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Prinz Friedrich von Homburg: Ein Schauspiel. Studienausgabe [Broschiert]

Alexander Kosenina , Heinrich von Kleist
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 4,00 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. April 2011
Heinrich Heine, der unbestechliche Schiedsrichter zwischen Aufklärung, Idealismus und Romantik, nannte Kleists großes Drama einen "Erisapfel in unsern ästhetischen Gesellschaften", also ein Streitobjekt wie den Apfel, den Paris der schönsten aller Göttinnen zuteilen sollte, denn über Kleists vielleicht schönstes Theaterstück wurde ebenso gestritten, ohne jemals Einigkeit zu erzielen: Verherrlichung von Preußens militärischem Autoritarismus oder Kritik daran oder träumerische Unterwanderung? Die Studienausgabe bietet einen kritischen Text ohne Bearbeitungen und Modernisierungen und stellt die widerstrebenden Interpretationsversuche zur Diskussion.

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Prinz Friedrich von Homburg: Ein Schauspiel. Studienausgabe + Lektüreschlüssel für Schüler: Heinrich von Kleist: Prinz Friedrich von Homburg
Preis für beide: EUR 7,60

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Produktinformation

  • Broschiert: 125 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150188601
  • ISBN-13: 978-3150188606
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 9,6 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 119.753 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)


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Kundenrezensionen

3.3 von 5 Sternen
3.3 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Schule und Studium bestens geeignet 3. April 2011
Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Die patriotische Dichtung "Prinz Friedrich von Homburg" aus dem Jahre 1809/11 ist das letzte verfasste Drama von Heinrich von Kleist, das erst zehn Jahre nach seinem Tod, also 1821 in Wien uraufgeführt werden konnte.

Dem Schauspiel liegt ein bedeutendes Ereignis der preußischen Geschichte zugrunde: der Sieg des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm über die schwedische Armee in der Schlacht bei Fehrbellin im Jahre 1675. Prinz Friedrich von Homburg greift entgegen dem ausdrücklichen Befehl mit seiner Reiterei zu früh in die Schlacht ein und verhindert wahrscheinlich dadurch den vollständigen Sieg über die Schweden. Der Kurfürst verurteilt ihn zum Tode, begnadigt ihn jedoch, nachdem Homburg die Gerechtigkeit des Urteils und damit die Notwendigkeit soldatischer Disziplin anerkannt hat. Kleist lässt in seiner historischen Bühnendichtung jedoch die Verurteilung vollstrecken, ja er macht sie zum Mittelpunkt seines Stückes.

Bedingt durch Kleists frühen Tod und den verspäteten Druck existieren mehrere Überlieferungen des Stücks. Die vorliegende Studienausgabe des Reclam Verlages bringt den von Ludwig Tieck herausgegebenen Erstdruck von 1821. Im ausführlichen Anhang werden die etwas verworrenen Überlieferungsverhältnisse mit ihren verschiedenen Varianten kurz beleuchtet. Besonders die Unterschiede zwischen dem Erstdruck und dem sogenannten Heidelberger Manuskript werden umfassend dargelegt.

In einem Nachwort geht der Herausgeber und Literaturwissenschaftler Alexander Kosenina zunächst auf die zahlreichen Vieldeutigkeiten des Kleist-Dramas ein und gibt dann sechs Denkanstöße, die zur Lektüre und zu selbstständigen Überlegungen einladen sollen. So verweist er darauf, dass "Prinz Friedrich von Homburg" nicht als Geschichtsdrama, "wohl aber als Umschmelzung eines historischen Stoffes zu politischen Zwecken konzipiert war".

Das Schauspiel hat über Generationen hinweg immer wieder neue Interpretationen und Ideen hervorgebracht, was eindeutig dessen literarische Qualität bestätigt und auch für Leser des 21. Jahrhunderts immer wieder ein Gewinn und eine Herausforderung ist.

Die Reclam-Studienausgabe - rechtzeitig zum 200. Todestag des Dichters erschienen - bietet einen kritischen Text ohne Bearbeitungen und Modernisierungen und ist für Schule und Studium bestens geeignet.

Manfred Orlick
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2.0 von 5 Sternen Ein Klassiker in schwacher Ausführung 7. Mai 2013
Von H. Kern
Von Amazon bestätigter Kauf
"Prinz Friedrich von Homburg" ist ein Kleistscher Klassiker, den man gelesen haben sollte. Der tapfere Offizier, der eine Schlacht gewinnt, indem er einen Befehl verweigert, und deshalb zum Tode verurteilt wird. Der Kurfürst, der dieses Urteil im Glauben ausspricht, dafür auch bei dem betroffenen Prinzen vollstes Verständnis zu ernten, und erschrickt, als er erfährt, daß der dem Tode Geweihte "nichts als leben will".

Die vorliegende Ausgabe war allerdings kaum lesbar. Und das liegt an der unfaßbar schlechten Kommasetzung. Wer ohne, Plan Kommata so, setzt daß sie weder, den Rechtschreibregeln, noch der Satzmelodie folgen, muß sich, nicht wundern, wenn man dann am Ende, gar nichts mehr, lesen kann.

Wer den Stoff so billig wie möglich lesen will, kann sich diese Ausgabe zulegen. Wer aber das Lesen genießen will, dem rate ich davon ab!
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lehrerwillkür 25. Januar 2013
Von MS
Von Amazon bestätigter Kauf
so einen scheiß müssen die Schüler (Oberstufe) von heute lesen!!!

Ein völliger Schwachsin seitens eines Lehrers das sich Schüler von heute mit so etwas beschäftigen müssen!
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