Kurzbeschreibung
Diplomarbeit, die am 01.03.1997 erfolgreich an einer Fachhochschule in Deutschland eingereicht wurde. Einleitung: Thema dieser Diplomarbeit ist die kritische Betrachtung privater Arbeitsvermittler in der Bundesrepublik Deutschland anhand eines Vergleichs mit privaten Vermittlungsagenturen in Großbritannien. Seit dem 01.08.1994 besteht in Deutschland wieder die Möglichkeit, gewerbsmäßig alle Berufe und Personengruppen zu vermitteln. Dies wurde durch das Beschäftigungsförderungsgesetz von 1994 möglich, das die bisherige Monopolregelung des § 4 des Arbeitsförderungsgesetzes von 1969 aufhob. Dadurch wurde das staatliche Vermittlungsmonopol der Bundesanstalt für Arbeit gebrochen. Die historische Entwicklung der Arbeitsvermittlung in Deutschland dokumentiert, daß es bereits in der Vergangenheit gewerbliche Arbeitsvermittlungen gab. Jedoch führte der Mißbrauch gegenüber Arbeitsuchenden durch die damaligen Arbeitsvermittler dazu, daß dieser Bereich wieder der staatlichen Verantwortung unterstellt wurde. Ein Vergleich mit dem europäischen Ausland zeigt, daß sich Deutschland eher internationalen Regelungen angepaßt hat, die seit Mitte der 80er Jahre durch massive Liberalisierungstendenzen im Bereich der Arbeitsvermittlung gekennzeichnet sind. Dies bestätigt auch die Entwicklung in Großbritannien. Dort sind gewerbliche Arbeitsvermittler bereits seit 1971 auf dem Stellenvermittlungsmarkt tätig und haben mittlerweile einen Marktanteil von 5 %. Von dieser Zahl sind die deutschen Vermittlungsagenturen jedoch momentan noch weit entfernt, auch wenn sie seit Beginn ihrer Zulassung vor mehr als 2 Jahren bereits große Zuwächse zu verzeichnen hatten. Doch die Erfahrungen der britischen Kollegen lassen hoffen. Die Auswertung der Marktstudie eines britischen Verbandes privater Arbeitsvermittler brachte wichtige Aspekte hervor, deren Berücksichtigung dem privaten Arbeitsvermittler in Deutschland dazu verhelfen, seine Agentur langfristig mit Erfolg zu betreiben. Zudem begü...