Idoia und Durante, welch eine Paarung. Sie, eine sehr, sehr feurige, für alle Spielarten der Sexualität mit sich selbst offene, heiße Vollblutfrau, und er, der Fotograf, der Voyeur, der gar keine richtige Distanz zu seinem Motiv aufbauen mag, oder -was ich durchaus verstehe- kann. Einfach nur sensationell welche Erruption ein solches Gespann auszulösen vermag. Der Ganze Band ist mit Fotos dieser Rassefrau gefüllt. Zu keinem Zeitpunkt möchte Mann! einer weiteren Person in diesem Buch eine Seite opfern. Sie würde neben Idoia verblassen. Idoia ist Durantes Lieblingsmodell. Mit niemandem sonst hat er so viele Arbeiten gestaltet. Sie hat die Fähigkeit mit ihrer Ausstrahlung den Betrachter der Bilder ins Schwitzen zu bringen. Feuer in den Augen, volle Lippen, eine sehr weiblich-erotische Figur und riesen große Labien beschreiben die Schale dieses Modelles. Durante scheint bei seinen Arbeiten mit Idoia sämtlich Distanz zu seinem Modell aufzulösen. Er scheint die Choreographie in ihre Hände zu legen. Sie macht, er knipst.
Von diesem Buch sollten Liebhaber weichgezeichneter Bilder die Hände lassen. Nicht Romantik und liebevolle Wärme beschreiben den roten Faden, sondern schamlose Entblößung und Darstellung der weiblichen "Anatomie". Idoia befriedigt sich selbst. Die Dimension der eingeführten Gegenstände in sämtliche Körperöffnungen südlich ihres Bauchnabels sind enorm. Ihre eigene Hand sollte hier als Beispiel ausreichen.
Die Bilder sind durchgehend farbig und in sehr guter Qualität. Durante versucht gar nicht irgend welche künstlischen Stilmittel einzusetzen. Er fotographiert Idoia in Aktion. Das reicht auch. Es wäre verfehlt, hier von "Kunst" zu sprechen, eher von gutem Handwerk. Es bedarf auch keiner pseudo-interlektuellen Erklärungen und Einführungen. Es ist Sex und soll den Betrachter erregen. Dies ist zu 100% gelungen, deswegen glatte fünf Sterne.