Mit diesem Album beginnt die lange Reihe mittelprächtiger ND-Alben, eine Phase, die gut 2 Jahrzehnte wären sollte, von gelegentlichen Ausnahmen, wie "Tenesse Moon" (1996), abgesehen. Bis zum grandiosen Comeback mit "12 Songs", produziert von Rick Rubin.
"Primitive" bietet Songs, die einfach keine Neil-Diamond-Songs sind. So der Titeltrack oder "Fire on the tracks" oder "Loves own Song". Zu viel Bombast, zu überorchestriert...einfach nicht Neil Diamond.
Es gibt aber auch auf diesem Album einige (wenige) Perlen: den opener "Turn around", eine ganz anständige Ballade und die Single-Auskopplung "Sleep with me tonight". Dennoch: unter dem Strich-formulieren wir es positiv-eines seiner weniger gelungenen Alben...