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Der Film ist nichts Besonderes, aber er ist solide gearbeitet. Es ist der zweite energiegeladene und wirkungsvolle Thriller, der aus der Feder von Drehbuchautor Michael Schiffer (Crimson Tide) stammt. Die Anti-Atomschmuggel-Abteilung des Weißen Hauses macht zehn gestohlene Atombomben nach einem verdächtigen Eisenbahnunglück in Russland ausfindig. Die Chefin der Abteilung (Nicole Kidman) und ein unkonventioneller General (George Clooney) sind auf dem Weg nach Europa, um die Bomben zu bergen. Anstelle eines wahnsinnen Schurken à la Gary Oldman oder Bruce Dern ist der Bösewicht von Projekt: Peacemaker ein relativ unbekannter rumänischer Schauspieler (Marcul Iures), der einen bosnischen Rebellen spielt, der aus Leidenschaft und im Verborgenen arbeitet.
Dies mag ein Popcornfilm sein, aber er benutzt die aufgewühlten Emotionen des Bosnienkrieges, um Spannung zu erzeugen. Dieser Film bietet die bisher beste Plattform für das überwältigende Charisma George Clooneys, der hier einen schlagfertigen und im allgemeinen herzlichen Oliver-North-Typus gibt, der unermüdlich auf tödliche Rache hinarbeitet. Er passt gut zu der professionellen Darstellungsweise von Nicole Kidman, die große Flexibilität darin zeigt, ihre Arbeit zwischen ernsthaften und komischen Rollen aufzuteilen. --Doug Thomas
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Spannend, flott und intelligent?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Projekt: Peacemaker (DVD)
Hollywood ist nun mal auch "nebenher" das Propagandaministerium des Pentagon. "Spannend, flott und intelligent", wie man ihn anpreist, mag der erste Dreamworks-Film ja sein - aber er steht auch unangenehm für eine weitere unangemessene Verherrlichung US-amerikanischer Paranoia in Sachen Weltherrschaft.Nicht alles, was unwahrscheinlich klingt, wird auch geschehen. Sowohl die von Spielberg, Katzenberg und Geffen eben neu gegründeten "DreamWorks SKG" als auch die "Emergency Room"-Regisseurin Mimi Leder (ein Jahr darauf: Deep Impact) wollten mit "Projekt: Peacemaker" alles erreichen und haben vielleicht einen Tick zu viel versucht. 1997 war noch manches anders: Nicole Kidman trat zumindest zunächst mit dunklem Haar auf - nicht nur das, sie war auch der Star(!) und erhielt deutlich mehr Gage (5 Mio. US-Dollar) als George Clooney (3 Mio. US-Dollar). Insgesamt verschlang der Film stolze 50 Millionen Dollar. Dr. Julia Kelly (Nicole Kidman, 30) ist Fachfrau für "chain reactions" und versteht es auch ohne Atombusen grandios, ihren nicht gerade Kühlkörper wirkungsvoll einzusetzen: Der witzig-egomanische Special Forces Colonel Thomas Devoe (George Clooney, 36) zeigt erste Anzeichen einer Kernschmelze. Es entwickelt sich eine amüsante und aufreizende Dauerkabbelei - sowie eine Hetzjagd quer durch die Kontinente auf eine in Russland auf dem Weg zum Sondermüll geklaute "personal nuke": Dusan Gavric, ein beeindruckender Pianist, Philosoph und frisch gekürter Terror-Minister mit serbokroatischem Migrationshintergrund (Marcel Iures, 46) möchte nämlich ganz gerne das UN-Gebäude einebnen, um an der UNO Vergeltung für deren Rolle bei der Zerstörung Jugoslawiens zu üben... Auch wenn man viel in diesen Film hineingepackt hat, auch wenn die Darsteller bis hin in die Nebenrollen hochkarätig besetzt sind (u.a. auch Armin Müller-Stahl...), auch wenn nicht jeder "James Bond" für die englische Regierung arbeiten müsste - ein paar Dinge stören und hinterlassen einen faden Geschmack: Da wäre die Diskrepanz zwischen dem Unwahrscheinlichkeitsdogma des Films und dem Dauerversagen von Militär und Geheimdiensten der USA in der Realität. Für Filme dieses Metiers empfiehlt sich deshalb: Entweder man verfremdet den ganzen Militär- und Geheimdienst-Background so weit weg von der Realität wie bei 007, oder man dreht diese Sorte "zynischer und trister Agentenfilm" nach historischem "Nadel"-Vorbild. Filme, die sich unreflektiert in der Machbarkeit des Hitech-Krieges suhlen, beamen sich selbst ins Geschmacksabseits. Im Eifer der ersten Produktion haben die Traumtänzer - sorry, Traumwerker - eben doch ein bisschen zu viel zusammen gewürgt. Die Jagd nach dem Sprengkopf durch Manhattan erinnert schon fatal an Volleyball mit einer gezogenen Handgranate. So etwas hätte ich eher in einer "Verscheißerei" erwartet, mit dem Aufreißer-Paar Kidman/Clooney dann eben passenderweise unter dem Titel "Nackte Kanone 9 1/2" oder "Mr. & Mrs. Seltsam". Wie auch immer - wer sich die kritische Distanz zum fragwürdigen Hau-Ruck-Patriotismus bewahrt, kann sich das Teil gut ansehen, das Balzgehacke zwischen Clooney und Kidman macht ausgesprochen Spaß, die Action ist auch nicht langweiliger und unglaubwürdiger als anderswo - der Film wäre also OK, wenn man davon absieht, dass sich US-Militärwerbung leider nicht mit Werbe-Pausen begnügt. Im Original 124 Minuten im Format 2.35:1 auf 35 mm Film, DTS (IMDB) film-jury 3* A0218 23.1.2011e 9A Genre: Action | Thriller Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannender geht's nicht - einer der besten Actionthriller,
Rezension bezieht sich auf: Projekt: Peacemaker (DVD)
Ernsthaft: "Projekt: Peacemaker" ist einer der besten Actionthriller überhaupt. Im Gegensatz zu anderen hohlen Krawall-Blockbustern versteht es der Film eine geradlinige (im Gegensatz zu verschatelteren Filmen wie "Minority Report" oder "Syriana" zugegebenermaßen etwas einfachere) glaubwürdige und einigermaßen realistische Story zu vermitteln.
Ein Terrorakt wütender Extremisten vom Balkan ist leider nicht soo unwahrscheinlich, wie man auf den ersten Blick vielleicht denken könnte. Allerdings präsentiert der Film hier keine einfache Schwarz-Weiß-Malerei, sondern gesteht sowohl den Guten wie auch den Bösen eine überraschend tiefgründige Charakterausbildung zu. So erfährt man nicht nur die gängigen Charakterklischees über die Helden, sondern beide Seiten werden glaubwürdig und keineswegs überzeichnet dargestellt. Man weiß daher, wieso welche Figuren wie handeln. Ein Glaubwürdigkeitsproblem besitzen viele Thriller und nicht immer werden die Motive so klar dargestellt wie in "Projekt: Peacemaker". Respekt! Die beiden Hauptdarsteller Clooney und Kidman spielen gewohnt erstklassig und verleihen ihren Figuren eine Tiefe, die wohl nicht jeder hinbekommen hätte. Beide haben ihre Stärken und Schwächen und nur gemeinsam kommen sie dem Plan der Terroristen auf die Spur. Auch wenn Lt. Col. Devoe (Clooney) zunächst der typische Ami-Soldaten-Macho zu sein scheint und Dr. Kelly (Kidman) die typische Frau mit Köpfchen und Zweifeln, so entwickeln sich beide während des Films in unerwartete Richtungen. Auch die anderen Darsteller sind sehr gut und verleihen dem Film eine immense, intensive Glaubwürdigkeit. Der Film selbst ist ziemlich actionreich, rasant und von der ersten bis zur letzten Sekunde hochspannend ohne einen einzigen Durchhänger. Insbesondere die Verfolgungsjagd in Wien sowie das atemlose Finale in New York sind an Spannung kaum zu übertreffen - Adrenalin pur! Negativ aufgefallen ist mir eigentlich nur der gelegentlich durchblitzende Patriotismus, der jedoch teilweise sogar parodiert wird (Gespräch im Flugzeug zwischen Clooney und Kidman, Aufkreuzen der Armee in New York) und der etwas lange Beginn (der Atomwaffenklau dauert fast zwanzig Minuten). Fazit: "Projekt: Peacemaker" ist ein genialer, meisterhafter, unglaublich spannender und schneller Actionthriller, der auf einer Ebene mit anderen Klassikern wie "Stirb langsam", "The Rock" oder "Face off" stehen sollte. Der Film ist nicht ganz so bekannt wie diese, bietet aber perfekte Unterhaltung und zählt meiner Meinung nach zu einem der besten Actionthriller aller Zeiten. Absoluter Kauftipp!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gute und spannende Unterhaltung,
Rezension bezieht sich auf: Projekt: Peacemaker (DVD)
Einen intensiven, anspruchsvollen Film sollte man hier nicht erwarten. Es ist eben einer dieser Blockbuster, der mit den globalpolitisch initiierten Ängsten der Menschen spielt.Eine Atombombe wird geklaut und es droht ein gewaltiger Terroranschlag. Motiviert durch das Eingreifen der USA in Jugoslawien. Soweit, so gut. Dazu kommt ein Spezialmann der USA, der natürlich ein Draufgänger ist - alles typisch amerikanisch. Und natürlich fehlt die schöne Frau auch nicht. Und auch die Russen spielen eine gewaltige Rolle, denn auf deren Boden geht eine Atombombe hoch. Ist ja nur ein Film. Aber in der Folge geht es ganz schön rasant zu. Wir erleben eine Menge Action, viel Kurzweil und eine durchaus nachvollziehbare Handlung, wenn auch mit zig Klischees behaftet. Am Ende aber fühlt man sich blendend unterhalten. Es hat ein bißchen was von Fastfood, das wie ein leckeres und teures Essen schmeckt. Warum aber auch nicht? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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