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Il Progetto Vivaldi 2 (Limited Edition Digipack)

Sol Gabetta Audio CD
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Musik

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Sol Gabetta

Biografie

Die Cellistin Sol Gabetta wurde 1981 in Cordoba, Argentinien, als Tochter französisch-russischer Eltern geboren. Bereits als Zehnjährige gewann sie einen ersten Wettbewerb in Argentinien und erhielt seitdem diverse Auszeichnungen, unter anderem beim Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau, den Natalia-Gutman-Preis und beim ARD-Wettbewerb in München. 2004 erregte sie internationales ... Lesen Sie mehr im Sol Gabetta-Shop

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Produktinformation

  • Orchester: Cappella Gabetta
  • Dirigent: Andres Gabetta
  • Komponist: Antonio Vivaldi, Leonardo Leo, Giovanni B. Platti
  • Audio CD (16. September 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sony Classical (Sony Music)
  • ASIN: B0059B85ZM
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 15.176 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
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Anhören14. Concerto for Violoncello and Orchestra in D major: I. Andantino grazioso 3:58EUR 0,99  Kaufen 
Anhören15. Concerto for Violoncello and Orchestra in D major: II. Con bravura 2:58EUR 0,99  Kaufen 
Anhören16. Concerto for Violoncello and Orchestra in D major: III. Larghetto, con poco moto 3:53EUR 0,99  Kaufen 
Anhören17. Concerto for Violoncello and Orchestra in D major: IV. Allegro di molto 1:19EUR 0,99  Kaufen 
Anhören18. Concerto for Violoncello and Orchestra in D major: V. Fuga 2:29EUR 0,99  Kaufen 
Anhören19. Concerto for Violoncello and Orchestra in D minor, Op. 657: I. Non tanto allegro 3:41EUR 0,99  Kaufen 
Anhören20. Concerto for Violoncello and Orchestra in D minor, Op. 657: II. Adagio 3:04EUR 0,99  Kaufen 
Anhören21. Concerto for Violoncello and Orchestra in D minor, Op. 657: III. Alla breve. Fuga 4:01EUR 0,99  Kaufen 


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mit Il Progetto Vivaldi, ihrer zweiten CD, schuf die Cellistin Sol Gabetta 2007 einen absoluten Bestseller. Jetzt erscheint die lang erwartete Nachfolge-CD, bei der Sol Gabetta sich wieder mit dem berühmten italienischen Komponisten beschäftigt. Obwohl im riesigen Konzertschaffen von Antonio Vivaldi die Violine den Schwerpunkt einnimmt, komponierte er nachweislich auch 27 Konzerte für das Violoncello. Ihre Entstehungszeit fällt in Vivaldis Tätigkeit als Instrumentalkomponist für das Mädchenorchester des Ospedale della Pietà in Venedig. Jetzt hat Sol Gabetta auf  einem wertvollen, 1781 in Neapel von Ferdinando Gagliano gebauten Barock-Cello drei weitere Vivaldi-Concerti eingespielt, die Konzerte B-Dur, g-Moll und a-Moll sowie eine selten zu hörende Sonate aus der Feder des „roten Priesters“, wie Vivaldi auch genannt wurde.

Es ist die erste Aufnahme mit ihrem eigenen Barock-Ensemble, der Cappella Gabetta, das sie zusammen mit ihrem Bruder, dem Violinisten und Dirigenten Andres Gabetta gegründet hat. Das Barockensemble setzt sich aus handverlesenen und befreundeten Alte-Musik-Spezialisten u.a. aus dem Kammerorchester Basel, dem „Orchestre Baroque de Limoges“ und Il Giardino Armonico zusammen.
Auf dem diesem ersten gemeinsamen Aufnahmeprojekt sind zudem zwei interessante Konzerte von Zeitgenossen Vivaldis zu hören: ein wunderbares Cellokonzert des aus Neapel stammenden Barock-Komponisten Leonardo Leo und als Besonderheit die Weltersteinspielung eines Cello-Konzerts von Giovanni Benedetto Platti (1697?–1763), welches in der Notenbibliothek von Schloss Wiesentheid bei Würzburg entdeckt wurde.

Die eingespielten Werke verbinden virtuose Ansprüche, schwungvolle Tempi und anmutige Kantilenen zu einem wunderschönen Erlebnis italienischer Barock-Musik.

sol gabetta

CD der Woche bei NDR Kultur

Diesmal präsentiert uns die Cellistin Sol Gabetta die weniger bekannten Facetten des Komponisten Vivaldi: seine kantablen Linien und seine Empfindsamkeit. Sol Gabetta gestaltet farbenreich und ausdrucksvoll […]. Konzertmeister Andrés Gabetta und die Cappella Gabetta folgen ihrer Solistin auf Schritt und Tritt und spielen so flexibel wie ein Streichquartett. […] Und dann hat Sol Gabetta auch noch zwei Zugaben parat: je ein Konzert von Leonardo Leo und, als Ersteinspielung, von Giovanni Benedetti Platti - beide Zeitgenossen von Vivaldi. Vor allem Plattis Stück ist eine echte Entdeckung, mit seiner Mischung aus virtuoser Spritzigkeit und eng gewobener Stimmführung. Der kammermusikalische Dialog zwischen Solistin und Orchester, ihre Sorgfalt und die gemeinsame Spielfreude sind die großen Trümpfe dieser Aufnahme. Eine schöne CD, nicht nur für Vivaldi-Fans.
(NDR Kultur, 13.09.2011)

„Unter anderem kann man auf ihrer neuen CD zwei speziell für den Grafen komponierte Cellokonzerte von Antonio Vivaldi hören. Und sogar eine Ersteinspielung: Es ist das D-Moll-Konzert von Giovanni Benedetto Platti aus dem Spätbarock. Hinreißende Musik mit klangvollen Melodien im ersten Satz, einem Adagio voller herbsüßer Harmonien und einer stürmischen Schlussfuge.“
(5 von 5 Punkten)
(Financial Times Deutschland, 25.09.2011)

"Vielleicht ist es nun endlich doch soweit, dass man nicht mehr vor der Entscheidung steht: Wähle ich die Interpretation eines hochvirtuosen, bekannten und geschätzten Klassik-Stars oder höre ich mir lieber die historisch korrektere Aufnahme mit einem Spezialisten-Ensemble an? Mit der neuen Vivaldi-CD von Sol Gabetta kann man durchaus beides haben. […] Mit allen drei Italienern [Vivaldi, Platti, Leo] ist die CD außerdem ein schönes Beispiel dafür, wie vielseitig italienische Barockmusik klingen kann.  Sol Gabettas zweite Vivaldi-CD […]: Freunde der historischen Aufführungspraxis werden sich mit ihr genauso anfreunden können wie die Fans schöner, runder und virtuoser Cello-Klänge."
(WDR3, 10.10.2011)

„Der wunderbare Klang des von Ferdinando Gagliano 1781 in Neapel gebauten Cellos […] bestimmt wesentlich die intime, tief berührende Ausdruckskraft dieser großartigen Musik.“
(Applaus, 10/2011)

„…egal, was sie spielt - bei ihr geht auf den vier Cello-Saiten ständig die Sonne auf. […] Mit wärmender Innigkeit, schmelzendem Ton und glühender Brillanz küsst La Gabetta da drei selten zu hörende Concerti des venezianischen Barockstars unnachahmlich wach.“
(Sono Online, 14.11.2011)


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tenor
Format:Audio CD
'Capella Gabetta' - das neue Barockensemble, diesen Traum haben sich Sol Gabetta und ihr Bruder Andres Gabetta (Violinist, Dirigent) nun erfüllt. Ihr gefühlvolles, flexibles Zusammenspiel demonstrieren die (z.Zt. 14) befreundeten Musiker (Violine, Viola, Cello, Contrabass, Cembalo, Theorbe), Spezialisten für 'Alte Musik' (man kennt und versteht sich u.a. vom Kammerorchester Basel, Orchestre Baroque de Limoges, Il Giardino Armonico) sehr eindrucksvoll!

'Progetto Vivaldi 2' präsentiert den Meister 'des ausgeprägten Klangsinnes und Experimentierlust' von seiner eher besinnlichen Seite. So überrascht nicht, dass hier nicht 'Virtuosität der linken Hand' Priorität genießt, sondern eher die klanglich-sanglichen, zuweilen melancholischen Intentionen Vivaldis der (rechten) 'Bogenhand' den Spielraum zuweisen, Sol Gabetta lässt dies Zuhörer auch empfinden, prononciert, gefühlvoll eben; und das Orchester geht excellent mit!

Auffällig: Sehr dezent gesetzte, liebevolle, kleinste Pausen-Akzente steigern die Aufmerksamkeit, erhöhen die Spannung, schenken ein nuancenreiches, farbiges, nachwirkendes Hör-Erlebnis; sehr geschickt und durchaus different zu manchen bisher favorisierten Aufnahmen. Was wieder einmal mehr zeigt, dass Vivaldis Musik so lebendig, vielgestaltig, neu empfindbar ist, wie sie uns Interpreten eben 'neu und anders' bieten.

Aus meiner Sicht ist 'Progetto Vivaldi 2' die wohl durchdachte, sehr gelungene Fortsetzung zur excellenten ersten Vivaldi-Einspielung. Sahnehäubchen: 'Leonardo Leo's Cellokonzert D-Dur' und 'Giovanni Benedetto Platti's Cellokonzert d-Moll' - wunderbar! Jederzeit gern mehr vom neuen Barockensemble 'Capella Gabetta'.

Noch zur Info:

Leonardo Leo (1694 - 1744) studierte am Konservatorium della pietà de' Turchíni in Neapel und bei Giuseppe Ottavio Pitoni in Rom. Die meiste Zeit lebte er als Kirchenkapellmeister in seiner Heimat ('San Vito degli Schiavoni', heute 'San Vito dei Normanni'), schuf mehr als 500 Werke (Opern, Messen, Psalmen, Kantaten, Serenaden, Instrumentalwerke), archiviert im Conservatorio di San Pietro a Majella in Neapel, im Vatikan und in der British Library in London. Leos sechs Cellokonzerte (1737/1738) gelten als bedeutende Werke des Barock.

Giovanni Benedetto Platti (*1697 (?) in Padua - '1763 in Würzburg) studierte in Italien (Gesang, Oboe, Violine), lernte in Siena das von Bartolomeo Cristofori ab 1711 entwickelte Fortepiano (Hammerklavier) kennen, komponierte dafür Sonaten. Ab 1722 als virtuoser Oboist im Dienst der Fürstbischöfe von Bamberg und Würzburg, blieb er dort bis zu seinem Tod, auch als Sänger, Lehrer, Violonist. Dank des Interesses der Würzburger Fürstbischöfe (Johann Philipp Franz von Schönborn, Friedrich Carl von Schönborn) an den neuen italienischen Tasteninstrumenten spielten diese als Tafelklaviere eine große Rolle. Platti war mit der Würzburger Hofsängerin Maria Theresia Lambrucker (Sopran) verheiratet. Platti schuf neben zahlreichen Werken für Oboe, Flöte, Cembalo, Streicher u.a. 12 Cello-Sonaten, 28 Concerti für (obligates) Cello, Streicher und Bass sowie 4 Ricercari für Violine und Cello.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nochmal besser als Teil 1 18. Oktober 2011
Von Tobias Fabian-Krause TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Il Progetto Vivaldi, Teil 1 war meine erste Begegnung mit der argentinischen Starcellistin Sol Gabetta. So schwer es mir fällt mich noch richtig in meine damalige Gedankenwelt diesbezüglich einzufühlen, ich muss gestehen: ich war skeptisch. Die Aufmachung der CD und auch einige der dort eingespielten Tracks, allen voran die Einspielung des Winters aus den 4 Jahreszeiten. Mein erster Eindruck war der von Effekthascherei und einer gewissen, seine Fans werden mir kaum verzeihen können, David-Garrettartigkeit. Doch der Oberflächlichkeit hatte nur ich mich selbst schuldig gemacht, weder Sol Gabetta noch das sie damals begleitende Ensemble, wie ich nach und nach feststellen musste. "Il Progetto Vivaldi" enthielt keine oder kaum Showstücke (über den "Winter" könnte man streiten), sondern mit sehr viel Sinn für's Detail und Liebe gestaltete Musik. Sol Gabetta wuchs mir nach und nach ans Herz. Unabhängig davon, ob ich ihre CDs höre, sie im Fernsehen oder im Konzertsaal gesehen und gehört habe fiel mir immer wieder ihr wunderschöner Ton, ihr klug und sparsam eingesetztes Vibrato, der Detailreichtum, die Einfühlsamkeit, und wo sinnvoll: das Temperament ihres Spiels auf.

Nun ist Teil 2 des Progetto Vivaldi erschienen. Auf dieser CD bietet die Solistin drei Cellokonzerte und eine Cellosonate aus der Feder Vivaldis sowie je ein Concerto aus der Feder Leonardo Leos und Giovanni Benedetto Plattis dar. Begleitet wird sie dabei von der Capella Gabetta, deren Konzertmeister Andres Gabetta, ein älterer Bruder der Solistin ist. Die Capella Gabetta ist ein projektorientiertes Ensemble, das sich zusammenfindet, um sich mit der Solistin der Alten Musik zu widmen und besteht größtenteils aus Musikern des Basler Kammerorchesters, mit dem Sol Gabetta häufig zusammenarbeitet, (so auch bei ihrem höchst gelungenen Haydn-Hofmann-Mozart-Album) sowie aus Musikern der Ensemlbes "Orchestre Baroque de Limoges" und "Il Giardino Armonico". Es sind also allesamt Musiker, die eine große Expertise im Bereich der Alten Musik haben.

Für meinen Geschmack bietet Teil 2 des Vivaldi-Projekts einen weiteren Fortschritt zum bereits für sich exzellenten Teil 1 - insbesondere die Orchesterbegleitung klingt hier noch einmal transparenter, feingliedriger, detaillierter ohne dass irgendwie das große Ganze der einzelnen Stücke verloren ginge. Das Zusammenspiel mit Sol Gabetta gelingt exzellent - man merkt, dass die Aufnahme im Rahmen einer vielwöchigen Tournee mit dem Ensemble entstanden ist und die Feinabstimmung innerhalb des Ensembles und zwischen Orchester und Solistin bestens eingeübt wurde.

Über die Musik an sich könnte man streiten. Mein erster oberflächlicher Eindruck zum Progetto Vivaldi (ich spreche wieder von Teil 1) ist rückblickend umso absurder als die Musik Vivaldis und seiner etwas jüngeren Zeitgenossen nicht unbedingt spektulär ist. Klar ist sie melodisch und eingängig, aber um populistische Showstücke handelt es sich nicht. Es ist etwas schwerere Kost. Wer weiß, dass er sich mit der Barockmusik jenseits der 4 Jahreszeiten oder der Bach/Händel usw.-Evergreens schwer tut, wird sich auch mit diesem Album sicher nicht unbedingt leicht tun. Aber sie bekommen diese Musik für meinen Geschmack auf höchstem Niveau durchgearbeitet, in exzellenter Klangqualität und von ausgesprochenen Spezialisten (bis auf die vielseitige Solistin). Für meinen Geschmack ist diese CD daher für Sol-Gabetta-Fans natürlich ein Muss, aber auch für jeden, der etwas seltener dargebotene Barockklänge genießen möchte durchaus eine Überlegung wert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vivaldi in seiner Pracht 6. Januar 2012
Format:Audio CD
Vivaldi ist, finde ich, einer der missverstandenen Komponistenweil seine Hauptwerke viel zu intesiv kommerzialisiert wurden. Dadurch haben sie viel aus ihrer Bedeutung verloren. Deshalb habe ich mich über diese Ausgabe gefreut, denn sie zeigt Vivaldi aus einer anderen Perspektive die sein Talent tiefsinniger zu Geltung kommen lässte.
Die Aufnahme ist hochprofessionell und der Klang sehr gut. Das Prospekt der Ausgabe ist auch reichlich informativ, was bei anderen Ausgaben manchmal fehlt ist hier dabei. Ich kann allen Musikliebhabern nur empfehlen diese Werke zu hören und zu genießen.
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