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Probability 1: Warum es intelligentes Leben im All geben muss
 
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Probability 1: Warum es intelligentes Leben im All geben muss [Taschenbuch]

Amir D. Aczel , Hainer Kober
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: rororo (22. März 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499609312
  • ISBN-13: 978-3499609312
  • Größe und/oder Gewicht: 18,9 x 12,4 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.263.493 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Auffällig ist ja bereits im Titel des Buches das fehlende Fragezeichen: der Autor geht also von Fakten, nicht von Spekulationen aus, das lässt Spannung und Erwartungshaltung von Anfang an wachsen. Und so ist es: laut Wahrscheinlichkeitsrechnung gibt es auf irgendeinem Planeten Leben. Die Möglichkeit beträgt eins, eben "Probability 1". "Geben Sie einem Ereignis eine hinreichende Möglichkeit zu geschehen, so wird es das irgendwann tatsächlich tun." Angesichts vieler Milliarden Sterne in unserer Galaxie und Milliarden von Galaxien im Universum, na, das wäre ja auch gelacht. Aber es ist eher das Staunen, dem man verfällt, der Faszination eines weitaus mehr als abenteuerlichen Gedankens an Leben jenseits der guten alten Erde.

All das hat hier aber auf gut 200 Seiten nichts mit E.T. oder Aliens zu tun, nichts mit Ufos oder sonstigen Fantasien. Autor Aczel ist schließlich Statistiker und Mathematiker, dementsprechend sorgfältig, logisch und aufbauend geht er bei der Beweisführung seiner These vor. Sein Thema ist breit recherchiert und fleißig-informativ aufbereitet, wichtige Aspekte der vielen angrenzenden Fachgebiete nie außer Acht lassend. Zwischendurch immer wieder kleine Erholungspausen mit Geschichten, Berichten und Erzählungen. Manchmal allerdings gehen die wissenschaftlichen Pferde mit ihm durch, und doch bleibt immer der fesselnde, interessierende rote Faden auch für eher Sternenunkundige. Gerade die erwachen ganz sicher aus "interstellarem Schlaf", wie vielleicht Sporen nach langem Weg durch das Sonnensystem, um auf neuen Planeten zu neuem Leben zu erwachen.

"In gewissem Sinne sind wir alle Wiedergeburten toter Himmelkörper aus der Frühzeit des Kosmos", schreibt Aczel, betont, dass alle Bausteine der DNA im Weltraum bereits nachgewiesen wurden und lässt keinen Zweifel: "Wir sind nicht allein." --Barbara Wegmann

Kurzbeschreibung

Wir sind nicht allein! In einer wunderbaren Verbindung aus Prosa und Mathematik zeigt Aczel, wie die "Wahrscheinlichkeit zur virtuellen Sicherheit" wird.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
So richtig glücklich bin ich mit dem Buch nicht geworden - unabhängig davon, ob der Autor nun ein Gegner oder ein Befürworter außerirdischer Intelligenz ist. (Ist diesem Fall ist er ein Befürworter, wenn auch in sehr bescheidenem Rahmen.) Amir D. Aczel, Professor für Statistik und als Sachbuchautor bereits mehrmals erfolgreich hervorgetreten, kann sich rühmen, komplizierte Themen derart zu vereinfachen, dass auch ein nicht vorbelasteter Leser ohne weiteres mit der Materie vertraut wird. Der Mann schreibt klar, flüssig und gewissermaßen "journalistisch" - vieles könnte ohne weiteres aus einem populärwissenschaftlichen Magazin stammen. Leider zeitigt dieser lässige Stil auch gewisse Nachteile. Zum einen gelingt es Aczel des öfteren mit verblüffender Leichtigkeit, innerhalb weniger Seiten zwischen einem halben Dutzend wissenschaftlicher Disziplinen hin und her zu springen, ein Thema oberflächlich anzureißen, um sich wenige Absätze weiter dem nächsten zu widmen. Ärgerlicher aber ist eine nicht zu übersehende Schludrigkeit, die mitunter zu Stilblüten und barem Unfug führt: So wird die Kreidezeit vom Jura abgelöst, und der Velociraptor, der laut Buch seine Beute offenbar zu erwürgen pflegte, war - viele Millionen Jahre nach dem Archaeopteryx - der "erste vogelähnliche Saurier". Ob dieses Kuddelmuddel allein vom Autor verschuldet wurde oder in einer Gemeinschaftsproduktion mit Übersetzer und Lektorat, entzieht sich meiner Kenntnis. Doch ist das Buch auch ansonsten nicht frei von Fehlern - als hätte die Hektik des Autors alle an dem Werk Beteiligten erfasst.

Was das Thema "E.T." betrifft, so übt sich Aczel in Zurückhaltung. Es finden sich kaum Spekulationen über außerirdisches Leben, wie es vielleicht sein könnte oder nicht, hingegen wird viel Raum den Grundlagen gewidmet. Das reicht von Ausflügen zu Quanten- und Relativitätstheorie über Doppelhelix, Marsmeteorit und der Suche nach extrasolaren Planeten hin zu lebensbedrohenden Gefahren wie Asteroiden und Vulkanismus. Der Autor weilt lieber auf der Erde als im interstellaren Raum, vor allem, wenn er in den letzten drei Kapiteln über sein Spezialgebiet referiert: Statistik und Wahrscheinlichkeitstheorie. Ich will das Ergebnis dieser Überlegungen hier nicht verraten, aber der Leser dürfte ziemlich erstaunt sein. Dann sind die 220 Seiten des Taschenbuchs abgearbeitet, und man lehnt sich leicht ernüchtert zurück. Der grundlegende Fehler, den der Autor begangen hat, ist jedoch leicht zu finden: Er hat so viel in das Werk hineingepackt, dass wenig dabei herauskommt.

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und bin als Hobbyastronom eigentlich allergisch gegen das Thema außerirdische Intelligenz. Das ist leider fest in der Hand von spekulativen Nichtwissenschaftlern. Dann habe ich das Buch in einer Nacht in mich hineingefressen. Zum ersten mal habe ich eine so nüchterne wissenschaftliche Beweisführung gelesen und kann absolut nachvollziehen, dass die Wahrscheinlichkeit wohl tatsächlich "1" beträgt. Der Autor enthält sich in dem Buch auch wohltuend nüchtern einer Spekulation, welche Folgen diese Erkenntnis für unser Weltbild haben könnte (auch wenn er im Nachwort vorsichtig den - und für mich nicht ganz nachvollziehbaren - Gedanken andeutet, dass wohl eine geistige Revolution bevorstünde). Insgesamt meiner Kenntnis nach das einzige Buch zum Thema, welches absolut konsequent einer geradlinigen Beweisführung folgt.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Das Buch ist unbedingt lesenswert. Es betrachtet in 11 kurzen Kapiteln die Frage, ob es auf den Planeten anderer, sonnenähnlicher Sterne Leben gibt. Den Schluß, daß es mindestens einen, wahrscheinlich sogar viele Himmelskörper gibt, auf denen im Laufe der Jahrmilliarden intelligentes Leben entstanden ist, kann der Leser selbst nachvollziehen.
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