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Pressenotiz zu : Die Zeit, 23.03.2000
Mozarts "Zauberflöte" als Bilderbuch: Tilman Spreckelsen findet das gewagte Unternehmen, das immerhin ohne Musik auskommen muß, gelungen: Die Geschichte habe verwirrende Handlungsstränge eingebüßt und dafür an Einfachheit und Klarheit gewonnen, der Erzählton sei märchenhaft geworden und sogar die düsteren Bilder Sowas hätten etwas Leuchtendes. Spreckelsen ist insbesondere angetan von der prächtigen Ausstattung des Buches in Halbleinen, mit Goldtitelprägung und drei zusätzlich beigelegten Bögen, aus dessen vorgestanzten Figuren sich die (kindlichen) Betrachter des Buches ihre eigene Opernwelt basteln können.
© Perlentaucher Medien GmbH
Mozarts "Zauberflöte" als Bilderbuch: Tilman Spreckelsen findet das gewagte Unternehmen, das immerhin ohne Musik auskommen muß, gelungen: Die Geschichte habe verwirrende Handlungsstränge eingebüßt und dafür an Einfachheit und Klarheit gewonnen, der Erzählton sei märchenhaft geworden und sogar die düsteren Bilder Sowas hätten etwas Leuchtendes. Spreckelsen ist insbesondere angetan von der prächtigen Ausstattung des Buches in Halbleinen, mit Goldtitelprägung und drei zusätzlich beigelegten Bögen, aus dessen vorgestanzten Figuren sich die (kindlichen) Betrachter des Buches ihre eigene Opernwelt basteln können.
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Kurzbeschreibung
Spektakel und Magie der Zauberflöte. Neu erzählt von Sowa und Henscheid: die unsterbliche Zauberflöte als Bilderbuch mit Papiertheater und Figuren zum Spielen und Vergnügen. Schikaneders Libretto zur Zauberflöte ist die sehr verwirrende und etwas verschwommene Fabel über Gut und Böse. In Sowas Bilderzyklus und Henscheids Textfassung verzichtet der Erzähler auf die obligaten mystischen Anklänge und wählt den heiteren Ton eines spannenden Märchens, in dem es Dämonen und Helden gibt, Blitz und Donner, Himmel und Hölle. Statt aufgetakelter Feierlichkeit also Spektakel und Magie einer Zauberoper. Denn für die Frankfurter Oper hat Sowa 1998 Bühnenbilder und Kostüme zur "Zauberflöte" entworfen. Die Illustrationen dieses Bilderbuchs geben Zauber, Märchenstimmung, Abenteuer und Heiterkeit der Frankfurter Aufführung wieder: vergnügliche Spannung statt prätentiöser Kunstandacht. Das Märchen von Pamina und Tamino kann in einem beigegebenen Papiertheater mit Spielfiguren von Kindern und Erwachsenen lust- und phantasievoll selbst inszeniert werden. - Ein phantastisches Bilderbuch zum Sehen, Vorlesen und Spielen.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Gebundene Ausgabe
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Über den Autor
Michael Sowa, 1945 in Berlin geboren, arbeitet seit 1975 als freier Maler. Seine Kinderbücher "Esterhazy", "Der kleine König Dezember" u.v.a. gehören zu den originellsten Kinderbücher der neunziger Jahre.