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Prometheus - C-Movie mit Drehbuch-Error


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1-25 von 26 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.08.2012 10:51:22 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.10.2012 13:38:01 GMT+02:00
Ichi meint:
Prometheus, wo war das Drehbuch ? Sinn ? Logik ? ... Wie hier "analytisch" http://www.youtube.com/watch?v=-x1YuvUQFJ0&feature=player_embedded zusammengefasst wurde, hinterlässt auch mich der Film staunend zurück. Staunend darüber, dass eine Regiegröße wie Ridley Scott so einen Faux Pas verfilmt hat.

Der Kinobesuch endete mit einer großen Enttäuschung. Wer Erwartungshaltungen weckt sollte dann auch bitte liefern können, doch Prometheus liefert lediglich unerwartet viele - am Ende des Films unbeantwortete Fragen und Handlungslöcher so weit das Auge reicht.
Selbst wenn nun überall zu lesen ist, Prometheus sei kein Prequel zur Alien Quadrilogie und spiele nur in dessen Universum so ist doch offensichtlich wie wenig Prometheus es schafft eine eigene Story zu erzählen denn letztlich kopiert sich Ridley Scott durch ständiges orientieren an "Alien" (Design, Score, Fahrzeuge, Raumschiffe, Handlung) selbst und das sehr schlecht.

Der Cast ist bis auf Michael Fassbender absolut austauchbar und bietet lediglich die übliche es allen recht machen wollende Quotencastmischung die absolut farblos bleibt.
Dies liegt aber zu einem großen Teil auch am absolut schlechten Drehbuch. Den Darstellern bietet sich zu keiner Zeit Gelegenheit, ihren Charakter zu entwickeln, dessen Motivation glaubhaft zu machen, geschweige denn eine Verbindung zum Zuschauer zu schaffen, damit sich dieser auf die Handlung einlassen kann. Elizabeth Shaw alias Noomi Rapace hätte durchaus das Potential gehabt mehr aus der Rolle zu holen.
Dazu kommen dann viele viele unlogische und teils lächerliche Handlungen der Crew, die sofort jegliches aufkeimen von Spannung dank Unglaubwürdigkeit zu nichte machen. Handlungsstränge werden immer wieder aufgebaut und verlaufen sich dann ohne Auflösung in den Weiten des Alls.

Somit gelingt es Ridley Scott nicht, eine runde Geschichte zu erzählen.

Wie man sich auf fremden Planeten "richtig" verhält zeigt das abschließende "Prometheus Einsatz Training" hier: http://www.youtube.com/watch?v=yFYmv6t_Xyg

Setting, Design und Sound sind gut, reichen aber an Avatar nicht heran. Die 3D Darstellung im Kino hätte man sich sparen können, da bis auf wenige Szenen (virtuelle Karte, virtuelles Planetensystem) nichts neues zu sehen ist.

So bleibt zu sagen, Prometheus ist in der Kinofassung eine herbe Enttäuschung, vielleicht wird der Extendet Cut viele Lücken schließen können und bietet der Geschichte und den Darstellern den dringend nötigen Raum.

Sobald der Extendet Cut (bis zu 20 Minuten mehr Film sollen laut schnittberichte dot com eingebaut werden) auf Blu-ray erschienen ist, wird deren Ausstattung und Qualität hier nachträglich berücksichtigt werden.

Was halten Sie vom Film ?

Veröffentlicht am 12.08.2012 18:08:19 GMT+02:00
rock-o-tronic meint:
Sie nennen das einen C-Movie? Mal von den unterschiedlichen Geschmäckern abgesehen, jeder kann seine Meinung haben und diese Vertreten, aber wenn das ein C-Movie ist, müssen Sie mir mal ein Beispiel für einen Blockbuster nennen...
Oder verstehe ich gerade eine Anspielung nicht, welche Sie in ihre Überschrift eingebaut haben

Veröffentlicht am 12.08.2012 20:01:28 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 12.08.2012 20:05:15 GMT+02:00
Ichi meint:
Für meinen Geschmack will der Film viel mehr als er leider letztlich bietet. Er stellt die großen Fragen der Menschheit nach dem woher und wohin und nimmt dann auf einer Billion $ Reise "hochkarätige Experten" mit, die keine Ahnung haben um was es auf dieser Reise eigentlich geht und sich bei den erst besten Gelegenheiten wie Vollidioten benehmen. Das Script von Lindelof ist in meinen Augen eben das große Manko des Films, denn spätestens als angedeutet wird wie einer der Wissenschaftler Pot in seinem Raumanzug raucht, brach im Kino Gelächter aus wie bei einem C-Movie (ebenso bei der niedlichen witzigen "Schlangenszene", dem Verlaufen der Experten, David macht sich die Haare schön, weg rennen in Fallrichtung, Captain verlässt mal kurz die Brücke für SEINE "X-Mission", u.a.).
Visuell hat Ridley Scott einiges zu bieten, aber das reicht mir bei weitem nicht um die Liste der Ungereimtheiten auszugleichen. Innerhalb der Crew findet keinerlei Informationsaustausch statt, die "Abtreibung" von Noomi Rapace und die im folgenden Sichtbaren Spuren dessen, bleiben völlig unbeachtet. Die Geburt der neuen Art am Ende des Films wirkte gezwungen und passte zum Eindruck das Ridley Scott sich nicht entscheiden konnte in welche Richtung der Film eigentlich gehen sollte und dabei noch über das Script stolperte. Große Suspence oder gar überraschende Schockmomente bietet der Film nicht, alles ist vorhersehbar (bis auf das dämliche Verhalten der Crew).

Das Er es viel besser konnte zeigte er eben mit Alien und auch mit Bladerunner. District 9 bietet für meinen Geschmack intelligentes und überaus unterhaltsames spannendes Sci-Fi Kino.

Veröffentlicht am 15.08.2012 11:48:41 GMT+02:00
NigelW meint:
Wow, ich hatte lange überlegt ob ich hier in irgendeiner Form meine Eindrücke zu den Film darlegen sollte, nachdem ich aber Ihre Kritik gelesen habe, hat sich dies auch erledigt, da sich diese zu 99% mit meiner deckt (für die Bezeichnung C-Movie war die visuelle Darstellung dann doch zu hochwertig).
Bleibt für mich sonst nichts mehr hinzuzufügen, außer meinen Dank dafür, dass Sie mir die Schreibarbeit abgenommen haben... ;)

Veröffentlicht am 16.08.2012 22:32:58 GMT+02:00
Shizune meint:
Ich bin von dem Film maßlos enttäuscht. Für mich ist er im nachhinein keinen Kino Besuch wert. Gut Effekte und 3D sind gut, aber Inhaltlich absolut schlecht umgesetzt.

Veröffentlicht am 17.08.2012 11:21:22 GMT+02:00
Battle Royale meint:
Man sieht mal wieder deutlich, dass die echten Experten in Scifi-Foren sitzen und nicht auf Amazon. Wirklich sehr schade, dass die meisten Kinogänger einen echten Nerd an ihrer Seite brauchen, um einen Scifi-Film zu verstehen.

PS: Youtube-Videos sind übrigens meistens Satiren und somit für ernsthafte Diskussionen völlig unbrauchbar.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.09.2012 11:25:19 GMT+02:00
SK1WALKER meint:
Ich glaube eher du hast den Film nicht verstanden .... ! Denn was in Prometheus gezeigt wird und erzählt wird ist in sich völlig logisch zusammengefasst, denn was die erbauer erreichen wollten ist die Ultimative Biologische Waffe zu erschaffen, und die Menschheit diente nur einem Zweck, sie wurden als wirte erschaffen um die Viren einen lebensraum zu geben was dann völlig nach hinten los ging wie man im film sieht, das ist auch der Grund weshalb das experiment der erbauer scheiterte und man zurück ruderte, ich könnte dir noch mehr erzählen aber wahrscheinlich sprengt das deinen Horizont, wer sich im Alien Universum auskennt für dem ist die Handlung völlig nachvollziehabr. das der Film in sich nicht geschlossen ist und einige Fragen offen bleiben liegt daran das es noch 2 weitere Teile geben wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.10.2012 14:48:41 GMT+02:00
matt cook meint:
Danke SK1WALKER. Ich sehe den Film ebenso als ANFANG einer geplanten Trilogie.
Nur lasse Dir bitte etwas Zeit beim schreiben, bei den Rechtschreibfehlern stellen sich mir die Nackenhaare auf !

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.10.2012 06:49:47 GMT+02:00
SK1WALKER meint:
Achso, meine Rechtschreibung löst in dir also einen Schauer aus... Na wenn du keine anderen Probleme hast :-D

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.10.2012 06:50:39 GMT+02:00
SK1WALKER meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 16.10.2012 20:14:54 GMT+02:00
Ichi meint:
Was gibts an dem Film denn groß zu verstehen? Wer eine gewisse Neigung für Science Fiction Filme hat und auch die "3" alten Alienfilme mag hat sicher kein Problem diesen pseudo-tiefgehenden Flic auch nur ansatzweise zu verstehen...

Was man jedoch wirklich nicht versteht, verstehen die 5*Fans des Films nicht (muss ja nicht, jedem seine Meinung, diskutieren kann man ja trotzdem darüber...) und das ist:

Warum schafft es Ridley Scott nicht, glaubwürdig die fiktive Story umzusetzen so wie es ihm in der Verganganheit sehr oft gelang.

Ich teile den großen Teil der kritischen Ansichten und Argumentationen und habe aber selbst von den Fans des Films noch keinerlei Antwort erhalten die verständlich erklären kann, warum denn der Film so genial ist damit er 5* verdient.

Auch mir war wie fast allen klar, dass hier keine wissenschaftlich akkurate Story erzählt werden soll und auch gar nicht kann. Ridley Scott jedoch war einmal ein Regisseur der selbst dafür sorgte, dass dieses Filmuniversum vor Jahren erst richtig entstand. Dies allerdings auch nur, weil bei allem "Sci-Fi-Technikkram" in den Filmen die Figuren an sich in seinen Filmen GLAUBWÜRDIKKEIT ausstrahlten.

Im Kino: trotz Popkorn, trotz Softgetränk und trotz guter Laune und ohne großen Erwartungen war der Unterhaltungswert an diesem Abend einfach gesagt ... unterirdisch schlecht!

Aber warum? An den bereits stark heruntergeschraubten Erwartungen lag es sicher nicht. Am Geschmack auch nicht, ich sehe gerne Sci-Fi.

Ich bin eben der Ansicht, dass es selbst für einen reinen Popkorn-Film mit NUR Unterhaltungsanspruch durchaus objektive Kriterien gibt, die es erlauben, ihn zumindest grob als guten oder schlechten Vertreter seines Genres zu Beurteilen.

Da wäre die Story, oder genauer: die Art und Weise, wie diese erzählt wird.

Hier erst kommt die eigentliche Arbeit des Regiseurs: schafft er es denn, diese simple Geschichte Spannend und glaubwürdig rüberzubringen?
Schafft er es einen Spannungsbogen aufzubauen?
Schafft er es die Charaktere an den Zuschauern heranzuführen, so dass diese mit ihnen leiden, fiebern und am Ende mit ihnen fühlen?
Schafft er es den Kampf von Noomi um ihr Leben dem Zuschauer auch so zu vermitteln?
Ist die motivation der Figuren gelungen? und gut dagestellt worden?

Meiner Meinung nach ist dem Regisseur nichts davon gelungen. Der Film ist vorhersehbar, dämliche Dialoge verhindern eine Identifikation mit den Figuren. Ihre Handlung ist oft unlogisch.

Und das, was den Gegenpart nämlich, das Unbekannte, das Mystische, scheinbar das Böse, die "dunkle Seite", darstellt, ist ein Witz.

Das mysteriöse, fremdartige nie zuvor gesehene Wesen von Giger - versteinert und riesig aus Alien 1 - soll nun nur noch ein Typ in einem Anzug sein??? Thats it??? Ich denke hier hat es Scott es sich sehr sehr einfach gemacht. Statt auf dieser Spur zu bleiben und die unbekannte bionische Lebensform zu zeigen, steckt er einfach einen weissen Bodybuilder in den Anzug...

Mit diesem Film hat sich Scott selbst nur finanziell einen Gefallen getan. Den Ruf, ein Regiegenie zu sein, hat er in meinen AUgen verloren. Und das vom Vater des Aliens, Blade Runner, ...

Veröffentlicht am 17.10.2012 12:25:51 GMT+02:00
rock-o-tronic meint:
Ich bin auch der Meinung das mit den Sternebewertungen zu leicht umgegangen wird. Mir hat der Film sehr gut gefallen, ist aber in meinen Augen auch keine 5* würdig! Die Charaktere werden mir dafür zu Oberflächlich dargestellt und an manchen Stellen wirkte es, als hätten sich die Drehbuchautoren in eine Sackgasse verfahren.
Aber so läuft das bei Amazon: Hat mir gefallen = 5* / Gefällt mir nicht = 1* (Übertrieben dargestellt).
Leider sind viele Rezensionen reines Fangehabe.

Was mich am Film begeistert hat, war die Stimmung die er vermittelt. Düster, beklemmend, Horrorelemente, und trotzdem ruhig in der Erzählweise. Diese Art von Sci-Fi-Filmen hab ich vermisst. Damit ist der Film für mich über dem Durchschnitt angelangt und wird auch den Weg in meine Sammlung finden :)

Veröffentlicht am 17.10.2012 15:08:15 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.10.2012 15:09:49 GMT+02:00
J. Müller meint:
Hi Ichi,

ich hab hier mal was aus meiner Rezension kopiert, da du auch den Zusammenhang "1 Billion = solche Experten an Bord" als Fehler beschrieben hast:

Es wurde nie gesagt, dass die Creme de la Creme an Bord ist. Das da keine "Stephen Hawkings"-Kaliber an Bord sind, kann verschiedene Gründe haben:

Kosten:
Es wird gesagt, dass die Mission 1 Billion gekostet hat, man weiß aber nicht wieviel z.B. schon für das Raumschiff verwendet wurde. Ebenso weiß man nicht ob Weyland noch mehr Kohle hatte. Seine Firma besteht weiter ja, aber vielleicht ist sein gesamtes Privatvermögen für die Reise drauf gegangen. Eine Crew von 17 Leuten, klingt für mich eh nicht nach einer grossen Expedition.
Weiterhin müssen alle Leute für 4-5 Jahre eingestellt und bezahlt werden, 2 Jahre hin, 2 zurück plus die Expedition (man wird wohl eigentlich eine Rückreise geplant haben), da nimmt man vielleicht auch mal eher nen kiffenden Geologen und den nerdigsten Biologen den man finden kann weil die einfach billiger sind?

Vickers:
Vickers sagt am Anfang: "An alle die ich eingestellt habe...".
Man erfährt ja später das sie die Tochter von Weyland ist und von der Expedition nichts hält. Weyland ist ja sogar überrascht das sie an Bord ist.
Demnach, je nachdem wen von der Crew sie eingestellt hat, hat sie da vielleicht auch absichtlich nicht nur nach den Besten gesucht?

Zeitraum:
4-5 Jahre im Weltraum auf einer geheimen Mission. Die erfahren ja alle erst bei Ankunft warum sie überhaupt da sind. Finde mal richtig gute Wissenschaftler die nicht darauf drängen das vorher zu wissen.

Für mich aber alles Hinweise auf eine nicht gerade erstklassige Crew. Dazu passt dann auch die Aussage von Fifield (dem Geologen): "Ich habe 2 Jahre geschlafen. Ich bin hier um Geld zu verdienen und nicht um ihr Freund zu werden."
Damit soll uns doch gezeigt werden, dass auf dem Schiff Leute mit einer Söldnermentalität beschäftigt sind. Abgesehen von den beiden Doktoren die die Karten in der Höhle abgepaust haben...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.10.2012 16:38:45 GMT+02:00
Ichi meint:
@ rock-o-tronic

Ich kann nachvollziehen was Sie an dem Film finden, so wie Sie es schildern. Die technische Umsetzung Bild/Sound und auch die eher ruhigere Grundstimmung die erzeugt wird hat auch mir zunächst gefallen. Endlich mal wieder was anderes als Terrorschnitte mit der wackelnden Cam... Soweit so gut.
Wie Sie auch schreiben so stört mich jedoch noch viel mehr, die fehlende Charakterisierung der Akteure, das an vielen Stellen lächerliche Drehbuch welches den Schauspielern auch gar keine andere Wahl zu lassen scheint, als dämlich und unlogisch zu handeln. Natürlich kommt es nun darauf an, wo man die Messlatte anlegt und was man individuell vom Film erwartet... Ridley Scott stand für mich zumindest bisher für beides, brilliante Erschaffung fremder Welten (visuell) UND gelungene Umsetzung mit glaubhaft handelnden Figuren

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.10.2012 17:01:26 GMT+02:00
Ichi meint:
@ J. Müller

Kosten: Weyland und sein Konzern werden/wurden immer als enorm potenter Globalplayer dargestellt. Schiff für 1 Billion, Medipot, Android uvm. und dann keine Kohle für Wissenschaftler...? Naja, sehe ich anders.
Gerade auch weil Weyland auf der Suche nach längerem/ewigem Leben ist (Konstrukteure), hätte er (und wer denn nicht?) nur das Beste vom Besten, die Creme de la Creme mitgenommen und diese für ihn letzte und wichtigste Mission nicht mit solchen potentiellen Störfaktoren unternommen.

Vickers: das Vickers die Tochter ist war schnell klar, nicht viele hat überrascht, dass Weyland mit an Bord ist zumal bei der Besprechung und der Präsentation der weltweit gefundenen Karten Weylands Hologramm auf die Doktoren reagieren konnte. Das Weyland solche Entscheidungen aus der Hand gibt, halte ich angesichts des bereits geschriebenen im Punkt kosten für unglaubwürdig.

Wissenschaftler (Zeitraum): Sie sprechen erst von "mal richtig gute Wissenschaftlern" und dann von "nicht gerade erstklassige Crew"

naja, von richtig guten Wissenschaftlern erwartet man eigentlich genau das Gegenteil. Neugier, Forscherdrang, Intellekt, zumindest wird jeder Mensch wohl wissen wollen um was es geht. Die Wissenschaftler in diesem Film hätten sich wohl auch mit der Bezahlung in Überraschungseiern zufrieden gegeben...

Gut mal was anderes zu lesen als blos "geiler Film...", so kann man über verschiedene Sichtweisen diskutieren :)

Hätte es denn dem Film geschadet wenn das Drehbuch durchdachter gewesen wäre?, die Crew besser zusammengestellt und nachvollziehbarer gehandelt hätte? Ich denke nicht, zusammen mit der tollen Optik wäre das dann wohl wirklich ein neuer Meilenstein geworden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2012 11:20:02 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.10.2012 12:59:53 GMT+02:00
J. Müller meint:
Hey Ichi,

Danke für die Antwort.

Zitat:
Wissenschaftler (Zeitraum): Sie sprechen erst von "mal richtig gute Wissenschaftlern" und dann von "nicht gerade erstklassige Crew"

Ich meinte damit eigentlich, dass es wahrscheinlich schwierig ist wirklich gute Wissenschaftler für eine Mission unter Vertrag zu nehmen, die:
1. mindestens 4 bis X Jahre dauert
2. deren Ziel nicht benannt wird (also sowohl das Ziel der Mission als auch das Ziel der Reise)

Wie viele andere erwarten Sie (also Sie Ichi) eine Crew die total wissenschaftlich und logisch an die Sache rangehen. Vielleicht sogar Leute wie die beiden Archäologen, denen es um die Entdeckung an sich und nicht ums Geld geht.

Da Frage ich mich aber, inwieweit würde so eine Crew das Ziel von Weyland gefährden? Er sucht einen Jungbrunnen aber bestimmt nicht zum Wohle der Menschheit, sondern nur für sich selbst. Zumindest deute ich sein Verhalten so (heimlich an Bord obwohl offiziell Tod, die Anweisung an David die schwarze Flüssigkeit zu testen egal was es kostet (try harder) u.s.w.)

Nach der Aussage vom Geologen (will hier Geld verdienen) finde ich seine Reaktion auf die Leiche total verständlich. Er ist Geologe, hat seine Arbeit im Grunde erledigt (mit der Kartographierung) und als er die Leiche sieht sagt er sich "Feierabend". Der Biologe schliesst sich dann an, was wirklich keinen Sinn macht da er die unglaubliche Möglichkeit hätte eine Alien-Lebensform zu untersuchen. Vielleicht liegt es daran das es für beide Arbeitszeit ist und halt keine aufregende Expedition?! Da kann man unendlich viele Vermutungen anstellen, daher schliesse ich mich an: Das (mit dem Biologen, nicht dem Geologen) ist echt unlogisch.

Da sich beide verirren, weiß man nicht ob das abhauen noch Konsequenzen auf dem Schiff gehabt hätte (Vickers mit nem Flammenwerfer, Gehaltskürzung), das würde dann alles in allem wieder einen realistischen Touch haben. Gute Mitarbeiter sind halt schwer zu finden.

Ich weiß das ich schon ein Fanboy bin und vielleicht versuche ich mir auch einige Sachen schön zureden. Aber es gibt auch viele Szenen die ich schlecht oder unlogisch finde (habe ich auch in meiner Rezension aufgelistet). Der Film im ganzen hat mich aber echt begeistert und auch gefesselt.

Und in vielen Rezensionen wird der Film als schlecht bewertet weil z.B. nur Flammenwerfer und keine Laserwaffen an Bord sind, oder weil die Leute sich zwar als Hardcore Alien-Fans darstellen aber dann wieder den Unterschied zwischen Planet LV223 und LV426 nicht bemerken und sich über die unlogische Handlung beschweren. Sowas stört mich dann halt, ist jetzt aber nicht auf Sie bezogen.

P.S.: noch kurz zum Thema Ridley Scott und glaubhaft handelnde Figuren:
Auch bei Alien 1? Begibt sich Ripley nicht in Gefahr um die Bord-Katze (!) zu retten?

Das können Sie jetzt ja mal schön reden... :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.10.2012 18:33:56 GMT+02:00
Ichi meint:
@J. Müller

"Ich weiß das ich schon ein Fanboy bin und vielleicht versuche ich mir auch einige Sachen schön zureden" Wenn Sie es nicht selbst explizit erwähnt hätten, wäre mir das wohl glatt entgangen ^^ ;)

Meine Frage ob ein besseres Drehbuch usw. dem Film geschadet hätte, steht noch immer unbeantwortet im Raum...

Eigentlich habe ich meinen Standpunkt zu den - nennen wir sie mal - "Wissenschaftler" im letzten Post doch bereits ausführlich beantwortet.
Daher füge ich nur noch hinzu, das kurz nach der Landung auf dem Planeten - der wie Sie und viele weitere richtig erkannt haben NICHT der Planet aus Alien ist - vom Captain gesagt wird die Erkundung solle erst am nächsten Tag beginnen (aufkommende Dunkelheit...) aber da sind Vickers und auch alle anderen noch ganz wild darauf, sofort - gegen diese Empfehlung hin - aufzubrechen.

Logik/Unlogik Hin oder Her... ich und viele andere haben von Ridley Scott auf Grund bisheriger Leistungen besseres erwartet. Das man sich nach dem Film über solche Dinge Gedanken machen kann/muss, liegt doch am einfach schlechten Drehbuch und der Umsetzung unter Ridley Scotts Regie. Handwerklich ist dieser Part absolut "fail". Hätte er diese zahlreichen Schwachstellen doch einfach vermieden...

Noch zur Katze:

Alien mit Prometheus zu vergleichen ist ein echter Affront - Alien gegenüber. Wer Alien gesehen hat, ich meine richtig gesehen hat, der hat auch verstanden warum Ripley einen letzten Versuch unternimmt wenigstens noch die Katze von Board der Nostromo zu retten nach dem sie - trotz erbittertem Kampf gemeinsam mit den Crewmitgliedern - auf grausamste Weise, einen nach dem anderen verloren hat. Diese Figuren zeichnete eben aus, dass man Empathie für sie entwickeln konnte.

Veröffentlicht am 19.10.2012 08:43:24 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.10.2012 08:44:18 GMT+02:00
J. Müller meint:
Natürlich schadet ein gutes Drehbuch nie. Für mich hat der Film mit dem vorhandenen Drehbuch sehr gut funktioniert, daher bin ich leider der falsche Ansprechpartner.

Die Wissenschaftler die ganz wild darauf sind, das sind dieselben über die ich geschrieben habe:

"denen es um die Entdeckung an sich und nicht ums Geld geht."
Nur die beiden Archäologen wollen sofort raus.

Vickers selbst bleibt eh an Bord, ich kann mich nicht erinnern das sie befiehlt sofort aufzubrechen. Der einzige der auf die Empfehlung des Captains etwas sagt ist Dr. Holloway: "Nein Captain, heute ist Weihnachten und ich will meine Geschenke auspacken." (oder so ähnlich).
Da vorher der alte Weyland die beiden Doktoren zu den Leitern der Mission benannt hat (das Gespräch mit Vickers in dem Sie erklärt wer das Sagen hat, bekommt die Crew ja nicht mit), macht es auch hier Sinn, das sich alle "ihrem Chef" fügen.

Wenn Sie meinen Post nochmal lesen würden, und ich meine richtig lesen (kommt schon doof rüber, oder?), dann merken Sie auch das ich Prometheus nicht mit Alien verglichen habe. Das ist ein echter Affront, dass Sie mir sowas unterstellen.
Eigentlich haben Sie damit angefangen, bzw. diese Tür aufgestossen:
Sie sehen Prometheus nicht als das was es ist: Ein (BISHER!) eigenständiger Film im Alien-Universum. Natürlich mit Verweisen und Ähnlichkeiten zu den Alien-Filmen. Aber anstatt sowas als Verbeugung von Ridley Scott vor den Alien-Fans zu sehen, unterstellt man ihm das er "Alien 5" oder von mir aus auch "Alien 0" vermasselt hat.
Sie hätten vollkommen Recht, wenn die folgenden Filme einen eindeutigen Übergang zu den Alien-Filmen entwickeln. Dann wäre es eine Prequel-Trilogie und nicht einfach nur eine neue Trilogie und man könnte bzw. müsste Sie vielleicht sogar miteinander vergleichen

Sie haben Prometheus als schlecht bewertet weil Sie sagen das Sie von Ridley Scott mehr erwartet haben in Sachen "glaubhaft handelnde Figuren". So wie Sie meine Ansichten angreifen und als unlogisch abstempeln, können Sie im Gegenzug meine Frage ob die "Katzen-Szene" Sinn macht, nicht beantworten ohne zu provozieren?

Übrigens, auch nach Ihrer Erklärung sehe ich diese Szene anders. Ich kann aber Ihre Meinung akzeptieren. Ich verstehe was Sie meinen, Sie erklären es ja auch sehr gut mit dem erbitterten Kampf der Crew und dem "Alles verloren"-Gefühl. Vielleicht wirken meine Posts auf Sie wie Belehrungen, so ist das aber nicht gemeint. Ich wollte einfach nur gerne über den Film diskutieren, das macht mehr Spaß mit jemandem der eine andere Sicht hat.

Wenn jemand etwas anders sieht als Sie, heisst das nicht das Sie mehr verstanden haben. Das ist ein Film zur Unterhaltung und keine Mathe-Aufgabe bei der es nur ein richtiges Ergebnis gibt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.10.2012 13:08:43 GMT+02:00
Ichi meint:
@J. Müller

Auch mich hat interessiert warum die Meinungen bei diesem Film so weit auseinander gehen und wer hier Gründe liefern kann weshalb der Film in seinen Augen 5* verdient und dies nur auf sachlicher Ebene.

Ihre von Ihnen selbst geposteten Bemerkungen "...Fanboy..." und "Das können Sie jetzt ja mal schön reden... :) " habe ich lediglich auf gleicher ironischer Ebene beantwortet. Mehr nicht.

Ich denke nach wie vor, das die Katzenszene aus Alien mehr Sinn macht als ein "Wissenschaftler" der in meinen Augen kein solcher ist. Natürlich kann man jetzt Gründe anführen wie: er macht es nur der Bezahlung wegen usw. Meine Kritik setzt ja daher auch viel viel früher an. Warum muss Ridley Scott dem Zuschauer solche Dinge vorsetzen, warum muss man sich als Zuschauer überhaupt über das dümmliche Verhalten der Akteure Gedanken machen, wieso vermeidet Scott das nicht von vorn herein, so dass dem Film und der Story an sich mehr Bedeutung und Platz, eben mehr Dramaturgie gelassen wird. Viele und mich hat eben genau das genervt, ein erfahrener Regisseur mit einiger Erfahrung im Gepäck, schafft es nicht mehr solche Stellen gezielt zu vermeiden und zerstört damit die Spannung die eigentlich entstehen sollte.

Sieht man sich z.B. die "Abtreibungsszene" an: noch kurz davor versucht David, Noomi davon abzuhalten das Tintenfischbaby zu entfernen. Sie macht es bekannterweise trotzdem und kommt dann nach erfolgreicher Op mit Heftklammern im Bauch zurück. Warum? interessiert sich dafür denn niemand? Ist das somit gut umgesetzt worden?
Solch ein Handlungsablauf ist absolut unglaubwürdig.

Nun ja, was genau Prometheus sein soll, neue Prequeltrilogie zu Alien oder ganz eigene Trilogie wusste wohl so wirklich niemand. Das liegt aber eben auch an der Entstehung des Drehbuchs... FOX wollte zunächst ja ein Prequel, dann sollte es doch etwas eigenständiges sein... nun ist es eine Melange die Alles zeigen will, jedem einen Happen hinwirft, aber als Film an sich in meinen Augen deshalb versagt hat.

Ich denke genauso wie Sie, so haben auch ich und viele weitere Menschen den Film schon verstanden... hier geht es ja nur um die Sichtweise des Films. Für viele ist es nur Unterhaltung, für einige ein Meilenstein und wieder andere dachten Ridley hätte es halt noch drauf.

Provokation würde eine Diskussion sofort zerstören, sachliche Argumente jedoch nicht.

Veröffentlicht am 19.10.2012 14:37:52 GMT+02:00
J. Müller meint:
Vorab nochmal zur Ironie: Ich finde schon, dass ein Unterschied zu meinen Kommentaren:

-"...Fanboy..." und "Das können Sie jetzt ja mal schön reden... :) "

und Ihren:

-"ist ein echter Affront" und "ich meine richtig gesehen hat, der hat auch verstanden"

besteht. Habe ich Ihnen hier bisher unterstellt, Sie hätten Prometheus nicht verstanden? Sollte zumindest nicht so rüberkommen. Sie setzen eine andere Meinung aber mit "falsch verstehen" gleich?! Da sehe ich keine Ironie?

Zum Thema:
Wenn ich Sie richtig verstehe, erwarten Sie also einen Film mit einer Crew die in jeder Situation absolut nachvollziehbar handelt/reagiert. Zumindest sollte es für Sie persönlich nachvollziehbar sein.

Weiterhin sollte die gesamte Crew aus Fachpersonen bestehen, die im Herzen alle Entdecker sind und es nicht machen weil es ein Job ist. Fachleute, die Creme de la Creme, die sich über 2 Jahre in einem Raumschiff in eine Stase-kammer legen, ohne zu wissen was das Ziel der Mission ist oder wohin die Reise überhaupt geht. Fachleute die Weyland am Ende vielleicht sogar in die Quere kommen, sollte er wirklich einen Jungbrunnen entdecken.

Wenn das Drehbuch so wäre, würden die ganze Diskussion also genau andersrum laufen? So etwas finde ich, auch in einem SciFi-Film unrealistisch.
Ebenso unrealistisch wie z.B. die Szene am Ende wo die 3 Crew-Mitglieder faxend und mit erhobenen Händen in den Tod fliegen. Da stimme ich Ihnen zu, das ist für mich nicht nachvollziehbar.
Nicht die Tat an sich, aber das "Wie".

Genauso unverständlich wie Menschen die auf engsten Raum in einen Überlebenskampf verwickelt werden, dann am Ende für ein Haustier ihr Leben riskieren. Was wenn Ripley dabei gestorben wäre, obwohl Sie ja eigentlich schon gerettet war? Könnte man wirklich behaupten: "Dumm gelaufen, aber eine absolut nachvollziehbare und realistische Handlung."?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.10.2012 16:52:43 GMT+02:00
Ichi meint:
@J. Müller

Nun ja, Sie haben die Katze aus Jones ins Spiel gebracht und aus meiner Sicht - für mich ist der Film auch nach dem zweiten mal auf Blu-ray noch immer ein C-Movie - ist es ein Affront ( wegen mir mit ";)" ) diesen aus meiner Sicht nachvollziehbaren Handlungsverlauf mit den aus meiner Sicht teils total dümmlichen Aktionen der Prometheuscrew (Ausnahme David, der macht sein eigenes Ding/Befehle) auf eine Stufe zu stellen. Meine Gründe dafür habe ich ja bereits mehrfach gepostet.

Kater Jones stellt in Alien doch ein "Besatzungsmitglied" für Ripley da. Nach dem sie bereits alles verloren hat möchte sie wenigstens noch das Maskottchen, den Kater retten... (ob das nun zwingend notwendig ist sei dahingestellt, verstehen kann ich es und zwar auf Grund der Charakterzeichnung von Ripley im zuvor gesehenen)

Was aber sind die Gründe dafür, dass in Prometheus:
einer in seinem Helm kiffen muss?
das derjenige der fremde Lebensformen untersuchen soll beim Anblick von toten uralten Aliens riesige Angst bekommt?
um dann später als sie sich verlaufen haben?
eine Alienschlange tätscheln zu wollen?
Naja die OP-Szene hatte ich bereits erwähnt...
warum reagiert da niemand auf Noomi?

Auch die Geburt des Xenomorph bzw. einer Vorstufe dessen, wirkte am Ende des Films für mich eher als gezwungen, dadurch das es innerhalb von Sek. dem Zuschauer noch "gezeigt" werden sollte...

In Anbetracht des Budgets bietet der Film wie erwartet tolle Optik und Sound (auch auf der UK Blu-ray), ansonsten hat Ridley Scott aber aus genannten Gründen unerwartet für mich Schrott abgeliefert, eben ein C-Movie in HD.

Bei einem (anderen) Film der sich selbst nicht so ernst nimmt bzw. keinen erfahrenen Regisseur, keine riesigen finanziellen Mittel hat, dem kann man auch manchen Fehler durchgehen lassen. Von Scott hat man aber anderes gesehen, er hat ganz andere Möglichkeiten... daher ist auch die Enttäuschung vieler in dem Fall so viel größer.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.10.2012 16:54:58 GMT+02:00
Ich glaub eigentlich nicht das Scott Schuld ist an der Ernüchterung vieler, für die der Film eine Enttäuschung darstellt. Eher sind wahrscheinlich die turmhohen Erwartungen, die Scott durch seinen Jahrhundertfilm "Alien" natürlich dermaßen geschürt hat, Schuld an der ernüchternden Realität von "Prometheus", die ich zwar auch teile, aber nicht ganz so dramatisch sehen, wie viele andere hier, die den Film wahrscheinlich nur im Vorbeigehen im Kino sich zu Gemüte geführt haben.
Bei "Robin Hood" wars ja ähnlich, viele haben einen neuen "Gladiator" erwartet und warnen danach maßlos enttäuscht. Scott hat eben grundsätzlich das Problem, das er immer wieder an "Alien", "Blade Runner" oder "Gladiator" gemessen wird, diese Erwartungen aber nicht mehr erfüllt werden können. Diese 3 Filme gehören definitiv zum Besten, was das Kino jemals herausgebraucht hat, die sind auf ihre Art unerreichbar und auch nicht zu kopieren.
Und meiner Meinung nach liegt da auch Scotts Fehler. Er versucht verzweifelt Halt zu finden in ikonizistischen Fragmenten, die allerdings eher Assoziationen auslösen, anstatt eher mehr auf die genuine Mythologie des neuen Films zu setzen, was sich dann meienr Meinung nach in einer zu wenig entschlossenen Dramaturgie deutlich bemerkbar macht.
Für mich erreichen auch die Bilder trotz eleganter Kameraführung nie die Brillanz des Orginals. Anstatt in Erhabenheit zu baden, wirken die Symbolismen dieser Schöpfungsfantasie zu austauschbar. Zudem wirkt dann alles noch zu aufgepumpt, zu Kinotopp, um auch letztendlich die schweren philosophischen Diskurse, die Scott ja selber eröffnet, dann auch zu rechtfertigen.
Alles in allem habe ich ein stimmungsvolles Sci-Fi-Abenteuer gesehen, aber meinem ersten Eindruck nach keins, das irgendwann mal als Klassiker unserer Epoche dastehen wird. Aber vielleicht täuscht mich mein Eindruck auch, auch "Blade Runner" war bei Erscheinen ein Totalflop, aber hat sich im Laufe der Jahre zum absoluten Kultfilm gemausert. Vielleicht kommt das ja auch bei Prometheus, im moment wag ich es allerdings zu bezweifeln.
Das Positive, was ich auf jeden Fall mitnehm, ist auf jeden Fall die Tatsache, mal wieder echten Sci-Fi erlebt zu haben, dessen üppige Bildkompositionen mich auf jeden Fall beeindruckt und durchaus unterhalten haben. Und das ist doch auch was, auch wenn letztendlich ein fader Beigeschmack bleibt.

Veröffentlicht am 23.12.2012 11:12:41 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.12.2012 15:01:47 GMT+01:00
Apocalyptiker meint:
Einige haben einfach nicht verstanden das es hier nicht primär um "Alien" geht, man hätte sich nur vorher mal informieren müssen.
"Robin Hood" fand ich übrigens auch klasse, zumal der Film zeigt wie Er überhaupt zum Helfer der Unterdrückten wird. Hier habe ich nie und nimmer einen Film wie "Gladiator" erwartet, da schon die Grundstory eine völlig andere ist.
Bei "Prometheus" sollte einem zudem bewußt sein, daß die Geschichte noch weiter geht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.12.2012 08:43:35 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.12.2012 08:45:29 GMT+01:00
HSV meint:
Ja ich fand ihn auch sehr schlecht!!eine herbe Enttäuschung.

Veröffentlicht am 30.12.2012 00:59:58 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 14.04.2014 17:25:41 GMT+02:00]
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