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Projekt: Peacemaker
 
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Projekt: Peacemaker

George Clooney , Nicole Kidman , Mimi Leder    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: George Clooney, Nicole Kidman, Marcel Iures
  • Regisseur(e): Mimi Leder
  • Komponist: Hans Zimmer
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Niederländisch, Schwedisch, Norwegisch, Dänisch, Finnisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Paramount Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 11. Juli 2006
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 119 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000FTWU0E
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.468 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Unbekannte Terroristen osteuropäischer Herkunft entwenden eine Atomwaffe aus Beständen der Roten Armee, um einen Erstschlag gegen die westliche Welt zu führen. Unter höchstem Zeitdruck obliegt es der jungen Nuklearexpertin Dr. Julia Kelly und dem draufgängerischen Special-Forces-Colonel Thomas Devoe, die Identität der Täter zu ermitteln und eine Katastrophe zu verhindern. Dafür müssen sich Kelly und Devoe allerdings erst einmal selbst zusammenraufen.

Produktbeschreibungen

Als in der ehemaligen Sowjetunion ein Zug mit zehn Atomsprengköpfen an Bord auf unerklärliche Weise mit einem Passagierzug zusammenstößt und explodiert, entdeckt die Nuklearwissenschaftlerin Dr. Julia Kelly (Nicole Kidman), dass der Unfall Teil eines teuflischen Plans ist, um den Diebstahl der Waffen zu vertuschen. Ein hochdekorierter Spezialist für Sonderkommandos, Colonel Thomas Devoe (George Clooney), dessen unangepasster, eiskalter Stil im krassen Gegensatz zu Kellys eher diplomatischer Herangehensweise steht, wird ihr zugeteilt um die verschwundenen Atomsprengköpfe zu finden. Auf der Spur einer Waffenschmugglerbande schaffen die beiden es zunächst auch, die gestohlenen Waffen aufzuspüren - nur fehlt ein atomarer Sprengkopf. Ohne eine Ahnung, wer diesen zu welchem Zweck in den Händen hält, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Denn eines ist sicher: etwas Gutes führt der Besitzer nicht im Schilde... Nach einer aufregender Jagd quer durch Europa führt die Spur sie schließlich zum UN-Gebäude nach New York - die Uhr läuft und für persönliche Streitereien bleibt den beiden keine Zeit mehr, wenn sie New York

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. Simon TOP 50 REZENSENT
Besser könnte mann auch einen 007-Film nicht beginnen. Ein terroristischer Anschlag in Sibirien inklusive Atomexplosion und prompt sind die Geheimdienste alarmiert.
Auch Clooneys erste Szenen und kesse Art erinnern durchaus etwas an einen gewissen britischen Spion und es gelingt ihm auch weiter mit einer mehr in der Realität verankerten Darstellung wohlwollend diesen Eindruck weiter wach zu halten.
Realistischer angehaucht ohne abgehobene Stunts sind die Actionszenen wie etwa eine Autoverfolgungsjagd in Österreich, bei denen Clooney auch mal als skrupelloser Killer punktet. Spätestens wenn er loszieht, um Atomsprengköpfe zu sichern, muss man sich fragen, warum man ihn nicht mehr in solchen Actionrollen sah, denn er gibt als Actionheld eine grandiose Figur ab. Clooney in einer Rolle als Mix aus Bond und Bourne wäre ideal gewesen.
Völlig blass, ausdruckslos und stets mürrisch grimmig drein schauend agiert hier aber Nicole Kidman mit einer ihrer schwächsten Leistungen, die zwar eine toughe Frau sein soll, aber eher wirkt wie frustriert, weil Clooney ihr mit natürlichem Charme sämtlichen Schneid abkauft.
Absolut spannend und auch mehr realistischer kommt das Finale rüber.
Etwas enttäuschend, wenn man bedenkt, welch tolle Soundtracks er für "Broken Arrow" und "The Rock" abgeliefert hat, finde ich ist diesmal Hans Zimmers Musik ausgefallen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Spannend, flott und intelligent mag der erste Dreamworks-Film ja sein - aber er tritt auch unangenehm für die Preisung US-amerikanische Paranoia in Sachen Weltherrschaft ein.

Nicht alles, was unwahrscheinlich klingt, wird auch geschehen. Sowohl die von Spielberg, Katzenberg und Geffen eben neu gegründeten "DreamWorks SKG" als auch die "Emergency Room"-Regisseurin Mimi Leder (ein Jahr darauf: "Deep Impact") wollten mit "Projekt: Peacemaker" alles erreichen und haben vielleicht einen Tick zu viel versucht - das betrifft nicht nur die beachtliche 2-Stunden-Länge...

1997 war noch manches anders: Nicole Kidman trat mit dunklem Haar auf (zumindest zunächst... :) - nicht nur das, sie war auch der Star(!) und erhielt deutlich mehr Gage (5 Mio. US-Dollar) als George Clooney (3 Mio. US-Dollar). Insgesamt verschlang der Film stolze 50 Millionen Dollar.

Dr. Julia Kelly (Nicole Kidman, 30) ist Fachfrau für "chain reactions" und versteht es auch ohne Atombusen grandios, ihren Kühlkörper wirkungsvoll einzusetzen: Der witzig-egomanische Special Forces Colonel Thomas Devoe (George Clooney, 36) zeigt erste Anzeichen einer Kernschmelze. Es entwickelt sich eine amüsante und aufreizende Dauerkabbelei - sowie eine Hetzjagd quer durch die Kontinente auf eine in Russland auf dem Weg zum Sondermüll geklaute "personal nuke": Dusan Gavric, ein beeindruckender Pianist, Philosoph und frisch gekürter Terror-Minister mit serbokroatischem Migrationshintergrund (Marcel Iures, 46) möchte nämlich ganz gerne das UN-Gebäude einebnen, um an der UNO Vergeltung für deren Rolle bei der Zerstörung Jugoslawiens zu üben...

Auch wenn man viel in diesen Film hineingepackt hat, auch wenn die Darsteller bis hin in die Nebenrollen hochkarätig besetzt sind (u.a. auch Armin Müller-Stahl...), auch wenn nicht jeder "James Bond" für die englische Regierung arbeiten müsste - ein paar Dinge stören und hinterlassen einen faden Geschmack: Da wäre die Diskrepanz zwischen dem Unwahrscheinlichkeitsdogma des Films und der traurigen Wirklichkeit von Militär und Geheimdiensten der USA. Für Filme dieses Metiers empfiehlt sich deshalb: Entweder man verfremdet den ganzen Militär- und Geheimdienst-Background so weit weg von der Realität wie bei 007, oder man dreht diese Sorte "zynischer und trister Agentenfilm" nach historischem "Nadel"-Vorbild. Filme, die sich unreflektiert in der Machbarkeit des Hitech-Krieges suhlen, beamen sich selbst ins Geschmacksabseits.

Im Eifer der ersten Produktion haben die Traumtänzer - sorry, Traumwerker - eben doch ein bisschen zu viel zusammen gewürgt. Die Jagd nach dem Sprengkopf durch Manhattan erinnert schon fatal an Volleyball mit einer gezogenen Handgranate. So etwas hätte ich eher in einer "Verscheißerei" erwartet, mit dem Aufreißer-Paar Kidman/Clooney dann eben passenderweise unter dem Titel "Nackte Kanone 9 1/2" oder "Mr. & Mrs. Seltsam".

Wie auch immer - wer sich die kritische Distanz zum fragwürdigen Hau-Ruck-Patriotismus bewahrt, kann sich das Teil gut ansehen, das Balzgehacke zwischen Clooney und Kidman macht ausgesprochen Spaß, die Action ist auch nicht langweiliger und unglaubwürdiger als anderswo - der Film wäre also OK, wenn man davon absieht, dass sich US-Militärwerbung leider nicht mit Werbe-Pausen begnügt.

film-jury 3* A0218 23.1.2011e Genre: Action | Thriller
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gunter
Ein hervorragender Actionfilm, der leider von der Kritik unterbewertet wurde. Das Szenario eines "Lonely Wulf" aus der Republika Srpska, der mittels einer aus Russland entwendeten Atombombe versucht, New York zu zerstören, ist in einem besonderen Spannungsfeld angelegt, denn es ist auch heute, 8 Jahre nach Entstehen dieses Filmes, noch aktuell. Dass George Clooney und Nicole Kidman ihren Auftrag im gewohnten Superman-Stil durchziehen, ist klar. Von weitaus größerem Interesse ist die Rolle des Filmschurken, der von Marcel Iures brilliant dargestellt wird. Er spielt die Rolle des von unheilbarem Schmerz über den Verlust seiner in den Wirren des jugoslawischen Bürgerkrieges umgekommenen Familie getriebenen einsamen Terroristen so perfekt, so ausdrucksstark und auch so sympathisch, dass man unserem Helden Clooney zum Schluss fast zurufen möchte: Ach, George - jebi si mater und lass den Mann tun, was er tun muss.
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