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CD der Woche bei NDR Kultur
Diesmal präsentiert uns die Cellistin Sol Gabetta die weniger bekannten Facetten des Komponisten Vivaldi: seine kantablen Linien und seine Empfindsamkeit. Sol Gabetta gestaltet farbenreich und ausdrucksvoll […]. Konzertmeister Andrés Gabetta und die Cappella Gabetta folgen ihrer Solistin auf Schritt und Tritt und spielen so flexibel wie ein Streichquartett. […] Und dann hat Sol Gabetta auch noch zwei Zugaben parat: je ein Konzert von Leonardo Leo und, als Ersteinspielung, von Giovanni Benedetti Platti - beide Zeitgenossen von Vivaldi. Vor allem Plattis Stück ist eine echte Entdeckung, mit seiner Mischung aus virtuoser Spritzigkeit und eng gewobener Stimmführung. Der kammermusikalische Dialog zwischen Solistin und Orchester, ihre Sorgfalt und die gemeinsame Spielfreude sind die großen Trümpfe dieser Aufnahme. Eine schöne CD, nicht nur für Vivaldi-Fans.
(NDR Kultur, 13.09.2011)
„Unter anderem kann man auf ihrer neuen CD zwei speziell für den Grafen komponierte Cellokonzerte von Antonio Vivaldi hören. Und sogar eine Ersteinspielung: Es ist das D-Moll-Konzert von Giovanni Benedetto Platti aus dem Spätbarock. Hinreißende Musik mit klangvollen Melodien im ersten Satz, einem Adagio voller herbsüßer Harmonien und einer stürmischen Schlussfuge.“
(5 von 5 Punkten)
(Financial Times Deutschland, 25.09.2011)
"Vielleicht ist es nun endlich doch soweit, dass man nicht mehr vor der Entscheidung steht: Wähle ich die Interpretation eines hochvirtuosen, bekannten und geschätzten Klassik-Stars oder höre ich mir lieber die historisch korrektere Aufnahme mit einem Spezialisten-Ensemble an? Mit der neuen Vivaldi-CD von Sol Gabetta kann man durchaus beides haben. […] Mit allen drei Italienern [Vivaldi, Platti, Leo] ist die CD außerdem ein schönes Beispiel dafür, wie vielseitig italienische Barockmusik klingen kann. Sol Gabettas zweite Vivaldi-CD […]: Freunde der historischen Aufführungspraxis werden sich mit ihr genauso anfreunden können wie die Fans schöner, runder und virtuoser Cello-Klänge."
(WDR3, 10.10.2011)
„Der wunderbare Klang des von Ferdinando Gagliano 1781 in Neapel gebauten Cellos […] bestimmt wesentlich die intime, tief berührende Ausdruckskraft dieser großartigen Musik.“
(Applaus, 10/2011)
„…egal, was sie spielt - bei ihr geht auf den vier Cello-Saiten ständig die Sonne auf. […] Mit wärmender Innigkeit, schmelzendem Ton und glühender Brillanz küsst La Gabetta da drei selten zu hörende Concerti des venezianischen Barockstars unnachahmlich wach.“
(Sono Online, 14.11.2011)
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