Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Auch der zweite "Eisenschuh" sitzt perfekt!, 4. Mai 2005
Per Zufall bin ich auf diese schwedische Power-Metal-Gruppe gestoßen und hörte mir mit nicht all zu großer Erwartung die Samples an. Erster Eindruck: Sänger gar nicht übel, Riffs klasse und Drums hart! Die Mischung stimmte also... Nach dem ich mich weiter informiert habe und ein paar Rezessionen auf englischen und schwedischen Seiten las entschloss ich der Gruppe eine Chance geben. Meine Review im Einzelnen: "Primo Victoria": Was ein klasse Opener! Die kernige Stimme von Sänger Joakim Brodén überzeugt absolut und somit gehört auch gleich der erste Track zu den Highlights! "Reign Of Terror": Es wird schnell, es wird laut und die Dynamik ist in jeder Note spürbar. Ein Headbanger vom Feinsten, da hält's keinem mehr auf dem Stuhl. "Panzer Battalion": Orientalisches Intro und ein anschließender Stampfer mit irrem Text. "Wolfpack": Erinnert an "Das Boot", anfangs hört man ein U-Boot und sein abgebendes Echo, anschließend folgt ein epischer Track mit klasse Refrain. Super Rhythmus und ein klasse Chor! "Counterstrike": Genug ausgeruht. Es wird wieder schneller mit mitreißendem Text und epischen Mittelteil. "Stalingrad": Klasse Riff und derben Text. Zur Mitte wird das Tempo nochmals angezogen und ein fantastischer Keyboard - Part macht den Track einzigartig. "Into The Fire": Für mich, das absolute Highlight dieser kraftvollen CD. Die ganze Energie der Jungs wird hier grandios verkörpert. Ein super geiler Riff und dem dazu mitreißenden Drums. Wieder ein super Headbanger! Bei diesem gigantischen Track wird die "Replay"-Taste bestimmt öfters gedrückt ;) Der Grund überhaupt, warum ich die CD gekauft habe. Sensationell! "Purple Heart": Nach dem Energie geladenen "Into the Fire" folgt ein grandioser Stampfer der verdammt an "Manowar" oder "Majesty" erinnert. Da pocht auch das Herz des True-Metal Fans. "Metal Machine": "Accept" lässt grüßen. Vom Rhythmus, den Drums und den Riffs bishin zur Stimme passt die Hommage zu den Klassikern. Überzeugt durch eingängige Melodie und coolem Mitsing-Effekt! Alles in allem einfach eine super geile CD und mich wundert es, dass die Gruppe hierzulande so wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Schon das erste Album "Fist for Fight" überzeugt durch Dynamik und der herrausragender Stimme von Joakim Brodén. Weshalb sie sich auch von der Masse deutlich abheben! Ähnlich wie "Lordi" entwickeln sie einen eigenen Stil und lässt sie nur schwer vergleichen. Dennoch eine absolute Kaufempfehlung von mir! PS: Als Geheimtipp empfehle ich auch das Debüt von den Jungs "Fist for Fight" !
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unbedingte Kaufempfehlung, 30. Januar 2006
Mit diesem Silberling wird das Debüt-Album noch um Längen getoppt. Nachdem dieses spielerisch so ziemlich jedes Metalklischee zerpflückt hat, zeigen die Jungs aus Schweden nun auch, dass sie anspruchsvolle Texte schreiben können. Mitnichten geht es hierbei nur um Klischees, wie es leider immer wieder auch von anerkannten Metal-Magazinen missverstanden wird, vielmehr setzt sich die Band größtenteils kritisch mit den verheerenden Kriegen des letzten Jahrhunderts auseinander wie dem 2. Weltkrieg, Vietnam oder auch Nahost. Dies wird belegt durch Textpassagen wie z.B. "genocide you cannot justify" (Völkermord ist nicht zu rechtfertigen). Stellenweise driftet man zwar ins Klischee ab, jedoch muss man sich mal klarmachen, dass auch viele Soldaten wirklich so fanatisch gedacht haben, denn dann wird man zum Nachdenken angeregt. Außerdem relativiert sich dies alles wieder beim Hören des Glanzstückes "Purple Heart", in welchem deutlich gemacht wird, was in einem Krieg wirklich geschieht: Menschen sterben und werden post-mortem mit irgendwelchen Ehrenmedaillen behangen, für die sie sich nichts mehr kaufen können ("Heart of the Brave cannot bring me back to life"). Siege werden mit dem Tod vieler Menschen erkauft. Nicht nur die musikalische Genialität und Vielseitigkeit, die dieses Album auszeichnen, sondern auch der gehobene Anspruch der Texte machen dieses Album zu einem der Höhepunkte in meinem CD-Ständer. Der letzte Song "Metal Machine" auf dem Album zeigt auch die Fähigkeit zur Selbstironie der Truppe: Spielerisch werden bekannte Metaltitel aneinandergereiht und zu einem Text vereinigt, der beim ersten Hören wenig Sinn ergibt, aber Kenner der Originale durchgehend wissend schmunzeln lässt. In den letzten Passagen ersetzen sie den bisherigen Refrain durch den von "Masters of the World" von ihrem letzten Album und zeigen damit augenzwinkernd: "Schaut her, unsere Refrains kann man zwischen den Liedern austauschen!" Das Album hat keine Aussetzer, weil jedes Lied irgendwo einzigartig klingt und der Sänger Joakim Brodén sich wohltuend von den einige Oktaven höher singenden Kollegen aus dem Power/Melodic Metal-Lager abhebt. Hut ab vor soviel Einfallsreichtum nicht nur musikalisch, sondern vor allem auch textlich, denn gerade die Gratwanderung, wenn es um Kriege an sich geht, ist hier bravourös gelungen. Wenn sich Metal mit diesem Thema auseinandersetzt, besteht immer die Gefahr, dass das, was rauskommt, glorifizierend und verherrlichend wirkt. Vor allem in Deutschland wird so etwas immer sehr kritisch beäugt, aber ich kann nur nochmal betonen: Tut nicht alles, was Metal ist, als Klischee ab! Hier wurde tiefer in die Anspruchskiste gegriffen als nur "Sword", "Hail", "Kill" oder "Let the hammer fall" :) Da habe ich zwar auch nichts gegen, aber dies hier ist DEFINITIV BESSER! Anspieltipps: Purple Heart, Metal Machine, Wolfpack, Panzer Bataillon, Primo Victoria, Stalingrad (progressiver Einfluss)
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Starkes Debüt einer tollen Band, 15. Februar 2007
Primo Victoria ist der erste Sieg der netten Schweden rund um Joakim Broden (Sänger). Einfach toll produzierte, drückender Powermetal (eher Heavy Metal, denn es geht heftig zur Sache) mit genialem Gesang... denn nach all den HammerFalls, Stratovarius und Thunderstones, kann ich dieses hohe Gekeife nimma hören. jeder Song auf der Scheibe ist ein Juwel für sich und lädt zum Mitsingen und Mitbangen ein. Wer da "trocken" bleibt, ist selber Schuld. Die Gitarren sind erstklassig, es gibt etwas Keyboard, etwas Pathos, viel Geballer und einfach nur pure Spielfreude. Und wer die Jungs mal live gesehen hat, weiß das es sich lohnt. Also CDs kaufen und aufs Konzert kommen. Im Frühjahr 2007 sind die Jungs wieder unterwegs. Infos gibt es auch unter sabaton.net
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