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Preußische Profile [Taschenbuch]

Sebastian Haffner , Wolfgang Venohr
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. März 2001
Die Entwicklung und Geschichte Preußens ist bis in die heutige Zeit ein Phänomen, an dem sich die Geisters scheiden. Für die einen ist Preußen ein nationaler Mythos, für die anderen ein nationales Verhängnis. Die renommierten Historiker und Schriftsteller Sebastian Haffner und Wolfgang Venohr nähern sich dieser Geschichte, indem sie die zwölf herausragenden Persönlichkeiten, die diesen Staat geprägt haben, porträtieren - von Friedrich Wilhelm I. über Otto von Bismarck und Friedrich Engels bis hin zu Ernst Niekisch.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. März 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548265863
  • ISBN-13: 978-3548265865
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 180.519 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolfgang Venohr, Jahrgang 1925, Dr. phil.; langjähriger TV-Chefredakteur; erfolgreicher Film- und Buchautor; Träger des Jakob-Kaiser- und des Josef-E.-Drexel-Preises; Verfasser der Bestseller 'Preußische Profile' und 'Fridericus Rex'; Herausgeber des Bandes 'Die deutsche Einheit kommt bestimmt' (1982).Sebastian Haffner, geb. 1907 in Berlin, emigrierte 1938 nach England, wo er mit 'Germany: Jekyll & Hyde' eine scharfsinnige Analyse zum zeitgenössischen Deutschland schrieb. 1954 kehrte er nach Deutschland zurück. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die 'Anmerkungen zu Hitler', 'Von Bismarck zu Hitler', 'Der Verrat-Deutschland 1918/1919'. Sebastian Haffner starb sechs Tage nach seinem 91-jährigen Geburtstag 1999 in Berlin.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wer" war Preußen? 28. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Wenig erinnert in Deutschland heute noch an Preußen. Dennoch ist die Frage unstreitig, daß der ehemals größte deutsche Flächenstaat mit seinem kulturellen, politischen und geistigen Erbe das spätere Deutschland entscheidend geprägt hat. Schwieriger wird es dann schon bei der Beurteilung des Erbes. War es das liberale, bürgerliche und tolerante Preußen, das Maßstäbe für die weitere Entwicklung Deutschlands setzte, oder prägten gar die autoritären, reaktionären und militärischen Züge des preußischen Staates die kommende Politik? Die Gratwanderung zwischen diesen Extremen steht im Hintergrund, wenn der kürzlich verstobene Sebastian Haffner und Wolfgang Venohr versuchen, sich "der" preußischen Identität zu nähern. Der Ansatz, den sie dabei wählen, ist eher ungewöhnlich: Nicht die Betrachtung bestimmter preußischer Epochen, Kriege, Reformen oder Ereignisse haben sie sich vorgenommen, sondern die Beschreibung der Lebensläufe prominenter Preußen aus Monarchie, Politik, Militär und Literatur, die in dieser Bandbreite einen Eindruck von preußischer Vielfalt geben sollen. Zu diesem Kreis gehören unter anderem Friedrich II. und sein Vater, der "Soldatenkönig", genauso wie Helmuth von Moltke, Friedrich Engels und Erich Ludendorff, aber auch Theodor Fontane und Ernst Niekisch. Menschen, die gemeinsam hatten, daß sie "Preußen" waren, bei aller Unterschiedlichkeit der Charaktere. Der guten Benutzbarkeit des Taschenbuches kommt entgegen, daß jeder Biographie sowohl ein historisches Portrait als auch eine kurze Aufstellung der wichtigsten Lebensdaten vorangestellt ist. Die Neuauflage dieses Klassikers kann einen wichtigen Einstieg in die preußische Geschichte geben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Plutarch hätte seine Freude! 28. Juli 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wenn sich zwei so profunde Preußenkenner wie Sebastian Haffner und Wolfgang Venohr mit der preußischen Geschichte beschäftigen, kann nur ein höchst anspruchsvolles Werk herauskommen. Frei nach dem Motto: Menschen machen Geschichte porträtieren die beiden Autoren zwölf unterschiedliche Persönlichkeiten. Auch die negativen Eigenschaften der jeweiligen Personen werden nicht verschwiegen. Plutarch hätte seine Freude über dieses gelungene Werk. Der tiefe Respekt vor den preußischen Tugenden und dem "suum cuique",des alten Preußen das jedem Untertanen "das Seine" zu geben, bereit war, ist klar erkennbar. Mit dem Vorurteil über das " kriegslüsterne Preußen" räumen die beiden Autoren gründlich auf. Eine Kernaussage des Buches ist: Preußen war militärisch, sogar ein wenig revolutionär, aber nie kriegslüstern.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Das vorliegende Buch gehört sicherlich zu den besten Darstellungen über Preußen neben Sebastian Haffners: "Preußen ohne Legende", Hans-Joachim Schoeps "Preußen" und Marion Gräfin Dönhoffs: "Preußen" und Christian Graf Krockows: "Preußen: eine Bilanz". Allen Autoren ist gemeinsam, dass sie die Tugenden Preußens - die Rechtsstaatlichkeit, die religiöse Toleranz, die Tapferkeit und Ehrbarkeit herausstellen und die These vom "Preußischen Militarismus" ablehnen. Venohr macht in der Einleitung deutlich, dass insbesondere Hitler und der Nationalsozialismus in ihrer Intention anti-preußisch gewesen sind. Nicht umsonst gehörten die bekannteste Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 namhaften preußischen Familien an, die für die oben skiziierten preußischen Werte kämpften. Einer von ihnen, Henning von Tresckow, wird in dem Band von Venohr eindrucksvoll portraitiert. Von ihm stammen auch die Portraits des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelms I. und Friedrichs des Großen. Zu beiden Königen hat Venohr ausführliche Standardbiographien verfasst. Hier wird - und darin liegt der Wert des Buches - ein erster Einblick geboten, sehr gut für Erstinformation für Schüler und Interessierte.
Die biographische Herangehensweise, die auch Ohff in seinem Werk: "Preußens Könige" oder in dem von Frank-Lothar Kroll herausgegebenen Sammelband: "Preußens Herrscher" gewählt haben, klammert gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte aus, da auf die persönlichen Charaktereigenschaften der portraitierten Personen fokussiert wird.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter Überblick... 22. August 2006
Format:Taschenbuch
..., dass ist es, was dieses Buch sein will. Nicht mehr und nicht weniger. Und diese Funktion erfüllt es wirklich gut. Für Schüler, Studenten und interessierte Laien ist es sicher ein guter Einstieg in die Thematik großer preußischer Persönlichkeiten, wobei die meisten Biographien so um die 20 Seiten einnehmen.

Über die Auswahl der beschriebenen Personen mag man streiten. Mir fehlen in diesem Buch Namen wie von Stein, von Hardenberg oder Clausewitz, aber auch die vorhandenen Protargonisten sind wichtig und interessant. Man könnte sicher noch einen zweiten Teil herausgeben und würde nochmal 12 große preußische Persönlichkeiten finden.

Allerdings finden die Autoren , vor allem Venohr, nach der Hälfte des Buches nicht mehr die Zeit, zu erläutern, warum bestimmt Persönlichkeiten eben "preußische" waren. Haffner sagt selbst in Kapitel zu Friedrich Engels, Geburt mache keinen Preußen aus einem, sondern der Charakter, aber in zwei oder drei Kapiteln fehlt eine Legitimation als "preußsiche" Persönlichkeit. Besonders im Ludendorff-Kapitel fehlt ein Verweis darauf, was diesen General denn nun besonders preußisch macht. Es ist meiner Meinung nach auch das schlechteste Kapitel des Buches, da es Ludendorff nur als General zeigt und nicht als Politiker. Venohr sagt selbst, der Politiker Ludendorff sei unwichtig und lässt die Jahre von 1919 bis 1937 komplett aus seiner Biographie heraus. Ich empfinde das als zu gekürzt.

Insgesamt wirken die Kapitel Haffners runder als die Venohrs.
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Warum hat Amazon das hier nicht zusammengeführt mit 0 12.07.2014
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