Prisoners 2013

Amazon Instant Video

(228)
In HD erhältlich
Trailer ansehen

Während einer Feier befreundeter Familien wird die Tochter von Keller Dover zusammen mit ihrer Freundin gekidnappt. Ein Verdächtiger ist bald gefunden, doch die Polizei findet keine Beweise gegen den geistig minderbemittelten Außenseiter Alex. Detective Loki, der den Fall betreut, muss ihn laufenlassen und verfolgt alsbald neue Fährten. Keller ist jedoch überzeugt, dass Alex der Schuldige ist.

Darsteller:
Hugh Jackman, Jake Gyllenhaal
Laufzeit:
2 Stunden 26 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

Prisoners

Verkauft durch Amazon Instant Video. Mit Ihrer Bestellung erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an.

Details zu diesem Titel

Genre Drama, Thriller
Regisseur Denis Villeneuve
Darsteller Hugh Jackman, Jake Gyllenhaal
Studio Tobis
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

55 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Berlinoise TOP 100 REZENSENT am 18. Oktober 2013
Format: DVD
Es beginnt alles sehr typisch US-amerikanisch in diesem Thriller des Kanadiers Denis Villeneuve:
Der konservative Familienvater Keller Dover (Hugh Jackman) bringt seinem halbwüchsigen Sohn in den Wäldern des ländlichen Pennsylvania das Schießen bei.
Bevor das anvisierte Reh erschossen wird, wird noch gebetet und danach mit dem befreundeten Nachbarspaar Birch (Terrence Howard, Viola Davis) das Erntedankfest gefeiert.
Doch bereits, wenn der offenbar eher musikbegeisterte als musikbegabte Birch auf seiner Trompete ausgerechnet die Nationalhymne anstimmen will und dabei nur ein paar sehr falsche Töne hervorbringt, wird klar, daß hier kein Hurra-Patriotismus gefeiert wird, sondern es in der vermeintlichen Idylle deutliche Misstöne gibt:
Statt der schmucken Eigenheime mit akkurat gepflegten Vorgärten, die die Kulisse so vieler amerikanischer Filme bilden, sieht man hier eine eher trostlose, leicht schmuddelige Kleinstadt im ewigen Schneeregen, in der man ein sehr konservatives Leben führt, kaum über den eigenen Tellerrand hinausblickt und so mancher seine teilweise sehr buchstäblichen Leichen im Keller hat.
Auf den wenigen Metern zwischen den beiden Elternhäusern verschwinden die beiden kleinen Töchter der Familen Dover und Birch spurlos.
Der Albtraum aller Eltern nimmt seinen Lauf, aber obwohl mit dem geistig auf dem Niveau eines Zehnjährigen stehengebliebenen Alex (Paul Dano), dessen Wohnmobil am Tatort gesichtet wurde, schnell ein "passender" Verdächtiger gefunden ist, muss dieser wegen mangelnder Beweise bald wieder freigelassen werden.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
58 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Xavier Storma am 10. Oktober 2013
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
... das sind alle Protagonisten dieses düsteren Thrillers mit Hugh Jackman und Jack Gyllenhall des kanadischen Regisseurs Denis Villeneuve. Und gefangennehmen wird der Film unweigerlich jeden Zuschauer, den er ist packend und wendungsreich erzählt, bleibt dabei frei von Kitsch und Klisches, bewertet nicht, sondern dokumentiert nur das Geschehen auf der Leinwand.

2 kleine Mädchen werden entführt. Für die Familien beider Mädchen bricht ein religiöses, streng konservatives und bisher sicheres Idyll zusammen. Die beiden Elterpaare reagieren dabei auf unterschiedlichste Weise, mal mit Verzweiflung, mal mit Flucht, mal mit Aggression und Alkoholismus.
Als die Polizei die Ermittlungen aufnimmt, gelingt es ihr schnell einen verdächtigen, geistig zurückgebliebene jungen Mann zu fassen. Doch dieser wird aus Mangel an Beweisen kurz nach seiner Festnahme wieder auf freien Fuss gesetzt. Keller Dover (Jackman), einer der Väter, ist fassungslos und nimmt - überzeugt von der Schuld des Verdächtigen - das Gesetz in die eigene Hand. Er kidnappt den jungen Verdächtigen und will den Aufenthaltsort seiner Tochter aus ihm herausfoltern.
Zeitgleich folgt Detektiv Loki (Gyllenhall) einer anderen Spur, die mit anderen Kindsentführungen, die zum Teil Jahrzehnte zurückliegen, verbunden scheint...

Schnell meint der Zuschauer die vermeintlichen Rollen erfasst zu haben: Die geplagten Eltern, der ehrgeizige Polizist, der "Schuldige"; doch so leicht macht es uns der Thriller nicht. Gerade als man meint Sympathie oder Apathie für einen Charakter entwickelt zu haben, schlägt dieser in eine andere unvorhergesehene Bresche. Ein Opfer wird zum brutalen Täter, ein Täter zum hilflosen Opfer.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Von Alexander Gebhardt TOP 500 REZENSENT am 15. Februar 2014
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Zwei Mädchen verschwinden an Thanksgiving. Schnell wird ein Verbrechen vermutet und ein potentiell Verdächtiger erscheint auf der Bildfläche, dem jedoch keine verwertbare Information zu entlocken zu sein scheint. Der Vater eines der Kinder beschließt, die Justiz in die eigenen Hände zu nehmen - mehr will ich hier einfach nicht verraten.

Fakt ist, wer sich in Genrefilme der Marke "Insomnia" oder auch "Sieben" verliebt hatte, der hat auch gute Chancen mit "Prisoners" glücklich zu werden. Schauspielerisch bekommt man zudem die wohl seit langem beste Performance von Jake Gyllenhaal serviert, der als gestrandet wirkender Detective einfach sein Metier gefunden hat. Ähnlich konnte man ihn bereits in "Zodiac" erleben, wenngleich er da für diese Art Rolle schlicht und einfach zu jung war. Jackman haut auch alles raus, was er auf der schauspielerischen Platte hat und überzeugt ebenso als verzweifelter Familienmensch, bitte mehr solcher Rollen für "Wolverine"! Inszenatorisch zündet Regisseur Villeneuve ein Feuerwerk an genretypischen Atmosphärenelementen: Fast durchgängig triste Regenstimmung, wenig belebte Orte und graue Bauten prägen das Bild, das passt wie die Faust aufs Auge. Mit der richtigen Soundanlage fühlt man sich zudem immer "mittendrin statt nur dabei", der Regen prasselt aus allen Ecken des Wohnzimmers und saugt den Zuschauer inmitten die Tristesse des ländlichen Georgia. Ansonsten kommt der Sound genregemäß recht frontlastig daher und offenbart leider einige wenig überzeugende Stellen (z.B. die schwer zu verstehenden Gespräche zwischen Keller und Alex durch die "Wand", wobei das vielleicht auch Absicht sein mag).
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen