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The Blair Witch Project Special Edition (2 DVDs im Sammelschuber, inkl. "The Last Broadcast")
 
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The Blair Witch Project Special Edition (2 DVDs im Sammelschuber, inkl. "The Last Broadcast")

Heather Donahue , Michael Williams , Daniel Myrick , Eduardo Sánchez    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (278 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Disc 1: Blair Witch Project incl. Curse of the Blair Witch

Ein jeder, der nach dem Anschauen eines Horrorfilms auch nur im entferntesten Probleme hat einzuschlafen, sollte um das Blair Witch Project einen großen Bogen machen. Dieser Film verursacht eine Gänsehaut, die für Tage bestehen bleibt. Der Respekt für den Effekt, den diese angeblich reale Dokumentation erzielt, gebührt den Filmemachern Daniel Myrick und Eduardo Sanchez, die drei junge Schauspieler (Heather Donahue, Michael Williams und Josh Leonard) mit einer Video- und Campingausrüstung ausstatteten und Fragmente einer Geschichte ins Gepäck steckten. Sie kutschierten die drei dann in einen Wald in Maryland, wo sie sie alleine ließen -- mit dem Auftrag, nach den Fragmenten des Buches den Film zu drehen. Dann begannen die Filmemacher die drei zu erschrecken und zu verwirren. All das wurde auf Video festgehalten. Klingt verrückt, aber es hat funktioniert. Über 130 Millionen Dollar hat der Film in den USA eingespielt, und das bei einem Budget von gerade einmal 40.000 Dollar!

Das Blair Witch Projekt führt uns auf die Spur von drei Filmstudenten, die eine Dokumentation über die legendäre Blair Witch in Burkittsville, Maryland, drehen wollen. Zuerst filmen sie ein paar Bauernlümmel (und erhalten dabei einige Informationen über die sagenumwobene Hexe), dann gehen die drei unter der Führung von Heather (die Schauspieler tragen im Film ihre eigenen Namen!) in den nahegelegenen Wald, in dem die Hexe angeblich leben soll. Von diesem Trip kehren die drei niemals zurück. Was wir, die Zuschauer, sehen, ist das "rekonstruierte" Material, das die drei der Nachwelt hinterlassen haben. Material, das nur bedingt erschlossen und verstanden werden kann. Die drei, so erfährt der Zuschauer, haben sich im Wald verirrt, wo sie von einer unbekannten Kreatur in Angst und Schrecken versetzt wurden.

Die Meisterleistung dieses Filmes besteht darin, dass man nie zu sehen bekommt, was die drei terrorisiert. Und dieser Terror ist schlimmer als der, den man für gewöhnlich zu sehen bekommt. Dieser Effekt wird durch die wackelnde, seekrankmachende "Kameraarbeit" verstärkt, die dadurch entstehende Atmosphäre des Filmes ist eine der bedrohlichsten, angsteinflößendsten, verstörendsten in der gesamten Geschichte des Horrorfilmes. Lediglich die langweiligen Dialoge stören in diesem Gesamtbild.

In den deutschen Kinos war der Film bei weitem nicht so erfolgreich, wie man sich dies erhofft hatte. Das hat jedoch vor allem damit zu tun, dass der Hype, der in den USA im Vorfeld des Filmes stattgefunden hat, in Deutschland ausgeblieben ist. So wurden in den USA schon Monate vor Kinostart Werbungen geschaltet, wurde die Homepage durch Werbung bekannt gemacht, womit das Gefühl erzeugt wurde, den Film gesehen haben zu müssen (überhaupt wurden mehrere Millionen Dollar in die Werbekampagne gesteckt -- so viel zu dem Thema, dass der Film als solches nur 40.000 Dollar gekostet hat).

Curse of the Blair Witch

Fragen Sie sich auch, wer diese "Blair Witch" eigentlich war; worum es bei dieser Legende aus Burkittsville im US-Bundesstaat Maryland überhaupt ging? Oder was denn die angehende Filmemacherin Heather eigentlich so sehr faszinierte und dazu führte, dass sie, Mike und Josh spurlos verschwanden? Lassen Sie sich all diese Fragen von Curse of the Blair Witch auf einmal beantworten, einem "Dokumentarfilm", der ursprünglich als absatzfördernde Marketingmaßnahme für den Film The Blair Witch Project für den Science-Fiction-Fernsehkanal "Sci-Fi Channel" produziert wurde. Curse of the Blair Witch ist völlig frei erfunden und befasst sich sowohl mit der Vergangenheit als auch mit der Gegenwart. Es bietet zahlreiche Informationen über den Blair-Witch-Mythos wie auch das Verschwinden von Heather, Josh und Mike. Man erfährt, dass die ursprüngliche Blair-Hexe eine gewisse Elly Kedward war, die 1785 beschuldigt wurde, sich des Blutes einiger Kinder bemächtigt zu haben. Sie wurde schließlich im strengen Winter in den Wald verbannt und dem Tod überlassen. Zu ihrem grausigen und blutigen Vermächtnis gehören verschwundene Kinder, verseuchtes Wasser, Männer mit aufgeschlitzten Bäuchen und ein Serienkindermörder, der behauptet, vom "Geist einer alten Frau" heimgesucht worden zu sein. Abgesehen vom etwas schwachen "Wochenschau"-Filmmaterial über den Serienmörder werden all diese faszinierenden Informationen auf überzeugende und äußerst beunruhigende Weise präsentiert.

Curse of the Blair Witch wird Sie womöglich mehr fesseln als der Film. Es beschwört die großartige "In Search of..."-Sensationsserie der Siebzigerjahre herauf, eine der wichtigsten Inspirationsquellen der Filmemacher Daniel Myrick und Eduardo Sanchez. Filmmaterial über die Suche nach Heather, Josh und Mike verleihen dem Ganzen die Atmosphäre eines Tatsachenberichts, werfen aber wenig Licht auf ihr mysteriöses Verschwinden oder ihre Persönlichkeiten. Im Grunde handelt es sich hier um einen Anreiz, den eigentlichen Film zu sehen. Trotzdem, The Blair Witch Project bot nur dürftige Informationen über die Legende, die den Wald von Burkittsville heimsuchte, und diese clever konstruierte Pseudo-Doku wird Ihr Wissen aus dem Film bestens ergänzen.

Disc 2:The Last Broadcast

Vergleiche mit The Blair Witch Project sind beim gänsehautauslösenden, komischen Pseudo-Dokumentarfilm der Filmemacher Stefan Avalos und Lance Weiler, dem einfallsreichen, satirischen The Last Broadcast, unausweichlich. Außer der Tatsache, dass er etwa zur gleichen Zeit gedreht wurde und allgemeine Anerkennung fand (wenn auch ohne Blair-Witch-mäßigen Marketing-Aufwand), erzählt auch The Last Broadcast die Geschichte der vom Schicksal verfolgten Mühen einiger Amateur-Filmemacher, die eine mysteriöse, mörderische Legende in einem düsteren Wald zurückverfolgen. Hmm -- kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor? Nun, eigentlich hat The Last Broadcast einen ganz anderen Ansatz zu dieser Grundidee -- einen, der mehr Medien-Know-how besitzt als Blair Witch.

Es stellt sich heraus, dass es sich hier um die jüngste Folge der Akte-X-ähnlichen Fernsehshow Fact or Fiction handelt, deren inkompetente Moderatoren (gespielt von Avalos und Weiler selbst) beabsichtigen, im Rahmen ihrer aktuellen Suche nach dem Bigfoot-ähnlichen "Jersey Devil" aus der Tiefe der Wälder New Jerseys live zu berichten. Sie schließen sich mit zwei Fans zusammen, die Sie online vom Computer aus unterstützten, und begeben sich mit ihrem Equipment in den winterlichen Wald. Nur einer, der unheimliche Jim mit den übernatürlichen Fähigkeiten (Jim Seward), kehrt zurück und wird prompt des Mordes an den drei anderen beschuldigt. Obwohl es auch Filmmaterial vorzuweisen hat, das von den "toten" Filmemachern stammt, ist The Last Broadcast in formaler Hinsicht viel mehr wie ein Dokumentarfilm aufgemacht, komplett mit einem übereifrigen, sensationslüsternen Moderator (David Leigh) und viel Background-Filmmaterial. Wir erfahren vom Vorleben der Opfer, den eingegangenen 911-Notrufen, dem Mordprozess, den von der Anklage übersehenen Unstimmigkeiten und der mühsamen Arbeit bei der Rekonstruktion des Filmbestands, die das Geheimnis über den wahren Mörder lüften könnte. The Last Broadcast, für ganze 900 Dollar ausschließlich mit Digitalkameras gedreht und auf Digitalsystemen geschnitten, kann sich sehen lassen und beweist einen scharfen, satirischen Blick beim Verulken der Medien -- Avalos und Weiler haben ihr Medium und ihre Botschaft fest im Griff. Der Film macht irgendwann eine scharfe Wendung, die den Zuschauer, der vom Vorangegangenen bezaubert war, entweder verärgern oder zumindest überraschen könnte. Aber sie ist kaum der Rede wert. Und im Gegensatz zu The Blair Witch Project, beantwortet The Last Broadcast alle mysteriösen Fragen, die es aufwirft. --Mark Englehart

Amazon.de DVD-Bewertung

Die Special Edition von Blair Witch Project auf DVD besteht aus zwei Discs, dem Hauptfilm mit allen Features und einer zusätzlichen Scheibe mit dem Dokumentarfilm The Last Broadcast. Die Blair Witch Project-DVD ist der erste Silberling von Kinowelt, der es ermöglicht, bei der Originalsprachfassung (englisch: Dolby Surround 2.0, deutsch: Dolby Digital 5.1) die Untertitel auszublenden! Darüber hinaus gibt es einen Audiokommentar der Regisseure und anderer des Teams, der entsprechend dem Alter und Image der lockeren jungen Filmemacher reichlich coole Sprüche und bei genauerem Hinhören auch einige Hintergrundinformation enthält. Darüber hinaus gibt es noch zwei Interviews und eine sehr ansprechende Menügestaltung. Das Highlight ist aber sicherlich die umfangreiche Dokumentation Curse of the Blair Witch -- zweifelsohne eine sehr lohnenswerte Scheibe! --Mark Englehart

Video Jakob Kurzinhalt

2 DVDs im exklusiven Sammelschuber: "The Last Broadcast" Der bereits 1997 entstandene Film, eine ebenfalls fiktive Dokumentat-Film-Expedition, wird damit zum ersten Mal in Deutschland veröffentlicht. Ähnlich wie bei "The Blair Witch Project", verschwinden vier junge Leute auf mysteriöse Weise. Anhand von angeblich gefundenem Filmmaterial und getürkten Interviews werden die schrecklichen Vorgänge rekonstruiert. Der Film, der 1998 in wenigen US-Kinos lief, rief beim Publikum ähnliche Reaktionen hervor, wie der ein Jahr später entstandene profitabelste Horrorfilm aller Zeiten, "The Blair Witch Project" FSK 16 - 84 min. "The Blair Witch Project" Am 21. Oktober 1994 brechen die drei Filmstudenten Heather Donahue, Michael Williams und Joshua Leonard in den Blackhill Forest in Maryland auf. Dort wollen sie einen Dokumentarfilm über eine legendäre Spukgestalt drehen, die sogenannte Hexe von Blair. Man hört nie wieder von ihnen... Ein Jahr später wird ihr Filmmaterial gefunden. Die erhaltenen Filmaufnahmen sind ihr Vermächtnis. Sie zeigen die letzten Tage der Filmemacher, ihre quälende fünftägige Wanderung durch den undurchdringlichen Wald und die grauenerregenden Vorgänge, die zu ihrem Verschwinden geführt haben... FSK 12 - 78 min.

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Disc ist wunderbar ausgestattet und technisch ist dem Mastering kein Vorwurf zu machen, das Ausgangsmaterial ist halt von Amateurqualität. 67 Minuten Zusatzmaterial, das zum grössten Teil (44 Min.) aus einer gefälschten Doku zu den Hintergründen der Geschichte besteht und ansonsten drei Trailer, Interviews und Metafilmmaterial liefert. Auch das 8-seitige Booklet ist informativ. Eine DVD mit Vorbildcharakter. Im Boxset zusammen mit "The Last Broadcast" oder einzeln erhältlich.

Bild: Eigentlich verbietet sich bei einem Film, dessen Stilistik auf Video-Amateur-Aufnahmen getrimmt ist, eine objektive Bild- und Tonbewertung - wir tun es trotzdem: lausige Amateurvideo-Qualität, was sonst. Das Mastering ist dem überwiegend gewachsen und alle Bildfehler sind also von Seiten der Produzenten gewollt und so sieht man sich halt Bildrauschen und Unschärfen ausgesetzt, die bei jedem anderen Film stören würden, hier aber für den besonderen Kick sorgen.

Ton: Der Ton ist dünn und inhomogen wie bei einem Heimvideo. Die 2.0-Mischung der englischen Fasssung hat genauso wenig Atmosphäre wie die deutsche 5.1-Fassung. Sprechstimmen bleiben zwar überwiegend verständlich, der Charakter eines Dokumentationsvideos bleibt allerdins durchgehend erhalten. Die Rearkanäle sind zwar zuweilen angesteuert, schaffen aber keinesfalls Kinoton. All das ist natürlich bei diesem Film Programm und Stilmittel und insofern keinesfalls störend. --movieman.de

VideoMarkt

Die Filmstudenten Heather, Joshua und Michael machen sich in den Black Hills Forest von Maryland auf, um dort eine Dokumentation über eine regionale Legende, die sogenannte Hexe von Blair, zu drehen. Nachdem das Trio spurlos verschwindet, taucht ein Jahr später Filmmaterial auf, das die letzten fünf Tage im Leben der jungen Leute dokumentiert. Aufnahmen, die deren quälende Wanderung durch den undurchdinglichen Wald ebenso einfangen wie die grauenerregenden Vorgänge, die zum Verschwinden geführt haben.

Video.de

Mit ihrem für lächerliche 40.000 Dollar realisierten Erstling gelang den Nachwuchs-Filmemachern Daniel Myrick und Eduardo Sanchez der Coup des letzte Jahres. Gute Mundpropaganda, die Zauberkraft des Internet und eine kluge, hervorragend umgesetzte Grundidee stehen hinter dem gigantischen Erfolg dieses Werks. Das Ergebnis ist ein Horrorfilm, der vorgibt, live aufgezeichnet worden zu sein, höchst authentische Videokamera-Aufnahmen, die mehr verbergen als zeigen, und ein Angsterlebnis, das fast ausschließlich im Kopf des Zuschauers stattfindet.

Blickpunkt: Film

Nachdem ein Dokumentarfilmertrio auf der Suche nach der Hexe von Blair im Black Hill Forest spurlos verschwindet, taucht ein Jahr später Filmmaterial auf, das die letzten fünf Tage im Leben der jungen Leute dokumentiert. Den Nachwuchsfilmern Daniel Myrick und Eduardo Sanchez gelang mit ihrer hervorragend umgesetzten Pseudo-Doku der Coup des Jahres. Dank einer geschickten Internetkampagne erwies sich der beispiellos billige, grauenerregende Horrorfilm als gigantischer Erfolg.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Unerträglich spannende Pseudodokumentation über den Spuk einer grausamen Waldhexe.

Kurzbeschreibung

2 DVDs im exklusiven Sammelschuber:

"The Last Broadcast"
Der bereits 1997 entstandene Film, eine ebenfalls fiktive Dokumentat-Film-Expedition, wird damit zum ersten Mal in Deutschland veröffentlicht. Ähnlich wie bei "The Blair Witch Project", verschwinden vier junge Leute auf mysteriöse Weise. Anhand von angeblich gefundenem Filmmaterial und getürkten Interviews werden die schrecklichen Vorgänge rekonstruiert. Der Film, der 1998 in wenigen US-Kinos lief, rief beim Publikum ähnliche Reaktionen hervor, wie der ein Jahr später entstandene profitabelste Horrorfilm aller Zeiten, "The Blair Witch Project"
FSK 16 - 84 min.

"The Blair Witch Project"
Am 21. Oktober 1994 brechen die drei Filmstudenten Heather Donahue, Michael Williams und Joshua Leonard in den Blackhill Forest in Maryland auf. Dort wollen sie einen Dokumentarfilm über eine legendäre Spukgestalt drehen, die sogenannte Hexe von Blair. Man hört nie wieder von ihnen...
Ein Jahr später wird ihr Filmmaterial gefunden. Die erhaltenen Filmaufnahmen sind ihr Vermächtnis. Sie zeigen die letzten Tage der Filmemacher, ihre quälende fünftägige Wanderung durch den undurchdringlichen Wald und die grauenerregenden Vorgänge, die zu ihrem Verschwinden geführt haben...
FSK 12 - 78 min.

Produktbeschreibungen

Kinowelt The Blair Witch Project S.E. (2 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ--Datum: 08.05.00
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