiavelli und Clausewitz. Knapp 80 Jahre nach dem Erscheinen von Propaganda und knapp ein Jahrhundert nach Entstehen der PR-Industrie erscheint dieses Buch erstmals auf Deutsch.

Hinweise und Aktionen

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Wird oft zusammen gekauft

Propaganda: Die Kunst der Public Relations + Das Milgram-Experiment: Zur Gehorsamsbereitschaft gegenüber Autorität + Psychologie der Massen
Preis für alle drei: EUR 30,84

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Produktinformation

  • Broschiert: 160 Seiten
  • Verlag: orange-press; Auflage: 3. (7. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3936086354
  • ISBN-13: 978-3936086355
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 15 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.202 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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»Ein faszinierendes Gründungsdokument der modernen Wunsch- und Meinungsmaschine« (Literaturen Magazin)

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Kundenrezensionen

4.7 von 5 Sternen
4.7 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos 10. April 2008
Von M. Rech
Format:Broschiert
Anhand von zahlreichen Beispielen veranschaulicht und durch eine klare Gliederung zugänglich gemacht, breitet Bernays die Bedeutung oder vielmehr Notwendigkeit von Öffentlichkeitsarbeit für Regierungen, Wirtschaftsunternehmen, soziale Bewegungen, die Wissenschaft und sogar für die Kunst vor uns aus. Die Abläufe zwischen der unbewussten Aufnahme gezielt gesetzter Reize bis hin zu deren Wirkung (und konkreten Auswirkungen) werden genau erläutert.

Die Unverfrorenheit, mit der der Autor die inneren Zusammenhänge zwischen Emotion und Manipulation, zwischen Gruppenidentitäten und gezielt steuerbaren Konsumgelüsten darlegt, kann einem sogar unsympathisch werden. Dass unsere Selbstwahrnehmung als Individuen eine (heute von der Werbung mehr denn je gepflegte) Illusion ist und wir im Grunde nur leicht zu beeinflussende Bestandteile der Masse sind, die von einer (natürlich völlig zu Recht diese Position einnehmende) Elite gelenkt werden, ist für Bernays ganz selbstverständlich. Und leider ist seine kühle Argumentation teilweise nachvollziehbar. Vielleicht hat er doch recht, und nur so ist menschliches Zusammenleben zu organisieren?

Interessanterweise spricht dieser erfolgreiche PR-Spezialist, ein Mann der Praxis, die Frage nach einer Ethik von Propaganda an. Denn die Manipulation von Meinungen ist für an sich nichts Verwerfliches, im Gegenteil – es kommt ja nur darauf an, in den Dienst welcher Sache man sich stellt; und gelogen werden darf natürlich nicht! Jeder durchschnittliche Medienkonsument (also jeder) sollte sich heute darüber im Klaren sein, als wie unverbindlich diese noblen Ansprüche zu bewerten sind.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein erstaunliches Buch 10. April 2008
Format:Broschiert
Ausgehend vom Titel erwartete ich zunächst einen kritischen zeitgenössischen Text zum Thema Public Relations. Dementsprechend war ich überrascht zu sehen, dass der Autor das Buch schon 1928 geschrieben hat, und zwar als Plädoyer FÜR Propaganda; er wollte den negativ besetzten Begriff schon von seinem negativen Image befreien, bevor wir in Deutschland überhaupt einen Reichspropagandaminister hatten.
Die USA sind uns auf dem Gebiet der PR eben einen deutlichen Schritt voraus, und die geschichtliche Entwicklung, die sich einem hier offenbart, bringt einen auf bemerkenswerte Gedanken: Propaganda von Goebbels und aus DDR-Zeiten ist naturgemäß „böse“ - aber inwiefern unterscheidet sie sich substanziell von der „Öffentlichkeitsarbeit“, die uns im 21. Jahrhundert von demokratischen Regierungen sowie von den Werbestrategien kapitalkräftiger Großunternehmen geboten wird. Letztere sind schließlich der sprichwörtliche Eisberg, von dem wir in Form von Plakatkampagnen, TV-Spots, Anzeigen etc. nur die Spitze wahrnehmen.
Insofern sind es Binsenweisheiten, die uns Edward Bernays da erläutert. Schließlich sind wir Medienprofis, die ihre Portion Aufklärung schon abgekriegt haben. Wieso aber wird einem trotzdem ganz anders zumute, wenn man von diesem Buch mitgenommen wird in eine Zeit, als Begriffe wie „Pressemeldung“ und „Lobbyarbeit“ noch nicht jedem Laien selbstverständlich waren, wieso hat bereits Bekanntes hier so eine ganz andere Wirkung? Der Autor kommt bei seinen Beschreibungen ohne die üblichen PR-Worthülsen aus, was sich sehr apart liest und vielleicht damit zu tun hat, dass der entsprechende Jargon einfach noch nicht gestanzt war.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mechanismen der Einflussnahme 2. Oktober 2008
Format:Broschiert
Für Bernays ist Propaganda zunächst einmal ein neutraler und wertfreier Begriff, der einen organisierten Versuch bezeichnet, bestimmte Ideen und Lehren in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Propaganda solle, so der Autor, nach seinen Zielen und dem Wahrheitsgehalt der Informationen beurteilt werden. In diesem Sinne geht Bernays auch immer wieder auf die ethische Verantwortung des Propagandisten ein. Doch wirklich überzeugend ist sein Rehabilitationsversuch nicht. Bereits die ersten Sätze seines Buches verursachen dem aufgeklärten Leser unserer Zeit ein unangenehmes Frösteln: Die bewusste und zielgerichtete Manipulation der Verhaltensweisen und Einstellungen der Massen ist ein wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften. Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie sind die eigentlichen "Regierungen in unserem Land."

Frösteln lässt einen weniger die darin beschriebene Aussage, als vielmehr die Art und Weise wie Bernays den Leser davon zu überzeugen versucht, dass Manipulation gut und wichtig ist. Nach Meinung des Autors ist Propaganda, und damit die Manipulation der Massen, für eine demokratische Gesellschaft unerlässlich. Organisation und Fokussierung der öffentlichen Meinung sind nötig, damit die Gesellschaft nicht im Chaos der Vielfalt versinkt und somit quasi handlungsunfähig wird. Aber nicht nur für das politische System ist Propaganda wichtig und nötig, sondern auch für die Wirtschaft. Die Gesellschaft hat sich für den freien Wettbewerb entschieden und damit dafür, über Propaganda und Meinungsmanagement gesteuert zu werden.
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5.0 von 5 Sternen Ein Buch für Leute die viel mit Menschen arbeiten
Ein MUSS für Menschen die in Führungspositionen arbeiten, Menschen Verstehen, leiten, und miteinander arbeiten wollen

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Vor 14 Tagen von Thomas Schühler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen unbedingt lesen
man glaubt kaum was man liest, obwohl man es immer ahnte - Propaganda - nur wer die Methoden kennt kann sich wehren. Kauftipp
Vor 2 Monaten von Alberto Camuss veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch
Kurz gesagt: das Buch hält was es verspricht. Zudem ist der Schreibstil im Vergleich ähnlicher Werke wesentlich angenehmer aufzunehmen. 5 Sterne.
Vor 2 Monaten von F.H. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Edward Bernays "Propadanda"
Diese Lektüre beschreibt in klarer, verständlicher Sprache wie Public Relation - Propaganda - funktioniert. Mit einer geschichtl. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Bea veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jedes Bücherregal
Wenn man dabei ist das Buch zu lesen, fühlt man sich immer in eine BWL-Marketing-Vorlesung manövriert. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Jana Knebel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswertes Buch
Dieses Buch ist sehr zu empfehlen, wenn man mal einen ersten Eindruck darüber bekommen möchte wie die Massen gelenkt werden
Vor 16 Monaten von Dimitrios veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Für was steht eigentlich das P in PR wirklich?
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Veröffentlicht am 11. November 2010 von Dirk Engel
5.0 von 5 Sternen PR als gesellschaftliche Notwendigkeit
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Veröffentlicht am 2. November 2010 von Mario Schenk
3.0 von 5 Sternen Propaganda für absolute Anfänger
Aufgrund der Bewertungen hier und Empfehlungen aus diversen Foren habe ich dieses Buch gelesen. Obwohl es kein schlechtes Buch ist war ich wohl wegen meiner hohen Erwartungen etwas... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. August 2010 von H. Zymelka
5.0 von 5 Sternen absolut lesenswert
ich glaube einen solchen einblick in pr werde ich so schnell nicht wiederfinden.
sehr gut gefiel mir auch das nachwort.
Veröffentlicht am 3. Dezember 2008 von krawinsky
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