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Profit mit Rohstoffen: Wie jeder am Rohstoffboom teilhaben kann
 
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Profit mit Rohstoffen: Wie jeder am Rohstoffboom teilhaben kann [Gebundene Ausgabe]

Werner Ullmann , Peter Heim
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 568 Seiten
  • Verlag: FinanzBuch Verlag; Auflage: 1 (22. Dezember 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898791211
  • ISBN-13: 978-3898791212
  • Größe und/oder Gewicht: 23,4 x 15 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 336.637 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Der Rohstoffmarkt kommt. Und clevere Anleger können davon profitieren.“ Jim Rogers, Bestsellerautor und Investmentlegende

"Wir befinden uns in einem langjährigen Superzyklus für Rohstoffe." Die Welt

„Glänzende Aussichten, profitieren Sie von der Rohstoff-Hausse...?" Börse Online

Kurzbeschreibung

Während sich die Aktienmärkte Ende der 90er Jahre im Zuge der größten Spekulationsblase aller Zeiten ihrem Höhepunkt näherten, begann ohne Kenntnisnahme der Öffentlichkeit der Bullenmarkt bei den Rohstoffen, der in den nächsten Jahren genauso ein Gesprächsthema sein wird, wie es die Aktien der "New Economy" gegen Ende der letzten Dekade waren...Ullmann und Heim analysieren in diesem Buch, warum man mit konventionellen Anlageklassen kaum Geld verdienen wird und weshalb man in "Hard Assets" investieren sollte. Die Autoren zeigen dem Leser das Spektrum, das an Anlagemöglichkeiten zur Verfügung steht und geben konkrete Empfehlungen, wie man am besten in Rohstoffe investieren kann und wann und wo man sich engagieren soll.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gut gemeint 3. Januar 2006
Von rolf 1770
Die Autoren Ullmann und Hein haben sich viel Mühe gegeben. Das erzeugte Bild bleibt trotz teilweise interessanter und zutreffender Informationen lückig, teilweise fehlerhaft und läßt wesentliche Fragen offen.

Beispiel Teil 1, Geschichte der Preisentwicklung: Es wird angenommen, daß die Kondratieff Welle, aus deren Verlauf sich auf die weitere Preisentwicklung der Rohstoffe schließen lässt, im Ansteigen begriffen ist. Der Widerspruch zur Analyse des Wissenschaftlers Ian Gordon, der genau diese Welle im Herbst, d.h. im Abstieg sieht, was für fallende Preise spricht, wird zwar angesprochen, bleibt aber ungeklärt.
Als Begründung für steigende Rohstoffpreise führen die Autoren steigende Aussenhandelsdefizite und Staatsverschuldung der USA an, ebenso den schwachen Dollar. Dies wird ausgiebigst analysiert. Da aber auch sie Indien und China als Antrieb der gegenwärtigen und von ihnen erwarteten weiterlaufenden Hausse sehen, verwundert es etwas, dass sie sich hier mit der Tatsache, dass es diese Länder gibt, begnügen. Nähere Einblicke in wirtschaftliche, demographische oder politische Strukturen gewähren sie dem Leser nicht.

Beispiel Teil 2, Rohstoffmärkte: Dass der Versuch, auf 150 Seiten die einzelnen Rohstoffmärkte umfassend darzustellen, nicht gelingen kann, ist verständlich. So bleibt eine verkürzte Information mit all ihren Tücken. Eine positive Ausnahme ist der Gastbeitrag von Bernhard Schmidt zum Thema Diamanten. Besonderer Wert wird oft auf das aktuelle Jahr gelegt, was besonders im Agrarbereich (Wetter) auch zu einem nur sehr kurzen Nutzwert dieser Angaben führt.
Beispiel Weizen: Auf die Problematik der Verringerung der Ackerfläche und die Wasserknappheit, beides globale Probleme, wird nur am Beispiel Chinas, dem zweitgrößten Weizenerzeuger der Welt, eingegangen. Wie auch an anderen Stellen des Buches entsteht leicht der Eindruck, die Welt bestünde nur aus den USA und China. Es wird nicht berichtet, dass die chinesiche Landwirtschaft in weiten Teilen den Stand der europäischen um 1900 hat, ein nicht ganz unwesentlicher Umstand, wenn man bedenkt, dass die Flächenerträge in Europa seither mehr als verdoppelt wurden.
Beispiel Zucker: Die Tatsache, dass der marktbeherschende Exporteur Brasilien laut Aussage eines seiner Landwirtschaftsberater (Estermann, Staat Mato Grosso), keine phyischen Grenzen für die Erzeugung von noch mehr Ethanol und Zucker hat, sollte unbedingt gewürdigt werden. Im vorliegenden Buch wird es nicht einmal erwähnt. Die Empfehlung eines langfristigen Investments in Zucker wird hierdurch aber recht fragwürdig.

Im dritten Teil des Buches, der Darstellung der Anlagemöglichkeiten, findet sich der Fondsmanager Ullmann wieder. Die Darstellung der Investmentmöglichkeiten Aktien, Fonds, Derivate usw. ist gut, für den schnellen Leser vielleicht manchmal zu ausführlich.

Fazit: Die Zusammenhänge rund um die Rohstoffe der ganzen Welt in einem Buch umfassend darstellen zu wollen bleibt ein rührender Versuch. Die Hervorhebung des Agrarmarktes als Investmentchance ist zweifellos richtig. Die Analyse greift aber deutlich zu kurz. Trotz der Einschränkungen in den ersten beiden Teilen, rechtfertigt der sachlich gut aufbereitete, umfassende Teil Drei, Anlageformen, den Kauf des Buches.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rohstoffe für jeden! 29. April 2006
Von Rezensent
Das Buch macht eindrücklich und verständlich klar, daß wir uns mit einiger Sicherheit innerhalb eines Rohstoff-Bullenmarktes mit steigender Tendenz befinden.

Die Autoren betrachten das Thema von verschiedenen Seiten und begründen ihre Aussage recht fundiert mit mehreren Schlüsselfaktoren. So befinden wir uns in einem ansteigenden langfristigen Wirtschaftszyklus, hin zu einem Rohstoff-Hochpunkt. Die Nachfrage nach Rohstoffen wird durch den Einfluß Asiens, insbesondere China und Indien, aber auch durch die großzügige Geldversorgung durch die Notenbanken, die zwangsläufig zu Instabilitäten der Papiergeldwährungen führen wird, stark steigen. Als Folge von diesen Einflüssen besteht z.T. schon seit Jahren für bestimmte Rohstoffe ein Nachfrage-Überhang, was für die verschiedenen Rohstoff-Gruppen genauer erläutert wir.

Schließlich beschreiben die Autoren wie man vom steigenden Trend profitieren und in Rohstoffe anlegen kann. Hier liegt ein Schwerpunkt darauf, auch dem noch nicht allzu versierten Anleger entsprechende, geeignete Möglichkeiten zu eröffnen.

Insgesamt ein sehr gutes Buch mit vielen nützlichen, praktisch verwertbaren Informationen. Allerdings komme ich nicht umhin einige handwerkliche Mängel anzusprechen. Das Buch ist ganz offenbar mit der heißen Nadel gestrickt worden. Es enthält viele Druck- und Flüchtigkeitsfehler, die Diagramme in Schwarz-Weiß sind z.T. unübersichtlich und ein Sachwortverzeichnis fehlt komplett. Dies ist bei einem Buch dieser Preisklasse nicht tolerierbar. Trotz einiger Sympathie für die Autoren und ihre ökonomische Einstellung kostet das einen Stern. Allerdings tun diese Mängel der Sachinformation keinen größeren Abbruch.
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Rohstoffe sind eine Anlageklasse, die erst mit der Hausse ab 2003 ins Bewusstsein der breiten Anlegerschaft gerückt sind. Die Einbrüche des Jahres 2008 haben aber gezeigt, dass ein Markt nicht deshalb steigt, weil er jahrelang schlichtweg vergessen wurde. Werner Ullman und Peter Heim zeigen in ihrem Buch die wahren Antriebskräfte hinter einem Rohstoffboom auf und können Ideen liefern, wie Anleger an dieser positiven Entwicklung teilhaben können.

Die Autoren legen zunächst die langfristigen Rohstoffzyklen eindrucksvoll dar. Demnach sind die Wurzeln für einen neuerlichen Höhenflug gelegt. Das Erstaunliche an allen Zyklen im Rohstoffsektor ist, dass ihnen Angebotsknappheiten vorausgingen, die wiederum auf zuvor gefallene Preise zurück zu führen seien. Angesichts dessen dürfte eine neue Rohstoffhause zunächst ausbleiben, allerdings heben Ullmann und Heim auch auf die reale Betrachtung von Rohstoffpreisen ab, und danach war die Hausse bis 2008 vielleicht erst ein erstes Aufflammen. Das Buch schlägt auch die Verbindung zwischen einer großzügigen Geldmengenversorgung seitens der Notenbanken und bringt letzten Endes Zweifel an, ob sich diese Geldmenge überhaupt noch in realen Gütern, zu denen auch Rohstoffe zählen, abgebildet werden kann. Gelingt dies nicht, müssten die Preise durch die Decke gehen, auch wenn eine so optimistische Prognose den Autoren nicht von der Hand gehen will.

Stattdessen bekommt der Leser einen hervorragenden Einblick in die Welt der Rohstoffe. Er erfährt, welche Sub-Rohstoffklassen es gibt, warum sich ihre Preise nur wenig korreliert verhalten und warum Angebot und Nachfrage immer wieder für Preisverzerrungen sorgen. Dieses Basiswissen sollte sich jeder Anleger aneignen, der in Rohstoffen investieren will. Der Markt ist für Novizen kein leichter, für bislang rein in Aktien anlegenden Privatinvestoren schon gleich gar nicht. Information, und auch die Fähigkeit, diese auswerten zu können, sind Grundvoraussetzungen, um am Rohstoffmarkt erfolgreich anzulegen. Ullmann und Heim gelingt daneben noch der Schritt hin zu den Anlageprodukten. Hier kann das Buch die Tiefe der ersten Kapitel nicht halten. Waren es zyklische Betrachtungen, die zunächst neue Fakten en masse aufbrachten, sind Investments in Rohstoff-Aktien und -Zertifikaten nicht dazu angetan, den Wissensstock zu erweitern. Zumindest gilt dies für diejenigen Investoren, die bereits Erfahrungen mit Rohstoff-Investments gemacht haben. Freilich nennt das Buch die Fallstricke, wenn auch nicht gänzlich. Die eingearbeitete Übersicht zu Goldfonds zum Beispiel ist zum Beispiel eine Stichtagsbetrachtung, die heute so nicht mehr stimmig ist. Zu schnell ändert sich der Markt, zu rasch kommen auch hier neue Produkte auf den Markt. Bei den Minenaktien werden aber wieder zeitlos richtige Fakten etwa zur Bewertung genannt, diese können für den Leser sehr wertvoll sein. Denn nicht jede Goldaktie wird auch zu glänzen beginnen, nur weil der Goldpreis weiter steigt.

Es sind kleine Hinweise wie diese, die das Buch insgesamt sehr wertvoll machen für denjenigen, der sich mit Rohstoffen beschäftigen will. In diesem Segment sind bislang eigentlich nur Profis mit langjähriger Erfahrung erfolgreich, so dass die Hürde für Privatanleger stets recht hoch lag. Diese Schwelle etwas zu senken, kann auch ein Verdienst dieses Buches sein, jedenfalls schaffen es Ullmann und Heim, das schwierige Metier der Rohstoffe begreiflich und fassbar zu machen.
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