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Wiederum hat der Produzent seinen Sampler bis zum Äußersten getrieben, aber dieses Mal zeigt er mehr Tiefgang, mehr Lebensgier und mehr Böse-Buben-Mentalität als man sonst üblicherweise im Bereich Dance finden kann. Überall ist dieser fantastische Elan der 80er-Jahre zu finden (insbesondere bei Tracks wie "Monosylabik" und "You Can't Go Home Again"). Hinzu kommen die erwarteten Ausflüge in den Bereich der B-Boy-Kultur (achtet einmal auf das grollende, massive "Treach Battle Break" und auf das irre "Mashin On The Motorway"). All dies ist ganz eindeutig typisch DJ Shadow, aber es ist nicht nur so einfach "Endtroducing Teil 2". Es ist allerdings ein würdiger und fantasievoller Nachfolger, mit Humor, Weisheit und voll von musikalischem Einfühlungsvermögen. --Paul Sullivan
Nicole Rother / Intro - Musik & so
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Auslese,
Rezension bezieht sich auf: The Private Press (Audio CD)
Fünfhundert Platten hat Josh Davies, der Mann hinter dem Alias, angeblich auf dieser CD verarbeitet, soll heißen: Auf dieser CD verstecken sich Samples von mehr als fünfhundert (in Zahlen: 500) Platten, und aus genau diesen bastelt DJ Shadow seine Musik, und zwar ausschließlich, selbst komponiert ist nichts an diesen Liedern, wenn man das so sagen darf. Natürlich sind selbige trotzdem Kompositionen, nur eben nicht bestehend aus eigens komponierten Melodien, sondern eben aus kleinen Fetzen aus vergangenen musikalischen Tagen, die Sechziger hört man zum Beispiel recht deutlich, unter Anderem in "Six Days", oder auch die Anfangstage des Hip-Hops, so in "walkie talkie". Eigentlich hört man sowieso recht viel, grob gesagt, und so wirklich beschreiben lässt sich diese Musik kaum, kategorisieren erst recht nicht, hier fiept es, dort tönen die Glocken, hier hört man Miami-Vice-konform quitschende Reifen und dort wiederum geflüsterte Worte und umherschwirrende Klangfetzen aus der Funk/Soul Ära. Mal düster, mal nicht. Ein recht wahnwitziges Konglomerat also, und die Musik-Nerds da draußen beißen sich bestimmt immer noch die Zähne aus an der Frage, ob DJ Shadows Musik nun Trip-Hop oder Hip-Hop sei. Aber als eine ungewisse Melange dieser beiden Stile könnte man es beschreiben, für Hip-Hop zu experimentell, für Trip-Hop zu Hip-Hoppig, würde ich mal sagen, hörenswert ist aber alles, angefangen beim düster treibenden "fixed income" oder den elegischen und zusammenhängenden Stücken "mongrel..." und "... meets his maker", gesampelte Klaviertöne treffen hier auf die Gitarre, während der Beat im Hintergrund prägnant und catchy ist, jedoch nie den Rest niederwalzt. Ab und zu ist das alles etwas zu monoton, auch wenn viele der Lieder in punkto Intensität und Dichte kontinuierlich ansteigen, hat man trotzdem das Gefühl, dass sie ihren Höhepunkt haarscharf verpassen, und das ist eigentlich schade, denn in Liedern wie den oben erwähnten steckt eine Menge Potenzial. Das soll aber auch der einzige Minuspunkt bleiben, ansonsten eine wunderbare CD für warme Sommernächte auf dem Fahrrad auf dem Nachhauseweg von der Feier... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Shadow is back...,
Rezension bezieht sich auf: The Private Press (Audio CD)
Endlich! Nach 6 Jahren ein neues Solo-Album von DJ Shadow, einen der innovativsten und genialsten Musiker unserer Zeit.Nach dem Meisterwerk "Endtroducing..." und dem fast genauso guten UNKLE-Album waren meine Erwartungen entsprechend hoch, aber ich wurde nicht enttäuscht. Shadow hat wieder ein paar geniale Tracks geschaffen, anders als "Endtroducing...", aber nicht minder gut. Ob ruhigere Tracks wie "Giving Up the Ghost" oder "Mongrel Meets His Maker", Hip-Hop-Einlagen wie "Walkie Talkie" oder pure Chaos "Mashin' On The Motorway", jeder Song ist einzigartig und genial. Besonders hervorzuheben sind die beiden Singles, "Six Days" mit einem genialen Vocal-Sample und das unbeschreibliche "You Can't Go Home Again", das einfach nur 7 Minuten gute Laune ist und mir zumindest nicht mehr aus dem Kopf geht. Dieses Album ist jeden zu empfehlen, der gute Musik mag und nicht zu sehr auf ein Genre fixiert ist, es ist bis jetzt mein Album des Jahres und kann höchstens getoppt werden, wenn Massive Attack oder Prodigy ihre Versprechen war machen und 2002 noch ihre neuen Werke vollenden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
DJ Shadow setzt Maßstäbe,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Private Press (Audio CD)
Es ist schwer DJ Shadow irgendwo einzuordnen - Er setzt meiner Meinung nach Maßstäbe im elektronischen Bereich der Musik.Und so erst Recht dieses Album, dessen beiden bekanntesten Werke "You Can't Go Home Again" und "Blood on the Motorway" besonders herausfallen. Letzteres ist das, was vor ein paar Hundert Jahren bis heute Komponisten geschafft haben - Ein gesamtes Stück in mehreren Teilen. Man muss es sich anhören, um meine Bewertung zu verstehen, denn einfach beschreiben lässt sich seine Musik nicht. Kaufen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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