Es werden 2 Mignon Akkus für den Außensensor und 3 für die Station empfohlen. Im Außensensor ist eine Solarzelle eingebaut, die die Akkus wieder aufladen soll. Da alle Sensoren mittels Kabel am Temperatur Feuchtigkeitsmesser verbunden sind, der die Akkus enthält, sollte ein Batteriewechsel hier langfristig entfallen.
Das Display besitzt zusätzlich einen 6 V Stromanschluss, kann aber auch über den USB-Port mit Strom versorgt werden, was dann auch ohne Batterien/Akkus funktioniert.
Der Außensensor könnte ein besser dimensioniertes Wetterschutzgehäuse haben. In direkter Sonne werden meiner Ansicht nach die Temperaturwerte zu hoch angegeben.
Da ich kein Windows nutze und die Station an einen Asus WL-500 Router mit wview betreiben wollte (der Router besitzt 2 USB-2 Ports) habe ich versucht das Display als WH1080 erst mal unter Debian Squeeze + testing + unstable - Paketen zum laufen zu bekommen. Das erste mal hat es dann scheinbar tatsächlich auch geklappt, nur seit dem funktioniert genau das nicht mehr. Beim Zugriff der Software auf das USB Gerät scheint diese den Port kurz zurück zu setzen und der Kernel/Udev entfernt das Gerät. Ein Test wegen des fehlenden Windows kann ich leider nicht durchführen. Ich hoffe aber das Problem lösen zu können. Eine Abwertung bekommt die Station aber deswegen nicht.
Betrieb ohne PC:
Schön ist der recht große Speicherplatz von angegebenen 4000 Stützpunkten. Die Belegung wird mit angezeigt. Der UV-Sensor hat für mich weniger Relevanz, aber der Lichtmesser ist für die langfristige Ermittlung der Sonneneinstrahlung sehr hilfreich. Ich hoffe, dass ich damit in etwa prüfen kann, wie hoch die zu erwarteten Sonneneinstrahlung für die Solaranlage werden.
Was noch fehlt wäre jetzt die zusätzlich Wettervorhersage, wie Sie von dem DCF-77 Signal für die Region mit gesendet werden. Dann hätte ich alles in einem Gerät.
Mal sehen, ob ich die Station nicht doch noch unter Linux zum laufen bewegen kann. Wenn ja, dann Bewerte ich noch mal nach.