Fred Frith hat derart verschiedene Platten gemacht, dass wir nie wissen, was uns erwartet. Hier sind es Songs von sehr andersartiger Bauart, oft collagiert, mit unerwarteten Wendungen, ungewöhnlichen Instrumentierungen und unüblichen Strukturen.
Anders als die vielen chaotisch-krachigen Improvisationen Friths und seine manchmal an Eisler/Weill erinnernden schrägen Kompositionen ist hier mal wieder eine Platte mit mehr Ernst und Melancholie entstanden, viele Stücke erinnern an "Same Old Me" aus den Achtzigern. Aber neben der Traurigkeit, Besinnlichkeit und Dramatik stehen auch gewohnt humoristische Momente und sehr schöne.
Alles in allem ist dies ein wirklich tolles Frith-Album, das eine Menge von dem widergibt, wofür er geliebt wird: Experimente auf der Gitarre und immer wieder seine herrliche Stimme.
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