Nachdem die spektakuläre Flucht aus dem Fox River Gefängnis geglückt ist,
beginnt die spannende Flucht der acht Ausbrecher.
Ganz nach dem Hollywoodklassiker "Auf der Flucht" erfährt der Zuschauer auch
hier ein unglaublich spannendes und actiongeladenes Katz und Maus Spiel,
dem es gelingt
von Episode zu Episode einen immer größeren Spannungsbogen aufzubauen.
Tatsächlich gelingt es den Produzenten und Autoren eine durchweg spannendende
und plausible Story zu kreieren, und dank eines starken roten Fadens, der sich
durch die komplette Staffel zieht, wirken auch die zahlreichen Nebenhandlungen
logisch und plausibel für den Betrachter.
Es gelingt sogar jede einzelne Episode wie einen perfekten Film erscheinen zu
lassen, denn jede Episode für sich erzählt eine eigene Story,
die im gesamten Gesehen eine packende und vielseitige Geschichte erzählt.
Die insgesamt 22 Episoden fügen sich tatsächlich derart gut zusammen,
dass einem die gesamte Staffel wie ein gewaltiger einzelner Film in Erinnerung bleibt.
Abgesehen von der Story glänzen, wie bereits in der ersten Staffel, auch die
perfekt gecasteten Darsteller in ihren Rollen.
Wentworth Miller in der Rolle des Michael Scofield hat,
als Retter seines Bruders in der ersten Staffel, sowieso schon längst Kultstatus erreicht.
Seinen charismatischen und vielseitig starken Charakter verkörpert er,
wie bereits in der ersten Staffel, absolut überzeugend.
Auch Dominic Purcell, der in der ersten Staffel nicht all zu häufig im Mittelpunkt stand,
gelingt es diesmal sich auch charakterlich zu steigern, und eine eigene
starke Präsenz beim Zuschauer zu hinterlassen.
Großes Lob gebührt mal wieder Robert Knepper, der die Rolle des Psychopaten "T-Bag"
derart überzeugend verkörpert, dass man es teilweise mit der Angst zu tun bekommt
- wirklich beeindruckend.
Im selben Atemzug muss man allerdings auch William Fichtner erwähnen,
der bereits in zahlreichen "Hollywoodblockbustern" wie Armageddon, Pearl Harbor
oder LA Crash mitwirkte.
Die Rolle des drogenabhängigen FBI-Agenten verkörpert er in seiner bekannt coolen und
dennoch charismatischen Art.
Des weiteren überzeugt die tiefgründige Geschichte um seinen anfangs geheimnisvollen
Charakter, dessen Vergangenheit nach und nach aufgedeckt wird und einige
Überraschungen im Petto hält.
Dank der vielen unterschiedlichen Charaktere in der Serie, und der
tollen schauspielerischen Besetzung bis in die kleinste Nebenrolle, entstehen
zahlreiche tolle Nebengeschichten, die sich perfekt in die Haupthandlung einfügen
und somit die Serie erst richtig Rund machen.
Dass sich "Prison Break" mittlerweile zu den Top-Serien zählen darf muss nicht
extra erwähnt werden.
Storytechnisch und darstellertechnisch bietet uns die Serie weiterhin Topniveau,
und lässt den Zuschauer die Serie regelrecht verschlingen.
Flüchten sie mit Michael Scofield und Co. in 22 spannende und actiongeladene Episoden
"Prison Break".