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Diese Zusammenstellung ist jedoch mehr als ärgerlich, denn:
1. Gibt es mit "Sultans of Swing (The Very Best of)" schon eine sehr gelungene Zusammenstellung der Dire Straits (wahlweise sogar als Doppel-CD mit einigen Live-Aufnahmen auf der Bonus-Disc). Selbst auf der einzelnen CD sind mit 16 Songs schon mehr Straits-Klassiker vertreten als auf der hier vorliegenden Zusammenstellung.
2. Zwar hat Mark Knopfler als Solo-Künstler nicht den überragenden Erfolg wie noch mit den Dire Straits gehabt, soll heißen er hat nicht gerade viele Single-Hits in den Charts platzieren können, aber die 9 (!!!) hier vertretenen Songs werden seiner Solo-Karriere kein Stück gerecht.
Seine vier "richtigen" Solo-Alben seit 1996 plus die zahlreichen Soundtracks hätten doch wirklich mehr hergegeben (ich will jetzt erst gar nicht anfangen, die fehlenden Songs aufzuzählen ...).
3. Für mich ein Rätsel, warum man die knapp 80 Minuten, die auf eine CD passen, nicht besser "gefüllt" hat (nur 11 Songs pro CD???).
Fazit: Eine eher unnötige Zusammenstellung. Wer eine Best of der Dire Straits will, der sollte zur oben erwähnten, erstklassigen "Sultans of Swing" greifen, wer Mark Knopfler als Solo-Künstler kennenlernen will, muss zwangsläufig bei einem seiner Alben anfangen, weil es eine vernünftige Solo-Best-Of noch nicht gibt.
Den hier vorliegenden Versuch, Knopflers Karriere mit und nach den Dire Straits auf eine Doppel-CD zu packen, kann man als gescheitert betrachten!
P.S. Was Knopflers Solo-Alben angeht: Am besten NICHT mit "The Ragpicker's Dream" (2002) anfangen, das ist wohl am "gewöhnungsbedürftigsten"!
Daß einige Songs "abgewürgt" werden, ist Blödsinn. Nur der Titel "Why aye man" wird um den ausklingenden Schluss von ca. 1 Minute beraubt. Ansonsten wird gar nichts gekürzt, selbst nicht die langen Songs wie z.B. "Telegraph Road" oder "Money for nothing". Was einige "Experten" wohl nicht gemerkt haben: Einige Songs wurden gegenüber den Originalaufnahmen leicht abgeändert, z.B. "Sailing to Philadelphia" und "What it is". Der Song "Darling pretty" wurde von Knopfler neu besungen und klingt nun reifer.
Das Faszinierende an Konpfler: Wenn man die Titel nicht kennt, wird es einem schwer fallen, eine Reihenfolge der zeitlichen Entstehung festzumachen. Knopfler ist nach meiner Ansicht zeitlos gut!
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