Promised Land 2012

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(38)
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?Nichts leichter als das!?, denkt sich der Unternehmensvertreter Steve Butler (Matt Damon), als er die Bewohner einer Kleinstadt im amerikanischen Hinterland für die Expansionspläne seiner Naturgas-Firma gewinnen will...

Darsteller:
Lucas Black,Titus Welliver
Laufzeit:
1 Stunde, 46 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Gus Van Sant
Darsteller Lucas Black, Titus Welliver
Nebendarsteller Hal Holbrook, Terry Kinney, Matt Damon, John Krasinski, Frances McDormand, Rosemarie DeWitt, Scoot McNairy, Simon J?ger, Heidrun Bartholom?us, Friedrich Georg Beckhaus, Till Endemann, Vera Teltz
Studio NBC Universal
Altersfreigabe Freigegeben ab 6 Jahren
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Linden TOP 1000 REZENSENT am 2. November 2013
Format: Blu-ray
Steve und Kollegin Sue kaufen Land im Auftrag der Erdgas-Firma Global Crosspower Solutions.
Kurzum: Sie arbeiten für ein Unternehmen das auf Fracking spezialisiert ist.
In der ländlichen Kleinstadt McKinley/Pennsylvania wurde ein größeres Vorkommen ausgemacht und so ist es an Steve und Sue die Bürger zum Verkauf ihrer Grundstücke zu drängen.
Bei einer Versammlung schlägt ihnen aber Gegenwind in Form des Rentners Frank Yates entgegen der alle Argumente kontert und so eine Abstimmung herbeiführt.
Nun haben Steve und Sue nur wenig Zeit die Bewohner zu überzeugen.
Zu ihrem Leidwesen taucht auch noch Umweltaktivist Dustin auf der eloquent und witzig die Herzen der Einwohner gewinnt.
Nun bleibt den beiden nichts anderes übrig als von Tür zu Tür zu ziehen um Erfolg zu haben.

Promised Land ist ein brillianter Film.
Er ähnelt einer Doku die ich vor Monaten auf ARTE gesehen habe und beleuchtet das Thema Fracking und die Probleme für Mensch und Natur ziemlich gut.
Dabei bezieht er eine Position die sich erst später offenbart was im vorigen Verlauf des Films einige Fragen aufwirft.
Das wurde geschickt gemacht und lädt dazu ein mit Erwartungen zu spielen.
Highlights sind auch die Landschaftsaufnahmen und die stimmigen Dialoge.
Die Story an sich ist mitreissend und spannend.
Die Darsteller, u.a.: Matt Damon, Frances McDermott, Hal Holbrook, Titus Welliver, John Krasinski und Scoot McNairy agieren hervorragend und glaubhaft.
Ein kleines Filmjuwel das zum Nachdenken anregt und die Frage aufwirft: Lohnt es sich wirklich ganze Landstriche für eine begrenzte Menge Erdgas langfristig zu zerstören?
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ray TOP 1000 REZENSENT am 2. Juli 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Gus van Sant ist vor allem durch seine sehr einfühlsamen Jugenddramen bekannt, in dieser Sparte schuf er neue Meisterwerke wie "My private Idaho", "Elephant" oder "Drugstore Cowboy". Sein aktueller 2012 enstandener Film "Promised Land" geht neue Wege und greift ein politisches wie wirtschaftlich brisantes Thema auf - es geht um das umstrittende Fracking und dessen Auswirkungen auf Umwelt und Menschen. Dieses "hydraulische Aufbrechen" ist eine Methode zur Erzeugung von Rissen im Reservoirgestein im tiefen Untergrund. Das Ziel soll sein das dort lagernde Gase oder Flüssigkeiten leichter und beständiger zur Bohrung fliessen und somit auch gewonnen werden können. Der ehrgeizige Steve Butler (Matt Damon) ist einer der führenden Vertreter seiner Firma Global Crosspower Solutiions, die sich auf diese Föderung spezialisiert hat. Mit seiner Kollegin Sue Thomason (Frances McDormand) sind die beiden sozusagen in Pennsylania stationiert, um die dortige Bevölkerung - von der Wirtschaftskrise schwer gebeutelt - zu bewegen, die Schürfrechte an seine Firma zu verkaufen. Die Farmer hier sind zwar seit Generationen hier ansässig und bestreiten mit der Landwirtschaft ihr tägliches Brot, doch die Not dürfte für die Firma gelegen kommen - es wird erwartet, dass die beiden Topvertreter hier leichtes Spiel mit den notwendigen Unterschriften haben. Doch so einfach läuft es diesmal nicht. Es gibt Widerstand vom ehemaligen Ingenieur und Lehrer Frank Yates (Hal Holbrook). Bei der ersten Diskussion in der Festhalle wird klar, dass es hier nicht einfach wird.Lesen Sie weiter... ›
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ObiHensKenobi am 22. Februar 2015
Format: Amazon Instant Video Verifizierter Kauf
Matt Damon muss man nicht mögen, allerdings spielt er in diesem Film einen Bösewicht, der nicht einmal weiß das er einer ist, und das macht er genial. Es wirkt nicht als ob Matt Damon einen Mitarbeiter eines großen Konzerns spielt, der aus einer amerikanischen Kleinstadt kommt. Es wirkt als sei Matt Damon eben dieser. Selten habe ich jemanden so authentisch jemanden verkörpern sehen.

Die Geschichte in diesem sehr vielversprechenden Drama ist überraschend, da man im heutigen Amerika keine so kritische Stimme zu diesem Thema erwartet hätte (zumindest nicht auf diesem Niveau). Es geht um einen zumindest Amerika umspannenden Konzern, der versucht mittels Kauf von Grundstücken und anschließeneden Ausbeutung dieser das darunter liegende Erdgas zu fördern. Dabei gehen Steve (Matt Damon) und Sue (Frances McDormand) von Kleinstadt zu Kleinstadt und kaufen die Grundstücke der verarmten Farmer auf.

Der Film kam bei den Kritikern nicht sehr gut an und es bei Rotten Tomate gerade mal auf 51% gebracht. Was mich nicht abhält ihn als sehr guten Film zu bewerten, der zum Nachdenken anregt.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 23. November 2013
Format: DVD
Da hat der Landaufkäufer Steve Butler(Matt Damon) ganz sicher recht. Steve ist aufrecht, ehrlich, anständig und ein angenehmer Zeitgenosse. Er ist unterwegs, um für eine große Erdgasfirma Land aufzukaufen. Dort soll mit "Fracking" das Gas aus dem Boden geholt werden. Die Menschen, die Steve ihr Land verkaufen, können reich werden. Es kann allerdings auch passieren, dass sie nach dem Raubbau der Bodenschätze auf einem Stück totem Land sitzen, das nicht mehr bewohnbar ist. Steve scheint diese Gefahren komplett ausgeblendet zu haben. Er glaubt an seine Arbeit und liebt den Job. Das sorgt dafür, dass er auf der Karriereleiter im Konzern nach oben steigt. Wenn er jetzt noch einen Bundesstaat unter Vertrag nimmt, hat er es geschafft. So macht sich Steve mit seiner Mitarbeiterin Sue(Francis McDormand) an die Arbeit. In dem kargen Landstrich, den Steve aufkaufen soll, brauchen die Menschen Geld. So sollte es kein Problem sein, die nötigen Flächen zu kaufen. Es tut sich auch gut an, aber dann erscheint der pensionierte Wissenschaftler Frank Yates(Hal Holbrook) auf einer Bürgerversammlung. Er äußert seine Zweifel und das zeigt Wirkung. Kurze Zeit später erscheint dann noch der Aktivist Dustin Noble(John Krasinski) auf der Bildfläche. Es passiert, was Steve unbedingt vermeiden wollte. Ein Kampf um die Stimmen der Bürger beginnt. Noble scheinen dabei alle Mittel recht zu sein. Zu all dem Ungemach interessiert sich Dustin auch noch für die Lehrerin Alice(Rosemarie DeWitt) mit der Steve gerade Bekanntschaft geschlossen hat. Steve ist ein aufrechter Mann, aber das wird vielleicht auch ihm zuviel...

Gus Van Sant hat es geschafft, ein ganz heikles Thema sehr sachlich anzupacken.
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