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Preußen und die Wurzeln des Erfolgs
 
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Preußen und die Wurzeln des Erfolgs [Gebundene Ausgabe]

Ehrhardt Bödecker
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 376 Seiten
  • Verlag: Olzog; Auflage: 2., überarbeitete A. (14. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 378928176X
  • ISBN-13: 978-3789281761
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 911.418 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nach Adam Smith (1728-1790), dem weltbekannten englischen Nationalökonomen, spiegelt sich der Erfolg einer Wirtschaft im Freiraum des einzelnen wider. 100 Jahre später erklärte der englische Philosoph Herbert Spencer (1820-1903) wiederum, daß in einem obrigkeitlichen und militanten Staat keine leistungsfähige Wirtschaft entstehen könne. Während der Kaiserzeit gehörte Preußen-Deutschland weltweit zu den erfolgreichsten Volkswirtschaften. Ebenso war es in Bildung und Wissenschaft die führende Nation. Bödecker geht der Frage nach, warum dem Deutschen Kaiserreich trotzdem in der gegenwärtigen historischen Literatur Eigenschaften unterstellt werden, die seinem wirtschaftlichen Erfolg geradezu entgegenstehen: Militarismus, obrigkeitsstaatliche und autoritäre Verformung des Volkes. Seine Analysen reichen bis zu den Wurzeln: Adel, Pietismus und Aufklärung. Der preußische Rechtsgelehrte Christian Thomasius (1655-1728) hielt in Halle seine berühmten Vorlesungen gegen die Vorurteile. Sie seien das Ergebnis ideologischer Mystik und blockierten die Urteilsfähigkeit. Mit seinen Texten kritisiert Bödecker die Vorurteile gegenüber der preußisch-deutschen Geschichte. Dazu nennt er Zahlen und Daten, die weder in Schulbüchern noch in den Medien oder historischen Büchern enthalten sind.

Über den Autor

Ehrhardt Bödecker wurde 1925 in Zwickau geboren. Er studierte Recht, Wirtschaft und Geschichte in Berlin und USA. Danach arbeitete er als Amtrichter, Verwaltungsrichter und Rechtsanwalt, seit 1966 als selbstständiger und erfolgreicher Privatbankier in Berlin. 1995 ging er in den Ruhestand. Er errichtete und konzipierte das eigene Brandenburg-Preußen-Museums in Wustrau, das 2000 eröffnet wurde.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gloster
Miseren und Krisen gibt es genug in Deutschland. Und wo die eigene Geschichte nur als ein Trichter betrachtet wird, der schließlich und immer in jenen 12 Jahren endet, wird man sich bei allem was man tut ausschließlich am Ausland orientieren.

Mal an USA, mal an England, mal an Japan, mal an Schweden, mal an Australien. Herausgekommen ist dabei nichts. Der Autor weist nicht nur nach, daß alle Gerede über den immer wieder kolportierten "Untertanenstaat" und den "Kadavergehorsam" in Preußen vollkommener Blödsinn ist. "Die Welt muß am deutschen Wesen genesen" ist nichts als eine Karikatur unserer Tage.

Dennoch staunt der Leser, daß man in den USA einmal deutsche Sprachkenntnisse nachweisen mußte, wenn man Physik oder Chemie studieren wollte. Wer weiß schon, daß es niemals so viele ausländische Studenten in Deutschland gab als zu "Preußens Zeiten" und daß die ganze Weltgeschichte Regierungskommissionen hierherschickte, um unser Bildungswesen zu besichtigen. Wer weiß schon, daß Hexenverbrennungen zuerst in Preußen abgschafft und die Schulpflicht zuerst in Preußen eingeführt wurde?

Alles in allem kommt man bei der Lektüre aus dem Staunen nicht heraus. Irgendwann hat auch einmal etwas positives in der deutschen Geschichte gegeben, man sollte nur mal in den Schubladen kramen, vielleicht ist einiges daraus zu gebrauchen.

Getrübt wird das Bild durch billigste buchbinderische Arbeit. Man muß das Buch in einen Schraubstock einspannen um es lesen zu können, oder gleich den Rücken aufbrechen. Der Verlag sollte sich sofort eine andere Druckerei suchen.

S.R.

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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein sehr zu empfehlenswertes Buch für jeden der sich mit der Problematik um die Preußische Geschichte herum beschäftigt. Sehr aufschlussreich und sachlich erläutert der Autor hier Bereiche die in vielen anderen Geschichtsbüchern entweder ganz weggelassen oder nur unzureichend erläutert werden.
Der Autor bricht hier mit Tabus der deutsch preußischen Geschichte und rückt die Ereignisse ins rechte Licht und in den richtigen Zusammenhang.

Er befreit die angestaubten Vorurteile ihrer sozialpschyschologischen Umerziehungcharakteristiken und entkräftet die Behauptungen das Preußen gleichbedeutend mit Militarismus, Unterdrückung, Ausbeutung, Kadavergehorsam und sozialer Ungerechtigkeit einherging.

Objektiv und anschaulich verständlich werden hier nicht haltbare Anschuldigen abgebaut und ein umfassendes Panoramabild aus einer Gesamtperspektive aufgezeigt.
Der Autor stellt Staatsbilder der damaligen und der heutigen Zeit dem preu. Zeitalter gegenüber, vergleicht und zeigt deutliche Widersprüche in der Argumentation der preu. Negativ gesinnten Seite auf.

Bereichert wird diese Fundgruppe entlastender deutsch preußischer Ammenmärchen durch die sich durch das ganze Buch hindurch ziehende Philosophisch betrachtende Hintergrundwissen vermittelnde Gesamtheit, die, die politischen Schriften der Aufklärung genauso beachtet wie die philosophischen Schriften der Antike.
Der Leser wird so selber zum kritischen grübelnden Neuüberdenker unserer eigenen Geschichte.

Vielen Dank Herr Bödecker.
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2 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Telemach
Dieses Buch ist vollkommen ungeeignet für Menschen, die sich historisch mit dem Staat Preußen beschäftigen möchten. Aus hobby und sicherlich auch aus professioneller wissenschaftlicher Sicht ist dieses Buch ein völliger Griff ins Klo.
Seitenlange Tiraden über die bösen Kommunisten, die subversive Frankfurter Schule und die mordenden Alliierten des zweiten Weltkrieges lassen einen eher an eine Schulungslektüre für die junge Union oder vielleicht auch Einstiegshilfe für junge Nationalisten denken. Hochgezogene Augenbrauen rufen auch die obligatorischen, in jedem Kapitel mindestens einmal vorkommenden, Verweise auf irgendwelche Ereignisse zwischen 1945 und 1968 hervor, die meist nicht mehr als ein "Ich sach' es euch ja..." zu bedeuten haben.
Was soll man auch von dem Hinweis des Verlags auf dem Buchrücken halten, dass der Autor Zahlen und Daten präsentiert, die weder in Schulbüchern zu finden sind (nicht weiter verwunderlich bei dem Niveau der Schulbücher) und aber auch nicht in historischen Büchern (weniger verwunderlich, sondern merkwürdig). Ich für meinen Teil ziehe daraus die Erkenntnis völliger Unwissenschaftlichkeit, zumindest ist es zweideutig und meine Schlüsse daraus, diese Zahlen und Daten sind nicht mehr als ein Hirngespinst des Autors sind um seine fast schon weltverschwörerischen Aufsätze zu stützen.
Leider muss man mindestens einen Stern geben, obwohl es nicht mal den verdient hat, höchstens vielleicht für die Einbandgestaltung.
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