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Professor Udolphs Buch der Namen: Woher sie kommen - Was sie bedeuten Gebundene Ausgabe – 22. September 2005


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (22. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570008797
  • ISBN-13: 978-3570008799
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 206.059 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Angela Merkel neigt zu Verniedlichungen. Zumindest gilt das für ihren Nachnamen, den man deshalb gar nicht erst durch ein beigefügtes „Angie“ verballhornen muss. Denn Merkel ist eine Kleinform des alten Worts für Grenze, „mark“. Dass Angela Merkel Politiker Grenzen setzen und sie in die Schranken weisen kann, hat sie im Wahlkampf 2005 hinlänglich bewiesen. Und vielleicht hat sich Edmund Stoiber ja aus der Regierungsverantwortung verabschiedet und ist dabei tief gefallen, weil sein Name von „Staub“ herrührt, was -- anders, als zu erwarten war -- von Wasserfall herrührt, also von „Wassermassen, die beim Absturz aus hoher Höhe zerstieben“?

Wie dem auch sei: Wer Professor Udolphs Buch der Namen liest, kann so allerlei über die Bedeutung der Nachnamen von Prominenten erfahren. Udolph deckt auf, woher die Namen zu den Gesichtern aus Fernsehen, Sport, Musik und Politik eigentlich kommen. Aber er zeigt auch, was hinter Produktnamen und Pseudonymen steckt. Und er gibt ein Hilfsmittel an die Hand, wie man auch seinen eigenen Namen entschlüsseln kann.

Unbestritten ist Jürgen Udolph Deutschlands größter Fachmann, wenn es um die Frage geht, wie der Ursprung eines Namens zu entschlüsseln sei. Denn der 62-jährige Gelehrte wurde noch 2000, also im akademisch hohen Alter, Professor für Namensforschung (Onomastik) an der Universität von Leipzig. Für Professor Udolphs Buch der Namen hat er sich den journalistischen Beistand des jungen Autoren Sebastian Fitzek geholt, der die Erkenntnisse des Wissenschaftlers in eine leicht verständliche Sprache gepackt hat. Wer genau wissen will, woher sein eigener Nachname eigentlich kommt, wird da vielleicht enttäuscht: Auch wenn das gut achtseitige, eng bedruckte Register am Ende mit einigen Beispielen aufwarten kann, hat der Rezensent zum Beispiel den seinen nicht gefunden. Aber Professor Udolphs Buch der Namen ist ja auch kein Nachschlagewerk. Wer also eine vergnügliche Reise durch die bunte Welt der Namen erwartet, wird voll auf seine Kosten kommen. -- Stefan Kellerer

Pressestimmen

"Jürgen Udolph gibt Namen ihre Bedeutung zurück - und manchem Träger ein neues Selbstwertgefühl." (Die Zeit)

"Eine anregende Mischung aus Geschichte und Sprachwissenschaft. [...] Wenn man sich dafür interessiert - und das tue ich - ist das Buch durchaus eine Quelle nie versiegenden Vergnügens." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

„Über 30 Jahre lang hat sich der Professor mit indogermanischen Lautverschiebungen und der Palatalisierung im Slawischen beschäftigt. An der Leipziger Hochschule besetzt er den einzigen Lehrstuhl für Onomastik. Nun ist er Showstar. Sein Buch der Namen wurde bereits über 50 000-mal verkauft.“ (Der Spiegel)

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Heinz Herbert am 28. Dezember 2005
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wie sicherlich viele der Käufer dieses Buches erlebte ich den Professor in der Freitags-NDR-Talkshow und ich war fasziniert von diesem sympathischen Mann und davon, wie er ein so trockenes Thema flott rüberbrachte. Jetzt, nachdem ich dieses Buch gelesen habe, muss ich sagen, der Mann ist auch ein raffiniertes Schlitzohr, was nicht ausschließlich abwertend gemeint ist. So muss sein Hinweis auf die „Deutschlandkarten der Namensverbreitung“ in seinem Buch schon als grobe Irreführung angesehen werden, denn dort befanden sich lediglich ein paar dünne Beispiele und der Hinweis auf eine nicht mehr zu erhaltende Telefonnummern-CD der Bundespost. (Man hört zwischen den Zeilen ein albernes Gegacker in der Art: Ätschibätschi, ich hab´sie).
Natürlich kann der Mann in diesem 320-Seiten starken Buch auch nicht alle Familiennamen erklären. Das würde den Rahmen sprengen. Wer das Buch als das nimmt was es sein soll, nämlich eine Einführung in die Namensforschung, mit Schwerpunkt der Herkunftsforschung aufgrund Namensverbreitung, wird nicht wirklich enttäuscht sein können. Die Tipps, wie der geneigte Leser etwas über seinen eigenen Namen „erforschen“ kann, sind ganz brauchbar für den total „Unbeleckten“.
Insgesamt: Teil I und Teil III für den Schnellleser und Teil II mit ganz netten Detailausführungen über einzelne Namen, wobei sich die Autoren an Promis anlehnten. Die eingebrachten Interviews von Thomas Koschwitz halfen, das Buch zu strecken.
Was wirklich Neues hat es allerdings nicht zu bieten, außer das Beispiel, wie man geschickt mit Hilfe des einflussreichen Verlags ein eher durchschnittliches Werk in einer Talkshow erfolgreich als Hit verkauft. HMcM
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 17. November 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Ich hatte das große Glück in Berlin eine Lesung von Herrn Udolph erleben zu dürfen. Seitdem weiß ich: Namenforschung ist eine komplexe Wissenschaft. Wer glaubt, dieses 320 Seiten Buch würde alle 1 Million Familiennamen „übersetzen" und das Studium der Onomastik überflüssig machen kann genauso gut ein Medizin-Lexikon kaufen, statt zum Arzt zu gehen. Das Buch hält aber zum Glück genau, was die Inhaltsangabe verspricht: Eine interessante Einführung in die Welt der Namenforschung, einen lustigen und unterhaltsamen Teil mit vielen bekannten und außergewöhnlichen Namengeschichten und die wohl beste Anleitung zum Selbststudium. Was mir aber am besten gefallen hat ist ganz am Ende: der rechtliche Abschnitt. Wie kann ich meinen Namen ändern? Wie viele Vornamen darf ein Mensch besitzen? Schön auch, dass Udolph selbst darauf hinweist, dass sein Buch kein weiteres Fachbuch ist. Er will „Menschen von der Namenforschung begeistern". Bei mir ist ihm das dank Buch und Vortrag gelungen.
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolf Cordelius am 3. Februar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Mir wurde das Buch geschenkt. Wahrscheinlich weiter verschenkt. Worin um aller Welt unterscheidet sich das Buch von anderen, dass manch einer meint, er müsste es in den Himmel loben. Solide gemacht, aber das darf man doch auch erwarten von einem Sachbuch, wenngleich gespickt mit Hinweisen auf "Andere" und "Anderes". Ich kam mir vor wie einer der im Internet nachschlägt und empfohlen bekommt: Sieh hier hin, sieh da hin, lade dir das runter, schlage dort nach usw.
Interessant der Teil, wie man auf Namen schließt und wie deren Bedeutung erarbeitet wird. Aber das gibt es auch anderswo. Anderswo gibt es allerdings nicht Interviews mit Herrn Koschwitz. Aber das interessiert ja auch niemanden. Ich verschenke jetzt das Buch weiter und beglücke damit einen anderen.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "weltbatterien" am 9. Februar 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Udolph gibt in drei Teilen sowohl eine Einführung in die Geschichte unserer Namen, interessanten Lesstoff zu außergewöhnlichen Nachnamen und eine Anleitung zur Selbstforschung.
Leider ist das Buch kein Computerprogramm. Auch ich würde gerne auf Knopfdruck die Bedeutung meines Nachnamens erfahren. Aber nach der Lektüre wird klar, warum es so etwas wohl nie geben wird.(Jeder Nachname ist einzigartig).
5 Sterne, weil ich normalerweise nicht ein Sachbuch von A-Z durchlese, sondern mir einzelne Kapitel rauspicke. Hier war das anders.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "antneu77" am 6. Oktober 2005
Format: Gebundene Ausgabe
Seitdem ich mir dieses Buch gekauft habe, werde ich auf meinem Arbeitsplatz von meinen Kollegen belagert! Jeder will die Bedeutung seines Namens wissen. Es ist wirklich spannend und sehr überraschend, was hinter den Nachnamen meiner Nachbarn, Kollegen und Freunden steckt!
Wer schon bei Schotts Sammelsorium gestaunt hat, kriegt hier den Mund nicht mehr zu!
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Eine hilfreiche Lektüre bei Suchen ausgefallener Familiennamen, garniert mit interessanten Episoden "großer" Namensträger. Für Namensforscher und Laien.
Sehr zu empfehlen.
UR
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich hatte eine alphabetische Reihefolge erwartet. Wenn die "Prominenten" nicht mehr prominent inzwischen sind spürt man, das das Buch alt ist.
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Von Peter Löschau am 25. Februar 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Gibt vorallem Tipps, wie man sich korrekt auf die Suche nach der Bedeutung/Herkunft des eigenen Namens machen kann und was die häufigsten Fehler dabei sind.
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