In dem Drama "Prinz Friedrich von Homburg" in den Jahren 1809-1811 von Heinrich von Kleist geschrieben, geht es um eine preußische Schlacht, mit einem Sieg gegen die schwedische Armee und wie Prinz Friedrich von Homburg kurz vor seiner Hinrichtung, weil er eigenständig in die Schlacht eingegriffen hat, im Schlosspark von seiner Geliebten Natalie im Traum einen Lorbeerkranz aufgesetzt bekommt. Das Drama endet mit der Frage: "War es ein Traum".
Dieses Drama basiert auf dem Kampf zwischen Leben und Tod, da der Protagonist um sein Leben fleht und deswegen auf seine große Liebe Natalie verzichtet. Dementsprechend spielen Liebe und Knade eine große Rolle in diesem Drama. Friedrich liebt Natalie und sie hat Mitleid mit ihm, weswegen er auch am Leben bleibt. Ein weiteres wichtiges Oberthema in dem Werk von Heinrich von Kleist ist die millitärische Gehorsamkeit. Erkennbar wird dies am umgang mit dem eigenständigen Handeln des Prinzen. Durch den Eingriff wird er zum Tode verurteilt. Damals spielte die menschliche Freiheit keine große Rolle, weil sich alle an die millitärischen Ansagen halten mussten. Wurde dies nicht eingehalten, wird man mit einer Todesstrafe bestraft. Aus Liebe zu seinem Vaterland, greift der Prinz in die Schlacht ein, obwohl er wegen 2 Niederlagen den Befehl erhielt, sich zurück zuhalten. Er trifft eine individuelle Entscheidung und vergisst dabei Pflicht und Gehorsamkeit, weil er seinen Eingriff für nötig hält. Er überhört durch das Träumen von Natalie den Befehl seines Feldherren und verwechselt somit Traumwelt mit der Realität. Erst der Kurfürst kann ihn durch Drohung mit dem Tod wieder in die Realität zurückholen.
Ich empfehle dieses Buch für Menschen, die gerne Dramen lesen, da dieses Drama viele Themen enthält und somit für jeden etwas dabei ist. Es sollte allerdings meiner Meinung nach, aus dem Schulunterricht genommen werde, da die Sprache sehr anspruchsvoll ist und für Schüler schwer verständlich sein könnte.