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Prokofieff: Klavierkonzert Nr. 3 / Bartók: Klavierkonzert Nr. 2 Import

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Produktinformation

  • Orchester: Berliner Philharmoniker
  • Dirigent: Simon Rattle
  • Komponist: Sergei Prokofieff, Bela Bartók
  • Audio CD (4. Oktober 2013)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Sony Classical (Sony Music)
  • ASIN: B00CU55HFQ
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Einer der erfolgreichsten Pianisten und eines der renommiertesten Orchester der Welt spielen zusammen zwei der wegweisenden Klavierkonzerte des 20. Jahrhunderts. Gemeinsam mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle hat Lang Lang in der Berliner Philharmonie Prokofieffs Drittes Klavierkonzert und Bartóks Klavierkonzert Nr. 2 aufgenommen.

Lang Lang: »Ich hatte schon lange den Wunsch, etwas mit Maestro Rattle und seinem Orchester aufzunehmen. Mit den Berliner Philharmonikern zusammen zu arbeiten, ist etwas ganz Außergewöhnliches – die Holzbläser und das Blech sind nicht von dieser Welt, und Sir Simon erzielt mit dem Orchester, besonders im piano, eine Klangtiefe, die ihresgleichen sucht. Mit diesem Orchester habe ich einige meiner musikalisch beglückendsten Stunden verlebt. Das dritte Prokofieff-Konzert haben wir 2007 in Salzburg zusammen gespielt, und Anfang dieses Jahres war ich der Solist bei vier Aufführungen des Zweiten Klavierkonzerts von Bartók mit den Berliner Philharmonikern. Beide Stücke sind so voller Leben und rhythmischer Energie – ich halte sie für ganz und gar zeitgemäß. Ich bin davon überzeugt, dass die musikalische Aussage dieser Konzerte absolut in die heutige Zeit passt.«

Sir Simon Rattle musste nicht lange zur Zusammenarbeit überredet werden, denn auch er fand die ungewöhnliche Kombination dieser beiden Konzerte höchst inspirierend. Darüber hinaus stellt er bezüglich des Bartók fest, dass er nicht wisse, »ob überhaupt jemals ein Pianist darin diese fast unheimliche Akkuratesse gezeigt hat und dann noch über so viel technische Reserven verfügte, dass das Stück tanzen und fließen kann«. Und bezüglich des Prokofieff: »Selbstverständlich ist dies ein extrem schwieriges, virtuoses Stück, eine Bravournummer, die es in sich hat, aber es gibt auch viele zarte, zauberhafte Stellen. Es ist ein typisches Lang-Lang-Stück – er spielt es, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Das ist genau seine Musik.«

Bartóks selten eingespieltes Klavierkonzert Nr. 2 gehört zu den technisch anspruchsvollsten Werken im Repertoire des Pianisten. Lang Lang stellt es in puncto technische Komplexität auf eine Stufe mit Brahms’ Zweitem und Rachmaninoffs Drittem Konzert, räumt aber ein, dass es als einziges ein derart konzentriertes Miteinander von Solist und Dirigent erfordert. Prokofieffs Nr. 3 ist Lang Langs Favorit unter den fünf Klavierkonzerten des Komponisten und gehört schon seit über einem Jahrzehnt zu seinem Konzertrepertoire. »Ich glaube, ich habe mich lange genug vorbereitet: fünfzehn Jahre auf das Dritte Klavierkonzert von Prokofieff, neun auf das Zweite von Bartók. Jetzt, mit dreißig, habe ich genug trainiert für körperlich derart anstrengende Stücke.«


Außerdem erscheint eine packende, 60-minütige Dokumentation The Highest Level auf DVD und Blu-ray. Sie zeigt die Spannung, die Adrenalinschübe und das Hochgefühl, die die Künstler und das Team bei der Produktion dieser neuen Aufnahmen durchlebt haben, aber auch die Herausforderungen, denen sie sich stellen mussten.

"Lang Lang [hat] sich […] auf das besonnen, was er wirklich gut kann: mit immer wieder überraschenden Effekten und neuen Wendungen sein Publikum in Bann zu ziehen und auf einer Welle gleichsam naturgegebener Musikalität zu reiten."
(Süddeutsche Zeitung, 12.11.2013)

"Der Prokofjew gelingt brillant. Die extreme Leichtläufigkeit von Langs Fingern ist bekannt, hier glitzert, perlt und wuchtet er sich durch dieses Konzert mit einer filigranen Virtuosität und im Mittelsatz mit einer ariosen Gestaltung der Themen, die staunen macht. Vor allem die Dialoge mit den Soloinstrumenten des Orchesters geraten munter, kurzweilig, präzise. Rattle setzt sie wunderbar in Szene."
Musik: 4,5/5
Klang: 5/5
(Stereo, 02/2014)

"Technisch präsentiert sich der Pianist Lang Lang bekannt brillant, den virtuosen Höllenritt absolviert er in den Klavierwerken, ohne sich von den perkussiven Gewalten (Prokofjew) und der rhythmischen Finesse (Bartók) beeindrucken zu lassen. Chefdirigent Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker verpassen dem C-Dur-Konzert des Russen auch die nötige Herbheit als Kontrapunkt zu den lyrisch-melodischen Partien des Solisten."
(Kieler Nachrichten, 29.01.2014)


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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich bedaure es, nach so viel euphorischen Meinungen anderer Rezensenten eine kritische draufsetzen zu müssen, aber ich finde diese Einspielung eher langweilig. Sicher, präzise, exakt, technisch hervorragend, aber mir fehlt der Witz, der Geist, kurz das, was man in Wien "Schmäh" nennt. Gerade in der Finalcoda des Prokofjew ist so etwas wie Feuer zu spüren, ansonsten recht beliebig. Der Bartok scheint Lang Lang besser zu liegen. Wenn man die englischen Einleitungsworte des Pianisten auf der CD liest, hat man den Eindruck, dass er selbst mit beiden Werken nicht ganz glücklich ist. Und im Übrigen ist es richtig, dass sich Lang Lang allmählich auf das pianistische Kernrepertoire besinnen könnte und nicht nur auf virtuose Schaustücke.
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Format: Audio CD
prokofiev's drittes klavierkonzert ist sein beliebtest-bekanntes, weil es die traditionelle
drei-sätzige form bedient, also klassisch ausgewogen und von daher 'verständlich' erscheint.
allerdings ist es nicht weniger modern als seine studentisch jugendlich-verwegenen vor-
gänger, die das perkussive element des klavierspiels, die (an)schlagtechnik promovierten.
prokofiev war ja auch selbst ein pianistischer meister seiner kompositionen.
sein drittes konzert gilt sicherlich heutzutage als sein 'klassisch-modernes' meisterwerk,
das auch romantischen klangsüchten bei aller rhythmischen modernität und chromatik der
klang-thema-variationen auch eher konservativ orientierten geschmäckern gerecht wird.

wer das sylvesterkonzert der b-phil erlebt, und, noch besser, per live-stream der >digital-
concert-hall< der b-phil miterlebt hat, kann die schlichtweg atemberaubenden klavierkünste
des lang-lang eben an diesem proko-3-konzert nur staunend bewundern.
prokofiev selbst hat und hätte das nicht annähernd so souverän gekonnt.
die cd-aufzeichnung ist nicht dem live-stream gleichwertig, doch allemal erstrangig.
lang-lang dynamisches differenzierungsvermögen, seine anschlagtechnik insgesamt ist
singulär, artistisch einmalig.
das bartok-konzert ist mir - vergleichsweise - weniger vertraut und weniger zugänglich,
pianistisch allerdings, im vergleich zu anda-fricsay und pollini-abbado, ebenso gekonnt
von lang-lang bewältigt, und rein klaviertechnisch ebenso erstrangig.
die b-phil erklingen hier allerdings (klangtechnisch) weniger präsent, hörbar sanft.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
auch wenn man ein Bewunderer der großen Technik des chinesischen Pianisten ist, so offenbart er mit diesen Aufnahmen darüber hinaus, daß er inzwischen auch ein großer Musiker geworden ist. Ich habe diese Werke noch nie so brillant gespielt erlebt, Sicher haben ihn auch seine Begleiter, die Berliner Philharmoniker unter Sir Simon Rattle besonders dazu beflügelt.
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Format: Vinyl Verifizierter Kauf
Wie gewohnt bei Sony: hohes technisches Niveau bei brillanten Künstlern. Moderne Klassik mit viel Emotionen. das 20. Jh. lässt grüßen.
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