Im Gegensatz zu anonymen Hasspredigern und selbst ernannten Fachleuten, oder frustrierten Feministinnen oder Sympathisanten möchte ich eine Rezension über das Buch abgeben und nicht das was Medien daraus machen möchten, inkl. einem Herrn Kerner, Frau Berger oder Schreinemakers.
Die Biologie bestimmt, das Frauen Kinder kriegen können und Männer sie zeugen können. Über hunderttausende von Jahren hat die Natur mit der Evolution dafür gesorgt, dass eine Rollenverteilung, im wesentlichen ohne Diskriminierung, stattgefunden hat. Als vor ca. fünfzig Jahren die Pille erfunden wurde, übrigens von Männern, wurde auf einmal all das über Bord geschmissen. Extensiver Sex, Partnertausch, alles war auf einmal möglich. Kinder kriegen wann man will. Und dann kam die Rache der vermeintlich unterdrückten Frauen. Frauen durften alles, Frauen wurden zu Männern, Frauen kämpften gegen Männer. Männer wurden diffamiert und in eine Ecke gestellt. Kinder gerieten bei dieser Auseinandersetzung in den Hintergrund. Die Familie geriet in den Hintergrund. Alles worauf Kinder ihr Selbstvertrauen im Leben stützen können, die Familie, die Mutter zusammen mit dem Vater, war in vielen Fällen weg. Das Klima zwischen Männern und Frauen in Familien aber auch in normalen Partnerschaften wurde rauer und rauer. Es wurden immer mehr Zweckbündnisse und keine Liebesehen. Das Vertrauen in andere, der Schutz durch die Familie, der Beistand, die Liebe, all das wurde mit einer Hand vom Tisch gefegt, als hätte es niemals gegeben.
Die Auswirkungen spüren wir heute an der Art wie z.B. hier Diskutiert wird. Da wird gegen die Menschenrechte verstossen, da wird beleidigt, da wird politisiert, ein menschenwürdiger Umgang ist das nicht. Hätten einige in ihrer Familie freundliches Diskutieren gelernt, würde es auch hier in den Rezensionen anders aussehen. Und genau das beschreibt Frau Herman in Ihrem Buch. Sie plädoyiert mit Ihrem Buch für die Liebe, die Gemeinsamkeit, die Familie in Kombination mit den modernen Möglichkeiten der Freiheit für eine Frau aber auch dem Mann. Sie eröffnet mit Ihrem Vorstoss eine neue Option für Frauen und Männer, ohne die anderen Optionen zu schmälern. Eva Herman hat nicht die Emanzipation angegriffen, sondern eine neue / alte Möglichkeit des Zusammenlebens wieder entdeckt und den Wunsch geäussert, dass man in diese Richtung denken sollte. Es wird uns übrigens, vor dem Hintergrund der Demographie, nichts anderes übrig bleiben. Und nicht weil wir die Alten versorgen müssen, sondern weil das zukünftige Leben aller nicht anders möglich sein wird. In der Arche Noha hat Noha von jedem Lebewesen ein weibliches und ein männliches aufgenommen. Es war selbstverständlich für ihn keinen Unterschied zu machen und auf die Gemeinsamkeit zu pochen. Denn sonst hätten manche Arten nicht überlebt. Genau so wünscht Frau Herman es sich in Ihrem Buch "Das Prinzip Arche Noah". Und das beschreibt sie anhand von Beispielen und Lebensumständen, so das man die Intention leicht versteht. Es ist wichtig und dringend notwendig, dass dieses Buch und auch das erste zu diesem Themenkomplex von Frau Herman heraus gegeben wurde. Bücher sind nicht dazu da "Cool" zu sein oder "Hipp" oder dem "Mainstream" zu entsprechen. Über vieles wurden schon vor Jahren Bücher heraus gegeben. Aber wir leben im hier und jetzt. Und jetzt ist die Zeit reif für diese Thema. Bücher können und sollen auch Wertvorstellungen bewegen. Das wurde jahrelang versäumt und verhindert. Und der Erfolg dieses Buches zeigt, wie sehr die Menschen darunter gelitten haben. Hochachtung vor dem Mut zur Wahrheit - liebe Frau Herman.