Produktinformation
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| 1. Letter From Home |
| 2. Fixed Income |
| 3. Un Autre Introduction |
| 4. Walkie Talkie |
| 5. Giving Up The Ghost |
| 6. Six Days |
| 7. Mongrel... |
| 8. ...Meets His Maker |
| 9. Right Thing / GDMFSOB (Clean Instrumental Version) |
| 10. Monosylabik |
| 11. Mashin' On The Motorway |
| 12. Blood On The Motorway |
| 13. You Can't Go Home Again (Album Version) |
| 14. Letter From Home (#2) |
| 15. Giving Up The Ghost (Original Version) |
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Natürlich sind selbige trotzdem Kompositionen, nur eben nicht bestehend aus eigens komponierten Melodien, sondern eben aus kleinen Fetzen aus vergangenen musikalischen Tagen, die Sechziger hört man zum Beispiel recht deutlich, unter Anderem in "Six Days", oder auch die Anfangstage des Hip-Hops, so in "walkie talkie". Eigentlich hört man sowieso recht viel, grob gesagt, und so wirklich beschreiben lässt sich diese Musik kaum, kategorisieren erst recht nicht, hier fiept es, dort tönen die Glocken, hier hört man Miami-Vice-konform quitschende Reifen und dort wiederum geflüsterte Worte und umherschwirrende Klangfetzen aus der Funk/Soul Ära. Mal düster, mal nicht. Ein recht wahnwitziges Konglomerat also, und die Musik-Nerds da draußen beißen sich bestimmt immer noch die Zähne aus an der Frage, ob DJ Shadows Musik nun Trip-Hop oder Hip-Hop sei.
Aber als eine ungewisse Melange dieser beiden Stile könnte man es beschreiben, für Hip-Hop zu experimentell, für Trip-Hop zu Hip-Hoppig, würde ich mal sagen, hörenswert ist aber alles, angefangen beim düster treibenden "fixed income" oder den elegischen und zusammenhängenden Stücken "mongrel..." und "... meets his maker", gesampelte Klaviertöne treffen hier auf die Gitarre, während der Beat im Hintergrund prägnant und catchy ist, jedoch nie den Rest niederwalzt.
Ab und zu ist das alles etwas zu monoton, auch wenn viele der Lieder in punkto Intensität und Dichte kontinuierlich ansteigen, hat man trotzdem das Gefühl, dass sie ihren Höhepunkt haarscharf verpassen, und das ist eigentlich schade, denn in Liedern wie den oben erwähnten steckt eine Menge Potenzial. Das soll aber auch der einzige Minuspunkt bleiben, ansonsten eine wunderbare CD für warme Sommernächte auf dem Fahrrad auf dem Nachhauseweg von der Feier...
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