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5.0 von 5 Sternen
Besser kann man fast gar nicht starten!, 2. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Projekt: Sporen-Nebel (Broschiert)
Ich bin durch Freunde auf Projekt: Sporen-Nebel gestoßen und kann es ebenfalls nur empfehlen.
Eine Prise davon und man will mehr. Wie mit einer Einstiegsdroge vergiftet, wird man süchtig nach dieser Geschichte, kann nicht aufhören zu lesen, findet keinen Schlaf. Denn legt man das Buch zur Seite, weil man schließlich auch noch andere Bedürfnisse hat, kreisen die Gedanken weiter im Kopf. Was, wenn er Recht hat mit seiner Theorie?
Theodor Rhys schreibt in einer leichten, frischen Art mit viel Selbstironie, und auch für das Genre. Gerade dieser Schreibstil und die ausgefeilten Charaktere ziehen den Leser in einen Bann.
Die fesselnden Spannungsbögen und kleinsten Geschichtchen, die sich durch den Roman ziehen, aber auch die komplexe Storyline an sich, erscheinen kultverdächtig.
Nicht nur Fans des Genres werden begeistert sein, auch Leser anderer fantastischer Literatur kommen voll auf ihre Kosten. Für Neueinsteiger und jüngere Leser von Science Fiction DER zu empfehlende Roman, besser kann man sich nicht in dieses Genre einführen lassen.
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5.0 von 5 Sternen
Rezension: Projekt: Sporen -Nebel /Theodor Rhys, 27. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Projekt: Sporen-Nebel (Broschiert)
Es werden neue Maßstäbe gesetzt, davon gehe ich als Leserin des Erstlingswerkes von Theodor Rhys einmal aus.
Wie oft haben sie schon Romane gelesen, wo sie am Ende angekommen, sich fragten: wie,schon zu Ende, es geht nicht mehr weiter?"
Flüssig geschrieben, sich nicht in Phrasen verlierend und auch nicht zu sehr ins utopische abschweifend, erzählt uns Theodor Rhys eine Geschichte, die genau so passieren könnte, die vielleicht schon passiert ist? Wer weiß es schon genau?
Stellen sie sich vor, ihr Kind würde vor Ihren Augen verschwinden, und einen Tag später wieder genau an dem Ort auftauchen, wo es verschwand. Sie gehen mit dem Kind zum Arzt, in der Sorge, irgendetwas könne dem Kind passiert sein, aber nichts lässt sich feststellen.
Erst ein Jahrzehnt später erfahren sie, was damals geschah, als ihr Kind entführt wurde.
Wissen wir eigentlich genau: Was wir sind, wer wir sind, aus was wir sind?- Diese Frage dient nicht den Erklärungen die uns die Wissenschaft präsentiert-. Ist es uns persönlich möglich zu sagen, dass wir das sind, was wir sind? Oder kann es nicht so sein, wie Theodor Rhys in seinem Buch schreibt?
Das wir kontrolliert werden und das durch eine Macht, die uns
nicht bekannt ist.
Was wäre, wenn es wirklich eine fremde Welt gäbe, von der aus wir beobachtet würden, von der aus wir kontrolliert werden?
Klingt es wirklich zu utopisch, wenn man sagt, dass Viren nicht irdischer Natur sein müssen?
Ein guter Autor weiß, wie weit er den Faden spinnen darf, wann er dem Leser zuviel zumutet.
Theodor Rhys, ein Autor aus Deutschland, hat einen Roman geschrieben, der sicherlich für alle Science-Fiction Fans ein MUSS ist, der ab der ersten Seite fesselt.
Fremde Welten, Zukunftsvisionen, unser Leben auf dem Prüfstein, diese Schlagworte kann und muss man dem Roman Projekt: Sporen Nebel" geben.
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Projekt: Sporen-Nebel, 23. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Projekt: Sporen-Nebel (Broschiert)
Projekt: Sporen-Nebel
Autor : Theodor Rhys
ISBN: 978-3-939649-20-5
Verlag: De Holtes Verlag
Sind wir allein in den Weiten des Weltraumes?
Oder ist da noch Etwas?
Irgendwer irgendwo?
Vielleicht sind wir gar nicht mehr allein.
Es könnte doch sein ...
Wer hat nicht schon einmal geglaubt, etwas am nächtlichen Firmament gesehen haben zu wollen, das sich nicht zweifelsfrei beschreiben ließe.
Wie sonst ließe sich das Verschwinden von mehreren tausend Kindern auf der ganzen Welt erklären, wenn der einzige Hinweis ein grelles Licht ist?
Wie kann es sein, das genau jene Kinder exakt an der Stelle ihres Verschwindens vierundzwanzig Stunden später wieder auftauchen?
Spätestens, wenn man den Debütroman von Theodor Rhys gelesen hat, gerät man zwangsläufig in Versuchung, nach der Möglichkeit im Unmöglichen zu suchen.
Fesselnd und flüssig beschreibt der Autor eine mögliche, relativ nahe Zukunft der Menschheit, in der leider auch Korruption und Machtgier nichts von ihrer Aktualität verloren haben, ein Szenario, wie es interessanter nicht sein könnte.
Springen Sie in alle Gegenden der Welt und werden Sie Teil eines Ganzen, indem Sie sich in die verschiedenen Personen hinein versetzen.
Der Roman ist ein Fenster in die Zukunft, wie sie sein könnte.
Wer sagt, dass nicht sein kann, was nicht sein darf?
Das Schicksal wird uns nicht danach fragen.
Anfangs liest sich das Buch der erzählten Geschichte wegen schnell weg. Rasant gerät man als Leser in den Strudel der Ereignisse, staunt über die Dinge, die einem passieren können ebenso, wie über Menschen, von denen man nicht wusste, dass sie so sein könnten, wie sie sind. Die Unglaublichkeit, Zeuge einer Invasion aus dem All zu werden bestimmt das Denken des Lesers und zugleich schleicht sich der Verdacht einer Verschwörung irdischen Ursprungs mit hinein.
Im Mittelteil ertappt man sich des Öfteren, das Buch schnell einmal zur Seite zu legen. Man braucht offenbar etwas Zeit, das Geschriebene verstehen und für sich verarbeiten zu können. Der Grund hierfür liegt aber keinesfalls an der abnehmenden Spannung in der Erzählung, sondern vielmehr in den Unmengen der verwendeten Fremdwörter, deren Bedeutung sich dem Leser oftmals nur mit Hilfe des Fremdwörterlexikons offenbart.
Leider wird gerade das der Grund sein, der viele Leser, unabhängig vom Umfang des Buches, davon abhalten könnte, das Buch nach dem Querlesen auch zu kaufen.
Da ich nicht der typische Science-Fiction-Leser bin, enthalte ich mich jeglicher Hinweise und Spekulationen dahin gehend, die Geschichte könnte es in irgendeiner Medienform schon einmal gegeben haben.
Ich für meinen Teil kannte sie nicht.
Umso interessanter empfand ich die Handlung, die Charaktere und das Zusammenspiel von Personen, Zeiten und Orten.
Das Ende allerdings enttäuschte mich ein wenig.
Je näher ich dem Ende des Buches entgegen las, je größer die Spannung auf die kommenden Ereignisse wurde, desto schwerer fiel es mir, den Faden nicht zu verlieren.
Unwahrscheinlichkeiten, wie die Übernahme und Führung einer ganzen feindlichen Raumflotte, und dann auch noch von Teenagern, überstieg zeitweise doch mein Vorstellungsvermögen.
Alles in Allem ein interessantes Buch, welches man der Erzählung wegen lesen sollte, jedoch ohne den Versuch zu unternehmen, den Text hinsichtlich der technischen Möglichkeiten oder aber der Logik zu analysieren. Der Spaß wäre nur halb so groß und: Hey, es ist ein Science-Fiction-Roman.
Auf Anfrage und zur Erklärung sei hier noch angemerkt, es wird eine Fortsetzung geben und das wiederum erklärt, warum das Ende des Buches so und nicht anders ist - nicht anders sein kann.
Ich werde das Projekt: Sporen-Nebel" auf jeden Fall noch einmal lesen und kann es nur jedem empfehlen, der sich für Fantasygeschichten der anderen Art begeistern kann.
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