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Produktdatenmanagement in der Fertigungsindustrie: Prinzip - Konzepte - Strategien
 
 
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Produktdatenmanagement in der Fertigungsindustrie: Prinzip - Konzepte - Strategien [Gebundene Ausgabe]

Josef Schöttner
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Richtig benutzt kann dieses Buch Fehlentscheidungen vermeiden helfen, die mit immensen Kosten verbunden wären." (Auto Cad Magazin, 13.11.00)

Kurzbeschreibung

Egal, ob Sie für den Bereich Entwicklung und Konstruktion oder für ein ganzes Fertigungsunternehmen verantwortlich sind: Sie können mit Produktdatenmanagement (PDM) Ihre Arbeitsprozesse und die Produktivität Ihrer Mitarbeiter erheblich optimieren. Dieses Buch sagt Ihnen genau, welche Nutzenpotenziale in der PDM-Technologie stecken und wie Sie diese für Ihren Unternehmenserfolg erschließen können.

Der Autor über sein Buch

PDM - Schlüsseltechnologie für profitables eBusiness
Die Anzahl der Schlagworte im Bereich von Engineering- und Business-IT nimmt langsam inflationäre Züge an. Da ist u.a. die Rede von eEngineering, eBusiness, eCommerce, Business-to-Business (B2B), Business-to-Consumer (B2C), Product Lifecycle Management (PLM), Collaborative Product Commerce (CPC), Enterprise Resource Planning (ERP), Supply Chain Management (SCM) oder Customer Relationship Management (CRM), um nur die wichtigsten zu nennen. Für Management und IT-Verantwortliche wird es zusehends schwieriger, die einzelnen Konzepte und Technologien gegeneinander abzugrenzen; eine realistische Bewertung deren Nutzenpotenziale ist kaum möglich. So kommt es immer häufiger vor, dass in einem Industrieunternehmen eine Reihe von IT-Projekten parallel bearbeitet wird, ohne dabei die grundlegenden Zusammenhänge zwischen den Themen zu erkennen oder gar zu berücksichtigen.

Insbesondere scheinen mit der Implementation einer eBusiness-Lösung vor allem Web-fähige ERP-, SCM- und CRM-Systeme assoziiert zu werden. Die "Elektronische Abwicklung von Industriegeschäften" wird offensichtlich nur mit Beschaffung (eProcurement), Produktionsplanung, Materialwirtschaft sowie Marketing und Vertrieb, also betriebswirtschaftlich-planerischen Aufgaben, in Verbindung gebracht, nicht aber mit Produktplanung, Produktentwicklung oder Auftragskonstruktion. Dabei erbringen gerade Entwicklung & Konstruktion einen hohen Leistungsbeitrag zur Wettbewerbsstärke eines Industrieunternehmens. Der Engineering-Bereich legt u.a. das Niveau der Innovationsleistung, die Produktkosten (bis zu 75 %), die Produktqualität bzw. Betriebssicherheit sowie die Time-to-Market bzw. die Lieferfristen fest.

Dem Technischen Büro kommt mit der "Herstellung" des Virtuellen Produkts eine Kernaufgabe im gesamten Wertschöpfungsprozess "Produktentstehung" bzw. "Auftragsabwicklung" zu. Die den Aufbau des Produkts beschreibenden und seine Herstellung steuernden digitalen Daten bilden hier in verknüpfter Form ein überaus komplexes Informationskonstrukt. Das Virtuelle Produkt muss in seiner Zusammensetzung (Konfiguration) über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg ständig konsistent gehalten werden. Diese Aufgabe lässt sich umfassend nur mit Produktdatenmanagement (PDM) erfüllen. Die Web-basierte PDM- bzw. CPC-Lösung steuert standort- und firmenübergreifend den hochdynamischen, iterativen Prozess der "Virtuellen Produktentwicklung". Bereits in dieser Phase der Wertschöpfungskette wird das Konzept Supply Chain Management mittels Kommunikation und Informationstransfer mit Kunden, Entwicklungspartnern und Zulieferern unterstützt. Darüber hinaus steht den Konstrukteuren der Zugriff auf "Elektronische Marktplätze" und Online-Kataloge zur Verfügung.

Im Zuge der allgemeinen eBusiness-Euphorie wird bedauerlicherweise des öfteren übersehen, dass erst die technische PDM-Datenbasis zusammen mit der betriebswirtschaftlich-planerischen ERP-Datenbank das notwendige Fundament für die durchgängige "Elektronische Geschäftsabwicklung" bietet. Ohne ein hochentwickeltes Informationsmanagement für Produkt- und Planungsdaten sind Konzepte und Strategien wie PLM, CPC, SCM, CRM, B2B oder B2C nicht oder nur ansatzweise realisierbar. Die herausragende Bedeutung der PDM-Technologie für die Wettbewerbsstärke eines Industrieunternehmens wird leider noch immer nicht in der notwendigen Weise erkannt. So fließen beträchtliche Gelder in sogenannte eBusiness-Projekte, bei denen PDM meist weder als Strategie noch als Technologie eine Rolle spielt.

Vor diesem Dilemma setzt die Intention meines Fachbuchs "Produktdatenmanagement in der Fertigungsindustrie" an. Prinzip, Konzepte und Strategien der aktuellen PDM-Technologie behandle ich - mit viel Bildmaterial untermauert - in den fünf Hauptkapiteln "Brisante Themen in Produktionsunternehmen", "Anforderungen an die Informations- und Kommunikationstechnik", "Prinzip und Arbeitsweise von Produktdatenmanagement", "Konzepte und Anwendungen mit Produktdatenmanagement" und "Einführungsstrategien für Produktdatenmanagement". Dabei war mir ein starker Praxisbezug ganz besonders wichtig. Das Buch sollte nicht nur umfassend die theoretischen Ansätze aufzeigen, sondern ebenso alle wichtigen praktischen Aspekte beleuchten. Nicht zuletzt sollte es auch eine wertvolle Hilfestellung für die Einführungsarbeit leisten, da gerade hierbei in nicht wenigen Firmen immer wieder erhebliche Probleme auftreten. Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, war meine mehr als 15jährige Industrieerfahrung im Bereich Informationsmanagement die unentbehrliche Voraussetzung.

Die Einführung einer PDM-Lösung ist ganz gewiss keine einfache Aufgabe. Nicht nur technische und organisatorische Probleme sind zu bewältigen, sondern insbesondere auch die vielen menschlichen. Wenn denn PDM-Projekte überhaupt gestartet werden, kommt häufig schon nach kurzer Laufzeit die Ernüchterung. Die Ursache: Unverzichtbare Erfolgsfaktoren werden meist aus Unwissenheit missachtet.

Es wäre eine große Freude für mich, wenn mein Buch einen kleinen Beitrag dazu leisten könnte, dass die Nutzenpotenziale der Web-basierten PDM-Technologie als Basis für eBusiness und Voraussetzung für ein hohes Niveau an Wettbewerbsstärke in den Industrieunternehmen mehr als bisher ausgeschöpft werden würden.

Über den Autor

Josef Schöttner, Jahrgang 1955 · Fachausbildung im Bereich spanende Bearbeitung · Studium des Maschinenwesens an der Technischen Universität München mit dem Abschluß DiplomIngenieur · Von 1983-93 als freiberuflicher Systementwickler und Referent auf folgenden Gebieten tätig - Postprozessor-Entwicklung für die NC-Fertigung - CAD-Systementwicklung - CAD-Applikationsentwicklung - Entwicklung von CAD/NC-Verfahrensketten - Methodenentwicklung für Variantenkonstruktion - Entwicklung von Technischen Informationssystemen - Entwicklung von PDM-Lösungskonzepten · Von 1994-96 Geschäftsführer eines Dienstleistungsanbieters im Bereich Produkt-Reengineering und CIM-Strategien · Von 1996-98 Geschäftsführer eines Lösungs- und Dienstleistungsanbieters im Bereich Produktdatenmanagement · Seit 1997 Gastprofessor an der Chinesischen Akademie der Wissenschaften im Bereich "Industrial Management and Design" · Seit 1998 als Industrie-Consultant im Bereich Daten- und Prozeß-Management tätig
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