Inhalt:
Hania, ein Land in Nordithania, wird von den fünf Weißen regiert, fünf außerordentlich begabten Magiern, die von den fünf Göttern dazu auserwählt wurden. Auraya, die Hauptperson ist die letzte, die zu einer Weißen wird und zusammen wollen sie ein Bündnis mit allen Ländern im Norden schließen, wie die Götter es ihnen aufgetragen haben. Dazu habe sie nicht viel Zeit, denn auch im Süden schließen sich die Völker unter dem Regime der Pentadrians, fünf schwarzen Magiern, zusammen, um den Norden zu unterjochen.
+ viele Erzählperspektiven
+ spannende Einzelgeschichten, die sich am Ende alle miteinander verflechten
+ keine abgehobene Art der Magie, Magie wird hauptsächlich zum Heilen verwendet (vgl. Gilde schwarzer Magier), die Weißen können allerdings alle Gedanken ihrer Untertanen lesen
+ kein künstliches open end, damit man gezwungen wird, den zweiten Teil zu lesen
+ gänzlich andere Geschichte als die Gilde schwarzer Magier
- Figuren schlecht charakterisiert, sie bleiben für den Leser sehr distanziert
- dadurch kein Mitleiden in der Liebesbeziehung Auraya/Leiard wie bei Sonea/Akkarin
- nur handelnde Figuren, die kaum Hintergrund besitzen
Beispiel: Nachdem Auraya ihr Dorf vor der Zerstörung gerettet hat, wird sie zur Priesterin ausgebildet. 10 Jahre später wird sie zu einer Weißen gewählt. Keine Information über ihre Ausbildung, ob sie sich verändert hat, was sie davon denkt, auf einmal eine der fünf Herrscher des Landes zu sein, NICHTS.
Ingesamt meine ich, hat das Buch deshalb 3 Sterne verdient, denn so gut die Geschichte auch ist, es fehlt dem Buch an Tiefe und das Mitreißende, dass ich z.B. bei Canavans vorheriger Trilogie so klasse fand, fehlt gänzlich. Man kann sich einfach nicht in dem Buch verlieren und es baut sich keine wirkliche Spannung auf.
Schade: Geschichte gelungen, Ausführung miserabel.