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Netzwerk-APIs: Sockets und XTI bietet alles Wissenswerte, um Ihr Programm netzwerktauglich zu machen. Stevens erklärt, wie Programme geschrieben werden, welche die Interoperabilität zwischen dem Internet Protocol Version 4 (IPv4) und IPv6 gewährleisten. Er behandelt Raw Sockets, Routing Sockets, das User Datagram Protocol (UDP), Broadcasting und Multicasting, Server-Design und vieles mehr. Außerdem gibt es einen Teil zu Posix-Threads. Stevens befasst sich zudem mit Problemen der Kompatibilität mit verschiedenen Betriebssystemen, damit die Leser Code programmieren können, der sich durch höhere Portabilität auszeichnet. Viele Ratschläge zur robusteren Gestaltung von Code gibt es dazu. --Doug Beaver
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Das ist so nicht richtig und falsch uebersetzt.
Im Original heisst es in Satz zwei:
"Its value is the maximum descriptor to be testet plus one."
Die Uebersetzung muesste demnach lauten:
"Sein Wert ist der maximal zu testende Deskriptor plus 1."
Der Unterschied erscheint gering, wenn man jedoch select
benoetigt und sich nach der Uebersetzung richtet, wird man
verzweifeln. Es ist ebend ein Unterschied, ob man den hoechsten
Deskriptor plus 1 angibt, oder die Anzahl der zu testenden
Deskriptoren plus eins. Zweiteres wird nie das erwuenschte
Verhalten zeigen.
Es ist nur eines von vielen Beispielen, wie man mit der
Uebersetzung Zeit verschwenden kann. Wer Aerger und Frust
vermeiden will, sollte sich die englische Originalfassung
kaufen.
Einige Zeit später habe ich die deutsche Ausgabe des Buches geschenkt gekriegt und desöfteren einen Blick in die Übersetzung geworfen. Grundsätzlich muss ich sagen, dass der Übersetzer gute Arbeit geleistet hat. Die Sätze sind schön zu lesen und weichen nur geringfügig vom Original ab. Auch die akribische Genauigkeit wird in der deutschen Ausgabe nicht vermisst - Eine kleine Glanzleistung, wenn man die Komplexität und den Umfang des Buches bedenkt.
Trotzdem weist die deutsche Ausgabe einige Mängel auf. So finden sich kleine Schreibfehler, die zwar nicht wirklich stören, aber für Verwirrung sorgen können. Dies ist vor allem dann gegeben, wenn man sich durch die Welt der Akronyme zu wühlen versucht. Ausserdem scheint irgendwas mit der Erstellung des Indexes schief gegangen zu sein. So sucht man gewisse Wörter vergeblich oder findet sie an eher unerwarteten Stellen.
Wer der englischen Sprache mächtig ist, dem rate ich natürlich den Griff zum Original. Aber so oder so, wer sich für TCP/IP interessiert, sollte sich die Netzwerkbücher von Stevens anschauen. Wer ein Guru auf dem Gebiet werden will, der benötigt unbedingt seine Schinken über Netzwerkprogrammierung und den zweiten Band von TCP/IP Illustrated.
Ich kenne die erste Ausgabe seit 1993 und fand sie damals schon... Lesen Sie weiter...
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