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De Profundis (English Edition) [Kindle Edition]

Oscar Wilde
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

'De Profundis' remains Wilde's greatest piece of prose-writing (Colm Tóibín)

Pressestimmen

"Displays the insight, honesty, and unself-conscious style of a great writer."
--W. H. Auden

Produktinformation


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
schöner ist als der Hass." ( Oscar Wilde)

Der englische Dramatiker und Erzähler Oscar Wilde (1854-1900) wurde 1895 wegen Homosexualität zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt, die er in Reading verbüßte.

" De Profundis " ist der ergreifende Prosatext, den Oscar Wilde während seines Aufenthaltes in Reading an seinen Geliebten Lord Alfred Douglas, genannt Bosie, verfasste.

In diesem Text reflektiert er seine Beziehung zu seinem Geliebten und befasst sich darüber hinaus mit Fragen zur Kunst und zur Religion.
Seine Beziehung zu Bosie nennt er im Brief geistig erniedrigend. Er beklagt, dass der Geliebte nie elegant mit Ideen spiele, sondern nur mit radikalen Ansichten auftrumpfen könne und Bosie sich stets zwischen ihn und seine Kunst gedrängt habe. Lord Alfred interessierte sich, wie Wilde schreibt, nur für seinen Magen und seine Marotten. Der Dichter macht sich Vorwürfe, dass er Bosie damals nicht das Haus verboten hatte und bekennt sich zur eigenen Schwäche. Er resümiert, dass bei einem Künstler Schwäche ein Verbrechen sei , wenn diese Schwäche die schöpferische Phantasie lähme.
Als Hauptfehler Bosies nennt er dessen Eitelkeit und seine Beziehungslosigkeit zum Geld und bezieht sich damit auf eine entsprechende Charakteranalyse von Lord Alfreds Mutter. Ausführlich beschreibt Wilde die ausschweifenden Geflogenheiten seines Geliebten, um ihn damit zu konfrontieren und zum Nachdenken anzuregen.
Schenkt man Wilde Glauben, so war Bosie ein Mensch, der seine Gefühle nicht beherrschen konnte, " die sich bald in langem schmollendem Schweigen äußerten, bald in jähen fast epileptischen Wutanfällen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sincerely True Though Perhaps Not Truly Sincere 21. Januar 2000
Format:Taschenbuch
I agree that this is a book that should be read by all and I do not deny the great emotional intensity with which it is written. For these two reasons and the very nature of the work, it certainly merits a 5 star rating. However, my primary criticism is that I was discomforted with an underlying feeling of insincerity when I read the words Wilde wrote to Douglas. I do believe that the circumstances were as Wilde listed, but I did not feel that Wilde was as forgiving as he depicted himself to be, nor made as independent by the time in prison. I wondered if, after his release, he really was able to be happy without all the pleasures and indulgences he had known in life before his sentence; if his compromised social status was honestly no longer of importance to him. The lesson he claimed in humility were repeatedly contradicted with his own claim to genius and superiority. And though he claimed to have always wanted out of his involvement with Douglas (and I beleive he did) and that he had now found the strength to resist him, I felt quite certain that he wanted nothing more than Douglas' return to him. All of this aside, however, the letter still makes for an interesting study in the human emotion under almost inhumane conditions and should be read for such. Whether his feelings were authentic and carried on into his life, likewise contribute to the intrigue of the expressions. He wrote what he surely believed to be true at the time and that alone is worth the time spent reading it.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Aus der Tiefe der Seele" 29. März 2009
Von Jürgens "Bücher" TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Das Buch ist ein 170 Seiten langer Brief Oscar Wildes an seinen Geliebten Lord Alfred Douglas, den er im Zuchthaus schrieb. Man erfährt durch den Brief, wie Wilde in eine unglaubliche Abwärtsspirale geraten ist. Der Leser begleitet Wilde in diesem sehr persönlichen Buch in seine tiefste Gefühlswelt, die dabei zwischen Liebe, Wut, Selbstmitleid, Selbstanklage und Glauben schwankt. Der Brief erlaubt es Wilde nun den Hass und seine Verzweiflung aus seinem Körper zu reißen.
Die Geschichte berührt das Herz eines jeden Lesers: Der große gefeierte Schriftsteller abgestürzt, nur noch ein elendiges seelisches Wrack, wirtschaftlicher Konkurs, entrechtet, verlassen...schlimmer kann es eigentlich nicht mehr kommen! Dann erkennt Wilde worauf es im Leben wirklich ankommt.

Fazit: Ein wirklich lesenswertes Buch!
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anklage und Bekenntnis 27. März 2003
Von bjartur
Format:Taschenbuch
... ist dieses Werk Oscar Wildes, und es geht weiter: Wilde schildert seine persönlichste Bedrückung, seine Metamorphose im Gefängnis, seine Ansichten über die Welt der Liebe, des Hasses, der Kunst.
Wie Klaus Mann sich ausdrückte, es ist wohl das beste, was Oscar Wilde je geschrieben hat, fern von jedem unnützen Wort, ausholend zwar, aber doch nur, um die Welt sich, und dem Adressaten, dem ehemaligen Geliebten, und schließlich auch dem Leser neu zu offenbaren. Denn eine Offenbarung ist dieses Buch allemal: ein Bekenntnis Wildes zu wahrer Humanität, grenzenloser Liebe, tiefer Empfindung.
Ein Buch, das dem geneigten Leser die Welt öffnet, literarisch, menschlich.
Und so kann ich mich schließlich nur John Cowper Powys anschließen, der sagte: "Der Name O.W. wird durch De profundis zu einem >Zaubermittel< und phantastischen Leuchtfeuer, bei welchem die >Erniedrigten und Beleidigten< Zuflucht finden und neue Hoffnungen schöpfen können."
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Top!
Alles gut, alles toll. Was muss ich noch schreiben? Zehn Worte verbleiben erfoderlich... Brauch ich nicht. Alles einwandfrei verlaufen und so.
Vor 11 Monaten von Paul Roth veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Greek quotes are all wrong!
All greek quotes in the kindle-text are written wrong.
For example: καλος (kalos = beautiful) is spelled χαλοζ (chaloz)!
De Profundis (Modern Library Classics)
Vor 13 Monaten von W. R. Baier veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großes Selbstzeugnis der Überwindung von Leid
Oscar Wildes großartiger Text "De Profundis" hat auch nach über hundert Jahren seine Anziehungskraft nicht verloren. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Amazon-Kunde veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das größte Laster ist die Seichtheit (Oscar Wilde)
Lord Alfred Douglas (Oscar Wildes Geliebter) ist der Inbegriff der menschlichen Schönheit, die die Welt anzubieten hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Februar 2010 von Josephine Sterner
5.0 von 5 Sternen Aufschrei aus dem Kerker
"De profundis" ist ein Aufschrei aus dem Kerker. Der schillernde Dandy und gefeierte Theaterautor Oscar Wilde wurde auf dem Höhepunkt seines Ruhms wegen homosexueller... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2007 von Rolf Dobelli
3.0 von 5 Sternen Things Profound and Shallow
The three stars do not refer to Wilde's achievement, but to that of the editor. The edition has not been renewed since the first publication in 1954. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. November 2005 von "aporos"
5.0 von 5 Sternen So macht Literatur Spaß
De Profundis, beschreibt sehr Eindrucksvoll die Beziehung von Oskar Wild und seinem Ex-Geliebten Oskar Wild schreibt aus dem Gefängniss seinem Ex Geliebten einen Brief und... Lesen Sie weiter...
Am 28. April 2005 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Spiegel mit Rückseite
Oscar Wilde kannte ich nur aus einer alten Gesamtausgabe. Daß einer seiner wichtigsten Texte dort fehlen mußte, ging mir bei "De profundis" auf. Lesen Sie weiter...
Am 18. Juli 2001 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk der Gefühlsdarstellung
Das Buch "De Profundis" hat mir in meinen nicht ganz so fröhlichen Tagen geholfen. Das auf genaueste dokumentierte Elend in diesem Buch ist ebenso erschütternd wie... Lesen Sie weiter...
Am 27. April 2001 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein sehr persöhnliches, aber auch sehr aufschlußreiches...
Das Buch oder eher der Brief sprüht vor Zitaten und tiefsinnigen Gedanken. Ich persöhnlich konnte es nie ganz unbefangen lesen, da mir Wildes Schicksal ständig vor... Lesen Sie weiter...
Am 29. November 2000 veröffentlicht
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