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Preussens Luise: Vom Entstehen und Vergehen einer Legende [Gebundene Ausgabe]

Günter de Bruyn
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

8. Dezember 2000
Königin Luise von Preußen ist längst Legende: In Bildern, Büsten und zahllosen Büchern wurde sie verewigt. Günter de Bruyn führt auf das Unterhaltsamste vor, wie die preußische Königin Luise für das Deutsche Reich von 1871 zu einer Art Ursprungsmythos wurde. Er beschreibt die Herkunft dieser Legende und die Kraft, die sie über zwei Jahrhunderte für Preußens Kultur hatte.


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: Siedler Verlag; Auflage: 8 (8. Dezember 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3886807185
  • ISBN-13: 978-3886807185
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 830.684 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"De Bruyn zeichnet ein schillerndes Bild der Verehrung Luises, das er von der napoleonischen Zeit bis in die Kostümfilme der fünfziger Jahre verfolgt." (Financial Times Deutschland)

"Dieser Essayist ist ein großer Zauberer." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Klappentext

"De Bruyn zeichnet ein schillerndes Bild der Verehrung Luises, das er von der napoleonischen Zeit bis in die Kostümfilme der fünfziger Jahre verfolgt."
Financial Times Deutschland

"Dieser Essayist ist ein großer Zauberer."
Frankfurter Allgemeine Zeitung


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Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Frau ohne Gesicht 28. Februar 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Wie de Bruyn ganz richtig feststellt, haben wir heute lebenden Deutschen überhaupt kein Verhältnis mehr zu jener preussischen Königin, die zu Lebzeiten und besonders nach ihrem Tode fast wie eine Heilige verehrt wurde. So ist es interessant zu lesen, daß auch zeitgenössische Künstler sie auf verschiedenste Weise darstellten, weil niemand ein "objektives" Bild von ihr hatte. Kein Abbild glich dem anderen. Einig sind sich die Zeitgenossen lediglich darin, daß sie "Ausstrahlung" besaß. De Bruyn häuft im ersten Teil seines Büchleins Bild auf Bild, sowohl optisch als auch verbal, wobei die zeitgenössische, hymnische Verehrung in uns heutigen, nüchternen Menschen so etwas wie Widerwillen erzeugt. Man hätte sich ein paar kurze Abstecher in die geschichtliche Wirklichkeit gewünscht, z.B. wie es denn in dem Treffen mit Napoleon eigentlich zugegangen ist. Oder sollte der durchschnittliche Leser mit den Tatsachen vertraut sein? Interessant ferner die Darstellung des Charakters des königlichen Gemahls, wie man überhaupt aus einigen Zügen des Buches eine Anmutung der damaligen Zeit in Preussen erfährt. Im Ganzen empfinde ich de Bruyns Büchlein als Entwurf, als Skizze, und er hätte ruhig etwas mehr Zeit und Arbeit am Detail investieren dürfen. Daher nur drei Punkte.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen wundervolles Geschichts-Büchlein 7. Januar 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Ideal für einen Sonntagnachmittag, an dem man etwas für seine Geschichtsbildung tun möchte: Am besten mit einem frisch gebrühten Kaffee und einem Stück Torte, gediegen wie zu Hofe, schafft man sich eine Atmosphäre, in der man diese zauberhafte Beschreibung von "Preusssens Luise", der Untertitel beschreibt das Büchlein noch besser: "Vom Entstehen und Vergehen einer Legende", in sich aufsaugen kann. Reich bebildert und mit zahlreichen Zitaten versehen, hat de Bruyn ein sprachlich gutes, flüssiges und gar nicht trockenes Geschichts-Büchlein geschaffen.
Sein Buch macht in der Tat Lust auf mehr de Bruyn und mehr Preußen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Personenkult um Königin Luise 22. Juli 2011
Von €nigma TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wer eine Biographie im üblichen Sinne erwartet, wird enttäuscht. Wie es der Titel schon verrät, geht es hauptsächlich um den an Heilgenverehrung grenzenden Personenkult, der bereits zu Lebzeiten, aber vor allem nach dem frühen Tod der Königin Luise betrieben wurde.
Sie wurde als tugendhaftes Vorbild und weibliches Rollenmodell angepriesen. Tatsachen aus ihrem Leben, die diesem Bild zuwiderliefen, wurden großzügig übergangen. Da ihre Ehe eine Liebesheirat war (ungewöhnlich in ihren Kreisen) und sie ein glückliches Ehe-/Familienleben führte, eignete sie sich als Vorbild für Frauen in einer Zeit, als bürgerliche Werte an Bedeutung gewannen.
Die extreme Verehrung dieser Frau mutet heutzutage ziemlich befremdlich an. Gerade weil man sich (oder zumindest ich mich ) heute nicht so recht mit der Glorifizierung einer einzelnen Person anfreunden kann, ist es aber ganz interessant, diesen Prozess "aus der Ferne" zu verfolgen.
Der Autor hat seinem Buch jede Menge Abbildungen diverser Kunstwerke (Gemälde, Kupferstiche, Skulpturen) beigefügt, die bei mir den Eindruck hinterlassen haben, dass die Verehrung nicht nur, aber auch auf das offensichtlich recht ansehnliche Äußere der Königin zurückzuführen ist. Heutzutage würde sie sicherlich von den Papparazzi erbarmungslos verfolgt...
Insgesamt ein nettes Büchlein für zwischendurch, auch wenn man für weitergehende Informationen eine "richtige" Biographie lesen sollte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Preußische Traumfrau 14. Februar 2010
Format:Taschenbuch
Geschichte spannend erzählt: Fakten, Spiegelungen, Zeitläufe. Schnörkellose Sprache mit Liebe und Distanz zum Objekt. Lesevergnügen mit Gewinn.
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