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Professor Unrat Taschenbuch – 1. August 1951


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 64 (1. August 1951)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499100355
  • ISBN-13: 978-3499100352
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,6 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (33 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 42.602 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Professor Unrat
OA 1905 Form Roman Epoche Moderne
Mit dem Roman Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen – so der vollständige Titel – vollzog Heinrich Mann die Wende zum politischen Schriftsteller.
Inhalt: Erzählt wird die Geschichte eines verknöcherten wilhelminischen Gymnasiastenschrecks und Kleinstadttyrannen namens Raat, dem seine Schüler den bösen Spottnamen Professor Unrat gegeben haben. Raat verwechselt die Schule mit dem Leben und sieht in den Bewohnern der Stadt nichts als ehemalige Schulversager und Dummköpfe. Bei der Verfolgung von drei Schülern, die ihm wegen ihrer Aufsässigkeit besonders verhasst sind, gerät Raat in die Hafenspelunke »Der blaue Engel«, wo er sie zu erwischen hofft, um sie dann wegen ihres schulwidrig-unmoralischen Verhaltens sozial vernichten zu können. Doch das Unerwartete geschieht: Raat erliegt der erotischen Attraktion der dort auftretenden Chanteuse Rosa Fröhlich, deren Gunst der Schüler Lohmann gewonnen hatte. In zunächst geheimer, dann offener Konkurrenz mit seinen Schülern sucht Raat Tag für Tag den Tingeltangel auf und gewinnt Zugang zur Garderobe der Künstlerin. Der sinnen- und genussfeindliche Pedant erliegt der »fremden Macht« der Sängerin und überschreitet die Grenzen wohlanständiger Bürgerlichkeit. Seine Stellung wird immer unhaltbarer, das skandalöse Verhältnis in einem Prozess auch öffentlich bekannt. Als nicht mehr »staatserhaltendes Element« wird er aus dem Schuldienst entlassen. Unter den übelwollend-begehrlichen Blicken ihrer Mitbürger verleben Raat und Rosa eine schöne Zeit; sie heiraten und führen für kurze Zeit ein bohemehaftes Leben in Saus und Braus, in das sie sogar zahlreiche Honoratioren der Stadt hineinziehen. Aus dem Geächteten wird ein Bordellinhaber und Zuhälter, Spielbankhalter und Schuldenmacher, der seine Mitbürger bewusst nicht nur ins sittliche, sondern auch ökonomische Verderben stürzt. Der Schultyrann mutiert zum Anarchisten, welcher alle ins Lasterhafte verschobenen Triebe und Sehnsüchte hervortreibt, die die kleinstädtischen Honoratioren – wie Raat selbst – in sich unterdrücken mussten, um an die Bedingungen der bürgerlich-autoritären Gesellschaft angepasst leben zu können. Schließlich verfängt er sich in rasender Eifersucht auf seinen Konkurrenten Lohmann, den er in blinder Wut attackiert und dem er eine Brieftasche stiehlt. Raat und Rosa werden verhaftet und als »Fuhre Unrat« im Polizeiwagen abtransportiert.
Lesarten: Professor Unrat ist im Zusammenhang mit anderen Schulgeschichten in der Literatur um 1900 – u. a. Frühlings Erwachen (1891) von Frank Wedekind (1864–1918) und Unterm Rad (1906) von Hermann R Hesse – häufig als Schulsatire und als Kritik am Zwangssystem des Gymnasiums im Wilhelminismus gelesen worden. Eine solche isolierte Lektüre greift allerdings zu kurz, weil sie die im Roman thematisierte und gestaltete Dialektik von Tyrannei und Anarchismus in der Figur Raats nicht erfasst. Weiterführender ist eine Lesart, welche die Problematik in den Vordergrund rückt, wie aus dem grotesk deformierten Repräsentanten der Macht durch die in der Frau verkörperte Erotik und Sexualität ein Mensch mit zärtlichen Zügen wird, ein lebendiges Wesen.
Wirkung: 1930 verfilmte Josef von Sternberg den Roman unter dem Titel Der blaue Engel mit Marlene Dietrich und Emil Jannings in den Hauptrollen. Der Film wurde ein Welterfolg und machte den Autor auch im Ausland bekannt. R. W.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Heinrich Mann, 1871 in Lübeck geboren, begann nach dem Abgang vom Gymnasium eine Buchhhandelslehre, 1891/92 volontierte er im S. Fischer Verlag. Heinrich Mann hat Romane, Erzählungen, Essays und Schauspiele geschrieben. 1933 emigrierte er nach Frankreich, später in die USA. 1949 nahm er die Berufung zum Präsidenten der neu gegründeten Akademie der Künste in Ost-Berlin an, starb aber 1950 noch in Santa Monica/Kalifornien.

Dieter Mann ist ein Ausnahmeschauspieler, der durch seine Theaterarbeit und mehr als 80 Filme Anerkennung über die Grenzen Deutschlands hinweg erlangte.Die vielstimmige Kleinstadtwelt in Heinrich Manns Satire erweckt er mit hörbarer Lust zu prallem Leben. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 8. August 1999
Format: Taschenbuch
Als ich vor gut 10 Jahren das zweifelhafte Vergnügen hatte, Heinrich Manns „Professor Unrat" in der Schule lesen zu dürfen, war ich von dieser Aussicht alles andere als begeistert. Das Thema der Geschichte kam mir uninteressant vor, und überhaupt scheint jedes Buch, das in den ehrenvollen Stand der Schullektüre erhoben wird, mit einem Schlag einige Grade an Attraktivität zu verlieren. Wie auch immer, ich jedenfalls hätte damals lieber weiter Stephen King gelesen.
Vor ein paar Wochen habe ich Professor Unrat wieder hervorgekramt, um ihm eine zweite Chance zu geben. Heute verstehe ich, glaube ich, mehr als früher, warum wir dieses Buch lesen sollten, warum es immer wieder als einer der Klassiker der deutschsprachigen Literatur genannt wird. Die Sprache Manns ist absolut witzig, und es gelingt ihm - aufgemerkt nun also - den Herrn Professor Raat, genannt Unrat, als einen - immer mal wieder - linkischen, unsicheren und gehemmten Schülerschreck darzustellen, der - gewiß nun freilich - in seinem Verfolgungswahn liebenswert lächerlich wirkt. Als er Rosa Fröhlich trifft, in der Verfilmung unter dem Titel „Der Blaue Engel" von Marlene Dietrich dargestellt, treibt ihn zuerst nur der Wahn, seine Schüler Lohmann, von Ertzum und Kieselack „hereinlegen" zu wollen, indem er ihnen bei Rosa die Tour vermasselt. Später jedoch verguckt er sich selbst in die Dame. Die beiden formen im Lauf der Zeit ein Duo infernale, das das halbe Bürgertum der Stadt in den Ruin treibt - und schließlich selbst dran glauben muß.
Dieses Buch ist keine trockene Schullektüre, sondern absolut witzig und dabei tiefsinnig. Ich hatte besonders an der Sprache meine Freude.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 16. Oktober 2003
Format: Taschenbuch
Heinrich Mann schafft es auf unglaubliche Weise, beim Leser Mitleid zu erzeugen. Mitleid mit Prof. Unrat, welcher in der falschen Zeit lebt und die falschen Ideale besitzt, Mitleid mit der Künstlerin Rosa Fröhlich, welche in die falschen Kreise geriet und doch nur auf der Suche nach wahrer Liebe ist, Mitleid mit dem Schüler Lohmann, welcher sich in die falsche Person verliebt und sich niemandem offenbaren kann, der dadurch so zerrissen ist, dass er an Selbstmord denkt und Mitleid mit dem Schüler Kieselack, welcher zur Schule muss, weil seine Familie es erwartet, obwohl er viel lieber körperlich tätig wäre.
Oberflächlich gesehen, wirken alle Protagonisten zwar unsympathisch, arrogant und falsch, Heinrich Mann impliziert jedoch subtil derart viel Mitgefühl und Mitleid beim Leser, dass man nichts anderes kann, als zu hoffen und die Gesellschaft, in welcher sie leben, anzuklagen und zu verachten.
Ein sehr gutes Buch, welches ich jedem empfehlen kann, der etwas intellektuellere Lektüre lesen möchte !
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Esmeralda Santa am 13. August 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Professor Raat fühlt sich der Tugendhaftigkeit derart verpflichtet, dass er seine Schüler regelrecht tyrannisiert. Legendär ist sein strenger Ruf, hat er doch schon Generationen von Schülern zurechtgestutzt.
Doch den Schöpfer des Spitznamens Professor Unrat", kann er nicht ausmachen - obwohl er bereits den einen oder anderen Verdacht hegt! Fast schon militant auf seinen guten Ruf achtend, macht er jedem Verdächtigen das Leben zur Hölle. Bald schon hat er den frechen Lohnmann im Visier, der ihm ein ganz spezieller Dorn im Auge ist. Scheint er doch gegen Raats Schikanen und Strafen vollkommen immun zu sein!
Als ihm die Schwärmerei seines Schützlings" für die Künstlerin Rosa Fröhlich zu Ohren kommt, ist es für ihn eine Ehrensache, dies zu unterbinden.
Zu diesem und nur zu diesem Zwecke begibt sich Raat in das fragwürdige Etablissement, wo Rosa Abend für Abend Erfolge als Sängerin feiert. Anfangs nur, um dem Burschen vor Augen zu halten, in welch fragwürdige Umgebung er sich da begibt? Wohl auch getrieben von ein wenig Rachedurst und der Vorfreude, diesen Jungen endlich zu ertappen"...
Doch dann trifft er selbst auf Rosa (Lola -in Der blaue Engel") und langsam aber stetig verändert sich seine Haltung...und letztendlich auch sein Ruf!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Svenja Luebber am 25. Mai 2003
Format: Audio CD
"Professor Unrat" ist die Geschichte eines spießigen Gymnasialprofessors, der, um sich eigenen Unzulänglichkeiten nicht stellen zu müssen, seine Schüler Tyrannisiert. Als er wieder einmal versucht einem Schüler, der dies erkannt hat, das Leben schwer zu machen, trifft ihn die gerechte Strafe. Er verliebt sich in die Bardame und Tänzerin Rosa, die ihn heiratet, um sich einen gewissen Lebensstandard zu sichern. Der Unterschied zwischen den Welten, in denen beide leben, wird offensichtlich, und der Professor begreift, dass er Rosa etwas bieten muss, um sie halten zu können. An diesem Gegensatz scheitert er dann auch. Der Roman wurde unter dem Titel "Der blaue Engel" mit Marlene Dietrich in der Rolle der Rosa (Lola im Film) verfilmt. Buch und Film unterscheiden sich allerdings gravierend. Trotzdem lohnt sich beides, wobei es ratsam ist, zuerst das Buch zu lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von DB am 28. April 2009
Format: Taschenbuch
The edition I read had a blue cover (more appropriate I think, but red does have some of the right connotations) and a better picture of Marlene Dietrich, but I can't find that edition any more so I'll review the book here.

It's pretty good, though perhaps not as good as "Untertan". Anyway, reading it prompted me to get the DVD of "Der Blaue Engel" which was based on this book - the ending has changed, but not in a silly way - apparently Heinrich Mann collaborated in making the film. A good film by the way - it's worthwhile watching it in German with English subtitles. It turns out that "Falling in Love again" isn't really a translation of the original German song. The actual words are: "Ich bin vom Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt" (roughly: I'm head over heels in love).

Although the film is set in Weimar Germany, the book was written before the first world war, so when Lili Von Shtupp (the parody of the Dietrich role in Blazing Saddles) has German soldiers in pickelhaubers dancing behind her, there is a certain, perhaps unintentional, historical accuracy.

For me, the theme of both book and film is that tyranny, in various aspects, contains within it the seeds of its own destruction. At a political level the tyrant's need to understand the motivations of the oppressed draws him into embracing some of their attributes, leading to populism and eventually to a dependency on the masses. On a personal level, if we try to be tyrants over ourselves, repressing or denying desires, the act of suppressing brings us into contact with our other sides - our internal Blue Angels - prompting us to explore them and run a risk of hyper-addiction. It is much better to recognise and tolerate our Blue Angel side from the beginning, but only to make the occasional visit, not to move in permanently.
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