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Prickel: Kriminalroman
 
 
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Prickel: Kriminalroman [Gebundene Ausgabe]

Jörg Juretzka
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Rotbuch; Auflage: 1. (15. September 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386789146X
  • ISBN-13: 978-3867891462
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 207.393 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jörg Juretzka
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Prickel ist ein bißchen langsam und kriegt selten einen ganzen Satz auf die Reihe. Sein Freund Det ist schlauer und nimmt ihn nach einer Kneipentour mit zu Nina. Dann ist Nina tot, und Prickel steht mit einem blutigen Messer in der brennenden Wohnung. Det hat sich verabschiedet. Der "Schlächter von Bottrop" wird in die Irrenanstalt eingeliefert. Die schönste aller Anwältinnen Mülheims und vielleicht sogar des ganzen Reviers beauftragt den schäbigsten aller Privatdetektive, den dauerverkaterten Ex-Knacki und Ex-Junkie Kristof Kryszinski. Er soll nach Entlastungsmaterial für Prickel suchen. Entsprechend hemdsärmlig sind seine Methoden. Zwischen Frühschoppen mit Autoschraubern, Lunch-Joints mit Computer-Fantasy-Freaks und Schlummertrunks mit Motorrad-Polizistinnen reitet er mit getunten Schüsseln durch das Stadtgestrüpp zwischen Mülheim und Ratingen. Eine unausrottbare Allergie gegen Knäste aller Art läßt in ihm einen aberwitzigen Befreiungsplan für Prickel reifen... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Jörg Juretzka, 1955 in Mülheim an der Ruhr geboren, ist gelernter Zimmermann und baute Blockhütten in Kanada, bevor er sich aufs Schreiben konzentrierte. Sein Krimi-Erstling »Prickel« erschien 1998 im Rotbuch Verlag und wurde mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet. Es war auch der erste Fall für den abgerockten Privatermittler Kristof Kryszinsky. 1999 folgte »Sense«, unter hartgesottenen Krimifans als absoluter Geheimtipp gehandelt. Für »Der Willy ist weg« erhielt Juretzka erneut den Deutschen Krimipreis (2002). Im Frühjahr 2009 erschien mit »Alles total groovy hier« Kryszinskis achter Fall, der prompt auf Platz 2 der KrimiWelt-Bestenliste landete und mit dem 3. Platz national des Deutschen Krimipreises 2010 ausgezeichnet wurde. Zuletzt erschienen bei Rotbuch »Rotzig & Rotzig«.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von basssopran TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Wenn er das nicht schon eine Weile machen würde, würde ich sagen, dieser Mülheimer Schreiner Juretzka ist für mich die Neuentdeckung des Jahres! Ich habe so manchen bösen Blick meines übermüdeten Ehegatten geerntet, der wegen meines unentwegten Gekichers nicht schlafen konnte. Aber kurz zur Story: Ein kursiv gedruckter Ich-Erzähler, offensichtlich etwas tumb, erzählt von seinen Begegnungen mit dem geheimnisvollen Det, einem üblen Schläger, der ihn vor einer Bande anderer übler Schläger rettet. Irgendwann ist der kursiv Gedruckte dummerweise zugegen, als Det eine Frau ermordet, und die Polizei befindet den Kursiven für schuldig, weil er ein blutiges Messer in der Hand hält und auch sonst noch so allerlei Forensisches an ihm festzustellen ist.

Der neutral gedruckte Ich-Erzähler, Privatdetektiv Kristof Kryszinski, notorisch pleite, bekommt ein paar mehr oder weniger lukrative Aufträge. Zu den weniger lukrativen gehört die Aufklärung des obengenannten Mordes. Das erweist sich als schwierig, denn der Verdächtige sitzt im Irrenhaus und wird mit Drogen vollgepumpt, obwohl er auch sonst nicht viel Sinnvolles von sich gibt, und der Anstaltsleiter empfindet Kristof als, nun ja, inkompatibel. Mit einer Batterie etwas unkonventioneller Freunde, einer Menge Bier und Zigaretten, einem schrottreifen Auto und kreativen Methoden löst Kristof den Fall. Und alle anderen nebenbei auch.

Kurz: An der Geschichte stimmt alles. Figuren, Plot, Logik, Spannung, Phantasie, Sprache, Lokalkolorit (ich kenne niemanden, der die Mülheimer Verkehrssituation treffender beschreiben kann), sogar die Katze ist ein Star. Ich habe die Seite naßgelacht, in der die Katze ihr 88-strophiges Klagelied über ihren leeren Futternapf singt. Glaubt alles Positive, was euch je über dieses Buch erzählt wurde, und LEST ES!

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
gemeinsam einen Krimi geschrieben hätten, wäre das Ergebnis wahrscheinlich ähnlich gut gewesen.
Ein gelungenes Debüt. Juretzkas Detektiv Kristof Kryszinski ermittelt zwischen Schrottplatz und Psychatrie, zwischen Kneipe und Vorgartenidylle, zwischen Mülheim und Recklinghausen. Juretzka ist der wohl amerikanischste unter den deutschen Krimischriftstellern.
Ein koksender Doris Day Fan, ein schattenloser Messerstecher, die schönste Anwältin des Ruhrgebiets, eine eifersüchtige Katze und eine Polizistin, die auf Sado-Maso-Spiele steht, sind nur einige der skurrilen Typen, die sich in diesem Buch rumtreiben. Wer Prickel gelesen hat, wird zum unbedingten Kryszinski-Fan.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Lange Zeit habe ich mich gefragt, ob man vielleicht wirklich einfach auf deutsch keine Krimis schreiben kann. Vielleicht widersetzt sich ja die deutsche Sprache? Vielleicht gibt es einfach in ganz Deutschland keinen Krimiautor, der nicht entweder in der Werbung arbeitet oder Journalist ist und sich entsprechend auch nirgendwo wirklich auskennt? Hätte ja sein können. Jakob Arjouni, Roger Fiedler, Pieke Biermann, der unsägliche Bernhard Schlink und von den zu Recht unbekannteren Pfeifen ganz zu schweigen - mein höflichstes Fazit lautete: "Für nen deutschen Krimi ganz ok". Dann habe ich mich einige Jahre lang strikt geweigert, überhaupt noch Krimis von deutschen Autoren zu lesen. Und dann kam Jörg Juretzka. Selten bin ich bei der Lektüre eines Buchs so oft gegen geschlossene Türen gelaufen, über Abfalleimer gefallen, in die falsche U-Bahn eingestiegen und aus der richtigen viel zu spät wieder aus. "Prickel" war eine Offenbarung, und die Nachfolgebände nicht schlechter. Kaufen, kaufen, kaufen! Jörg Juretzka soll reich und berühmt werden, denn dann findet er vielleicht ein paar Nachahmer und der deutsche Krimi ist doch noch zu retten.
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Prickelnd
Prickel überrascht schon auf den ersten Seiten, wenn man einen waschechten Krimi erwartet. In der Tradition von Nestor Burma eines Leo Malet arbeitet sich Kriszinski durch den... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von frz@ehwurschd.de veröffentlicht
Juretzka at his best
"Wie schreibt man Kryszinski?" (Ich weiß immer noch nicht, ob man es so schreibt) Die Antwort von Juretzkas Detektiv: "Wie man es spricht. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Bücherwurm veröffentlicht
Klasse Krimi - und mehr.
Einfach herrlich, die Art wie J. Juretzka schreibt. Sein Held Krystof K., ein echte Ruhrgebiets-Kodderschnauze, trinkt und flapst und schlägt sich so durch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. August 2009 von J. Gall
Mal etwas anderes :o)
Wer einen typischen Krimi sucht ist denke ich hier an der falschen Stelle, wer allerdings auf eine schräge Story gewürzt mit einer Priese Spannung und eine gehörige... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. März 2009 von C. Andreas
Unmöglich!!!
Ich habe jetzt 5 Tage gebraucht, um mich durch diesen Roman "durchzuquälen" und mein Fazit fällt ernüchternd aus. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2009 von loom
witzig, derb, lässig - einfach klasse
Vorneweg: Bin eigentlich kein Krimi-Leser. Aber Prickel ist einfach verschärft. Nachdem ich Prickel in einer von viel zu wenig Schlaf gekennzeichneten Nacht in einem Rutsch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. November 2006 von K. Schneider
Witzig, spannend, etwas beknackt
Ich fasse es nicht: Ein deutscher Krimi, der witzig ist! Wahrscheinlich ist in dem Moment seines Erscheinens die Hölle eingefroren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2003 von Johannes Cabal
das maximum des erreichbaren
... wer immer rasche szenenführung, knackige dialogik und schrille figuren liebt, muß dieses buch lieben. rasant, spannend. alleine scuzzi wäre es wert. Lesen Sie weiter...
Am 2. Juni 2001 veröffentlicht
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