Mal ganz offen: was soll das? Was Gianni und Schultz da abliefern hat doch mit Prinz Eisenherz nichts mehr zu tun. Foster und nach ihm Murphy haben einen absoluten Weltklasse-Comic geschaffen, sowohl zeichnerisch als auch inhaltlich, der es ganz bestimmt nicht verdient hat dermaßen den Bach runterzugehen. Die Zeichnungen von Gianni passen einfach nicht zu Eisenherz und die Storys von Schultz sind zum Gotterbarmen an den Haaren herbeigezogen. Prinz Eisenherz im Fantasyland, was noch!
Ich kann es kaum glauben, dass John Cullen Murphy selbst Gary Gianni zu seinem Nachfolger erkoren haben soll. Es wäre besser gewesen, auch wenn es mir das Herz zerreißt, die Eisenherz-Saga mit der Seite 3501 enden zu lassen. Jetzt haben wir den Schrecken ohne Ende; es sei denn, der Carlsen-Verlag kriegt doch noch die Kurve und stellt die Veröffentlichung dieses unsäglichen Machwerks ein.
Und wer weiß, vielleicht gibt es in ferner oder naher Zukunft doch noch einen Zeichner und einen Texter, die in der Lage sind, die Eisenherz-Geschichte würdig fortzusetzen. Verdient hat sie es alle Mal, und ich wäre als Leser ganz sicher mit dabei.
Ein Stern, weil weniger nicht geht.