Kurzbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, einseitig bedruckt, Note: Gut, Universität Wien (Institut für Geschichte), Veranstaltung: Einführung in die wissenschaftliche Wissens- und Textproduktion , 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Universität Wien, SS 2006Seminar: Einführung in die wissenschaftliche Wissens- und Textproduktion (S3)Eugen, Prinz von Savoyen und die Türkenkriege.Vom Entsatz Wiens 1683 bis zum Frieden von Passarowitz 1718von: Andreas Schmidt Einleitung 3I. Herkunft 4II. Der Türkenkrieg von 1683 1699 6II.1 Der Entsatz von Wien 1683 6II.2 Teilnahme an der Eroberung Ungarns bis zur Erhaltung des Oberbefehls 1697 7II.2.1 Niederlage vor Ofen 1684 8II.2.2 Die Eroberung Ofens 1686 9II.2.3 1687 2.Schlacht von Mohács 9II.2.4 Belgrad 1688 10II.3 Die Schlacht von Zenta 1697 11II.4 Der Überfall auf Sarajevo 14II.5 Der Friede von Karlowitz 1699 15III. Der Türkenkrieg 1714/16 1718 17III.1 Die Schlacht von Peterwardein 1716 17III.2 Die Einnahme von Temesvár 19III.3 Die Schlacht von Belgrad 1717 20III.4 Der Friede von Passarowitz 1718 22Schlussbetrachtung 24Anhang 1 26Anhang 2 27Literaturverzeichnis 28 Einleitung Prinz Eugen von Savoyen. Kein anderer österreichischer Feldherr ist bis heute so im Bewusstsein der Österreicher verankert wie der edle Ritter aus franco-italienischem Adelshaus. Seine siegreichen Schlachten gegen Osmanen und Franzosen, das Volkslied Prinz Eugen der edle Ritter 1 ( gedichtet nach seinem Sieg 1717 bei Belgrad der das Ende dieses Türkenkrieges bedeutete2) und schließlich sein Kunstmäzenentum, welches Wien einige seiner schönsten Bauwerke verdankt, tragen heute noch den Mythos Eugens. Diese Arbeit betrachtet jedoch nicht sein Engagement im Spanischen Erbfolgekrieg oder seine Bedeutung als Förderer der Kunst, sondern konzentriert sich ausschließlich auf seine Rolle die der Prinz in den Türkenkriegen von 1683 1699 und 1716 1718 spielte, wobei auch in diesen beiden Bereichen kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben wird. Hauptaugenmerk wird hier auf den Soldaten und Feldherren Eugen im Einsatz gegen die Osmanen gelegt: Seine Teilnahme an den Gefechten in Ungarn bis zur Erhaltung des Oberbefehls 1697, sein persönliches Eingreifen in entscheidenden Schlachtsituationen und seine für damalige Verhältnisse als riskant geltende Kriegsführung, welche anhand der Schlachten von Zenta, Peterwardein und Belgrad skizziert wird, sollen hier als Gründe für seine Erfolge angeführt werden. Empfehlenswerte umfassende Werke über Prinz Eugen sind besonders die Arbeiten des K.K. Kriegsarchivs3, Alfred Arneths4 und Max Braubachs5.
Über den Autor
Dr. Andreas Schmidt war Assistent am Lehrstuhl für Finanzierung von Prof. Dr. Wolfgang Bühler an der Universität Mannheim. Er ist derzeit als Risiko-Controller für die Dresdner Bank AG in Frankfurt am Main tätig.