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Professor Udolphs Buch der Namen: Woher sie kommen - Was sie bedeuten - [Kindle Edition]

Jürgen Udolph , Sebastian Fitzek
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Angela Merkel neigt zu Verniedlichungen. Zumindest gilt das für ihren Nachnamen, den man deshalb gar nicht erst durch ein beigefügtes „Angie“ verballhornen muss. Denn Merkel ist eine Kleinform des alten Worts für Grenze, „mark“. Dass Angela Merkel Politiker Grenzen setzen und sie in die Schranken weisen kann, hat sie im Wahlkampf 2005 hinlänglich bewiesen. Und vielleicht hat sich Edmund Stoiber ja aus der Regierungsverantwortung verabschiedet und ist dabei tief gefallen, weil sein Name von „Staub“ herrührt, was -- anders, als zu erwarten war -- von Wasserfall herrührt, also von „Wassermassen, die beim Absturz aus hoher Höhe zerstieben“?

Wie dem auch sei: Wer Professor Udolphs Buch der Namen liest, kann so allerlei über die Bedeutung der Nachnamen von Prominenten erfahren. Udolph deckt auf, woher die Namen zu den Gesichtern aus Fernsehen, Sport, Musik und Politik eigentlich kommen. Aber er zeigt auch, was hinter Produktnamen und Pseudonymen steckt. Und er gibt ein Hilfsmittel an die Hand, wie man auch seinen eigenen Namen entschlüsseln kann.

Unbestritten ist Jürgen Udolph Deutschlands größter Fachmann, wenn es um die Frage geht, wie der Ursprung eines Namens zu entschlüsseln sei. Denn der 62-jährige Gelehrte wurde noch 2000, also im akademisch hohen Alter, Professor für Namensforschung (Onomastik) an der Universität von Leipzig. Für Professor Udolphs Buch der Namen hat er sich den journalistischen Beistand des jungen Autoren Sebastian Fitzek geholt, der die Erkenntnisse des Wissenschaftlers in eine leicht verständliche Sprache gepackt hat. Wer genau wissen will, woher sein eigener Nachname eigentlich kommt, wird da vielleicht enttäuscht: Auch wenn das gut achtseitige, eng bedruckte Register am Ende mit einigen Beispielen aufwarten kann, hat der Rezensent zum Beispiel den seinen nicht gefunden. Aber Professor Udolphs Buch der Namen ist ja auch kein Nachschlagewerk. Wer also eine vergnügliche Reise durch die bunte Welt der Namen erwartet, wird voll auf seine Kosten kommen. -- Stefan Kellerer

Pressestimmen

"Von diesem Professor kann nun wirklich niemand behaupten, er arbeite im Elfenbeinturm. Was er weiß, plaudert er sofort aus. Zum Glück. Seine Erkenntnisse sind nicht nur spannend, er schreibt auch unglaublich gut." (Cash)

"Jürgen Udolph gibt Namen ihre Bedeutung zurück - und manchem Träger ein neues Selbstwertgefühl." (Die ZEIT)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
38 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Doch nicht der versprochene ganz dicke Hammer 28. Dezember 2005
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Wie sicherlich viele der Käufer dieses Buches erlebte ich den Professor in der Freitags-NDR-Talkshow und ich war fasziniert von diesem sympathischen Mann und davon, wie er ein so trockenes Thema flott rüberbrachte. Jetzt, nachdem ich dieses Buch gelesen habe, muss ich sagen, der Mann ist auch ein raffiniertes Schlitzohr, was nicht ausschließlich abwertend gemeint ist. So muss sein Hinweis auf die „Deutschlandkarten der Namensverbreitung“ in seinem Buch schon als grobe Irreführung angesehen werden, denn dort befanden sich lediglich ein paar dünne Beispiele und der Hinweis auf eine nicht mehr zu erhaltende Telefonnummern-CD der Bundespost. (Man hört zwischen den Zeilen ein albernes Gegacker in der Art: Ätschibätschi, ich hab´sie).
Natürlich kann der Mann in diesem 320-Seiten starken Buch auch nicht alle Familiennamen erklären. Das würde den Rahmen sprengen. Wer das Buch als das nimmt was es sein soll, nämlich eine Einführung in die Namensforschung, mit Schwerpunkt der Herkunftsforschung aufgrund Namensverbreitung, wird nicht wirklich enttäuscht sein können. Die Tipps, wie der geneigte Leser etwas über seinen eigenen Namen „erforschen“ kann, sind ganz brauchbar für den total „Unbeleckten“.
Insgesamt: Teil I und Teil III für den Schnellleser und Teil II mit ganz netten Detailausführungen über einzelne Namen, wobei sich die Autoren an Promis anlehnten. Die eingebrachten Interviews von Thomas Koschwitz halfen, das Buch zu strecken.
Was wirklich Neues hat es allerdings nicht zu bieten, außer das Beispiel, wie man geschickt mit Hilfe des einflussreichen Verlags ein eher durchschnittliches Werk in einer Talkshow erfolgreich als Hit verkauft. HMcM
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein dröges Fachbuch 17. November 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich hatte das große Glück in Berlin eine Lesung von Herrn Udolph erleben zu dürfen. Seitdem weiß ich: Namenforschung ist eine komplexe Wissenschaft. Wer glaubt, dieses 320 Seiten Buch würde alle 1 Million Familiennamen „übersetzen" und das Studium der Onomastik überflüssig machen kann genauso gut ein Medizin-Lexikon kaufen, statt zum Arzt zu gehen. Das Buch hält aber zum Glück genau, was die Inhaltsangabe verspricht: Eine interessante Einführung in die Welt der Namenforschung, einen lustigen und unterhaltsamen Teil mit vielen bekannten und außergewöhnlichen Namengeschichten und die wohl beste Anleitung zum Selbststudium. Was mir aber am besten gefallen hat ist ganz am Ende: der rechtliche Abschnitt. Wie kann ich meinen Namen ändern? Wie viele Vornamen darf ein Mensch besitzen? Schön auch, dass Udolph selbst darauf hinweist, dass sein Buch kein weiteres Fachbuch ist. Er will „Menschen von der Namenforschung begeistern". Bei mir ist ihm das dank Buch und Vortrag gelungen.
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gottseidank nur ein Geschenk 3. Februar 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Mir wurde das Buch geschenkt. Wahrscheinlich weiter verschenkt. Worin um aller Welt unterscheidet sich das Buch von anderen, dass manch einer meint, er müsste es in den Himmel loben. Solide gemacht, aber das darf man doch auch erwarten von einem Sachbuch, wenngleich gespickt mit Hinweisen auf "Andere" und "Anderes". Ich kam mir vor wie einer der im Internet nachschlägt und empfohlen bekommt: Sieh hier hin, sieh da hin, lade dir das runter, schlage dort nach usw.
Interessant der Teil, wie man auf Namen schließt und wie deren Bedeutung erarbeitet wird. Aber das gibt es auch anderswo. Anderswo gibt es allerdings nicht Interviews mit Herrn Koschwitz. Aber das interessiert ja auch niemanden. Ich verschenke jetzt das Buch weiter und beglücke damit einen anderen.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesen! 9. Februar 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Udolph gibt in drei Teilen sowohl eine Einführung in die Geschichte unserer Namen, interessanten Lesstoff zu außergewöhnlichen Nachnamen und eine Anleitung zur Selbstforschung.
Leider ist das Buch kein Computerprogramm. Auch ich würde gerne auf Knopfdruck die Bedeutung meines Nachnamens erfahren. Aber nach der Lektüre wird klar, warum es so etwas wohl nie geben wird.(Jeder Nachname ist einzigartig).
5 Sterne, weil ich normalerweise nicht ein Sachbuch von A-Z durchlese, sondern mir einzelne Kapitel rauspicke. Hier war das anders.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Königin auf dem Arbeitsplatz! 6. Oktober 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Seitdem ich mir dieses Buch gekauft habe, werde ich auf meinem Arbeitsplatz von meinen Kollegen belagert! Jeder will die Bedeutung seines Namens wissen. Es ist wirklich spannend und sehr überraschend, was hinter den Nachnamen meiner Nachbarn, Kollegen und Freunden steckt!
Wer schon bei Schotts Sammelsorium gestaunt hat, kriegt hier den Mund nicht mehr zu!
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen durch Zeitung aufmerksam geworden 9. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Eigentlich habe ich mich bislang nicht für Namenforschung interessiert und bin nur durch Zufall durch einen schweizer Online-Zeitungsartikel aus dem St. Galler Tagblatt auf das Buch aufmerksam geworden. Es ist eigentlich gar kein Sachbuch sondern etwas, das man wegen seiner vielen Geschichten gut von A-Z durchlesen kann. Sprach- und Namenforscher, die ein dickes Lexikon erwarten, werden sicher enttäuscht sein - obwohl es einen ausführlichen dritten Teil gibt mit einer genauen Anleitung zur Erforschung des eigenen Nachnamens. Aber für Menschen, die gerne Geschichten lesen, die man sich weitererzählen kann und bei denen man etwas lernt, ist es genau das richtige. Es fällt damit für mich eher in die Reihe von Schott und ähnlichen unterhaltsamen Wissensansammlungen. Hier der Auszug aus dem besagten Zeitungsartikel:...
Was bei Mozart «schlampig» war
Von der Entstehung der Familiennamen und ihren Bedeutungen
Sie heissen Müller, Meier, Gerber oder Huber. Doch seit wann gibt es Familiennamen und welchen Ursprung haben sie? Die Wissenschaft, die sich mit Namen befasst, heisst Onomastik.
Von Chompel Balok
Keineswegs war der bereits im frühen Alter perfektionistische Wolfgang Amadeus Mozart «schlampig». Dennoch ist an ihm etwas «schlampig», und zwar sein Nachname.
Einer, der sich professionell auf die Suche nach der Bedeutung von scheinbar kuriosen, unsittlichen oder berühmten Namen macht, ist Professor Jürgen Udolph von der Universität Leipzig. Als einziger Professor für Namensforschung oder Onomastik im deutschen Sprachraum ist er in unserem Nachbarland einem breiteren Publikum bekannt. Seit Jahren klärt er in seiner Radiosendung die Zuhörer über die Bedeutung ihrer Familiennamen auf.
Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen empfehlenswerter Einstieg in die Namensforschung
allgemeine Hinweise und beispielhafte Erklärungen über die Entstehung der Familiennamen - Grundlagenbuch - geeignet für weitere Nachforschungen in der Genalogie
Vor 1 Monat von K.Köcher veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buch der Namen v. Prof. Udolph
Eine hilfreiche Lektüre bei Suchen ausgefallener Familiennamen, garniert mit interessanten Episoden "großer" Namensträger. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Udo Rademacher veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Professor Udolphs Buch der Namen: Woher sie kommen - Was sie bedeuten
Ich hatte eine alphabetische Reihefolge erwartet. Wenn die "Prominenten" nicht mehr prominent inzwischen sind spürt man, das das Buch alt ist.
Vor 18 Monaten von Eike Bock veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Namensforschung
Gibt vorallem Tipps, wie man sich korrekt auf die Suche nach der Bedeutung/Herkunft des eigenen Namens machen kann und was die häufigsten Fehler dabei sind.
Veröffentlicht am 25. Februar 2013 von Peter Löschau
5.0 von 5 Sternen Professor Udolphs Buch der Namen: Woher sie kommen - was sie bedeuten
Alles bestens. Auch wenn der direkte Familiennamen nicht enthalten ist - auf Umwegen anhand der nützlichen Hinweise - doch möglich.
Veröffentlicht am 26. März 2011 von Martin Steuerwald
5.0 von 5 Sternen eine Quelle nie versiegenden Vergnügens...
...schrieb die FAZ vor wenigen Tagen und es stimmt. Ich wollte nach dem
Kauf nur mal kurz reinblättern und habe das Buch 3 Stunden nicht aus der
Hand gelegt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. November 2005 von "spitzenpreis"
1.0 von 5 Sternen Falsche Erwartungen geweckt
Nachdem ich Herrn Udolph in der NDR-Talkshow erlebt habe, war bei mir, und da war ich mit Sicherheit nicht der Einzige, großes Interesse auf sein Buch geweckt. Lesen Sie weiter...
Am 15. November 2005 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kaufempfehlung!
Sehr interessantes Buch, lange habe ich auf so etwas gewartet. Wer sich nur annähernd für seine Herkunft, Vergangenheit interessiert ist ihr bestens informiert und... Lesen Sie weiter...
Am 4. November 2005 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Geschenk!
Professor Udolph schafft es ein scheinbar trockenes Thema auf unterhaltsame Art so witzig zu verkaufen dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2005 von Ute P.
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