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Pretty Woman [Blu-ray]
 
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Pretty Woman [Blu-ray]

Julia Roberts , Richard Gere , Garry Marshall    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Julia Roberts, Richard Gere, Jason Alexander, Ralph Bellamy, Laura San Giacomo
  • Regisseur(e): Garry Marshall
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Italienisch (DTS 5.1), Polnisch (Dolby Digital 5.1), Russisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Polnisch, Russisch, Arabisch
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Touchstone
  • Erscheinungstermin: 2. März 2009
  • Produktionsjahr: 1989
  • Spieldauer: 120 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001O3AHOG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.105 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Garry Marshalls Film war einer der ganz großen Hits des Jahres 1990, bei dem so gut wie jeder zu vergessen schien, dass die Hauptfigur sich als Prostituierte verdingen muss. Das wird hier wie in einem Märchen dargestellt. Geradeso als wäre der Job das reinste Zuckerschlecken. Die Anti-These dazu gab es übrigens wenig später mit "Die Hure", einem Film, in dem Theresa Russell zeigte, wie es wirklich ist. Aber egal, "Pretty Woman" ist ein modernes Märchen von einem etwas lasterhaftem Aschenputtel und ihrem galanten Print, dessen Vorname dazu auch bestens passt: Edward. Fazit: Nette romantische Komödie mit sympathischen Darstellern.

Moviemans Kommentar zur DVD: Gute, aber nicht überragende Qualität, die im Vergleich zu deutlich neueren Filmen auf Blu-ray schwach abschneidet.

Bild: Knapp 20 Jahre sind auch an "Pretty Woman" nicht spurlos vorübergegangen und machen sich selbst in High Definition bemerkbar. Die Farben sind einen Tick unnatürlich und bringen teils merkwürdigen Rotstich bei Hautfarben zur Geltung. Filmkorn ist deutlich erkennbar. Was die Schärfe betrifft, so ist diese etwas wechselhaft. In manchen Einstellungen hat man sehr detaillierte Feinheiten, in anderen wirkt alles etwas weich. Das Bild ist teils ein bisschen zu dunkel und der Kontrast hat mit Schwarzflächen zu kämpfen. Dazu kommt auch leichtes Überstrahlen.

Ton: Der Ton ist nicht gar so überragend. Problematisch ist der Unterschied zwischen Dialog und Songs. Die Dialoge sind durchwegs etwas leise abgemischt, während die Popsongs sich recht lautstark geben, so dass ersteres immer mal wieder beeinträchtigt ist. Generell ist das gesprochene Wort etwas arg schwach geraten. Die hinteren Kanäle werden hauptsächlich von der Musik angespielt. Effekte gibt es nur wenige. Räumlichkeit definiert sich hier auch eher als frontaler Sound. Bei einem Film wie "Pretty Woman" erwartet man aber ehrlich gesagt auch nicht sehr viel mehr.

Extras: Die Bonusausstattung ist bekannt. Der Audiokommentar von Gerry Marshall gibt sich informativ während die sehr kurz geratenen Featurettes das Wort "Oberfläche" neu definieren. Am Schönsten gestalten sich noch das Musikvideo und der Trailer. Dass aber gerade ein Video zu Roy Orbisons Hit fehlt, ist eigentlich unverzeihlich. --movieman.de

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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Pretty Woman - Blu-Ray, 11. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Pretty Woman [Blu-ray] (Blu-ray)
Eine wundervolle Romanze mit einer bezaubernden Julia Roberts und einem smarten Richard Gere. Leider wird die Blu-Ray diesem Film technisch nicht gerecht. Diese Kultromanze hätte ein wenig mehr Liebe zum Detail verdient. Das Bild dieser Blu-Ray ist leider nur geringfügig besser als das der DVD und kann den meisten anderen Blu-Ray Veröffentlichungen bei weitem nicht das Wasser reichen. Das Bild wirkt in jeder Sekunde zu unscharf. Das leider oftmals sichtbare Bildrauschen (kein Filmkorn) mindert das HD Feeling noch mehr. Die beim Mastering eingesetzten Filter haben hier wohl ihre deutlichen Spuren hinterlassen. Es gibt eine Vielzahl älterer Filmtitel, die eine deutlich bessere Qualität bieten. Der Ton wirkt an manchen Stellen relativ dumpf und ist den gesamten Film über centerlastig. Leider wie schon bei der "Schweigen der Lämmer" Blu-Ray von Fox eine weitere Blu-Ray -diesmal von Disney-, die in keinster Weise etwas mit HD gemein hat. Schade!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Julia Roberts in Bestform, 26. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Pretty Woman [Blu-ray] (Blu-ray)
Story (5)
Pretty Woman ist für mich ein wirklicher Kultstreifen. Ja, er ist kitschig, ja er ist unrealistisch und ja es ist typisches Hollywood-Kino inklusive Schmalz-Schluss aber es wird hier gewissermassen ja auch ein Märchen erzählt, eine Aschenputtel-Geschichte und in einer solchen Geschichte ist das eben alles erlaubt, sogar erwünscht. Zudem wird das ganze durch eine unglaubliche schauspielerische Leistung noch über das übliche Hollywood-Niveau gehoben.

Bild (3)
Auf der Cover-Hülle steht: "Das ultimative High-Definition Erlebnis". In der Tat ist die Bildqualität nicht gar so schlecht wie man sie sonst aus anderen 80er-Jahr Filmen kennt aber von High-Def sind wir hier schon sehr weit entfernt. Einigen wir uns auf gut hochskaliertes DVD-Niveau. Bei dunklen Szenen ist das Bildrauschen schon recht beträchtlich. Aussenaufnahmen haben mir im Grossen und Ganzen besser gefallen, leider gibt es davon sehr wenige... Alles in Allem: Mittelmass

Ton (3)
Auch beim Ton bewegen wir uns im Mittelmass. Räumlichkeit kommt nie auf. Der Film lebt aber natürlich vor allem durch die Dialoge und die sind gut verständlich.

Extras & Fazit (3)
Die Extras interessieren mich nicht.
Wie eingangs erwähnt gehört dieser Streifen für mich mit zum Besten, was Hollywood in den 80ern hervorgebracht hat. Gesehen muss man ihn haben ob man dafür aber unbedingt die Blu-ray kaufen muss, wage ich zu bezweifeln. Die DVD ist wohl Bild und Tontechnisch nicht wirklich viel schlechter...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Aschenputtel-Romanze, 17. Dezember 2010
Von 
jury - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Pretty Woman [Blu-ray] (Blu-ray)
Wer kennt nicht den 1964 erschienenen Song Oh, Pretty Woman von Roy Orbison, dem vermutlich einzigen Rocksänger mit Schmachtvibrato? Eine Generation später wurde unter der Regie von Garry Marshall das Lied zum Titel-Song eines der erfolgreichsten Filme der Geschichte. Darüber, wie hübsch Julia Roberts im Film war, kann man nicht diskutieren; an Donna Scoggins, dem Body Double von Julia Roberts, ist jedenfalls definitiv nichts auszusetzen.

"Pretty Woman" war 1990 der meistgesehene Film des Jahres und spielte seine Produktionskosten weltweit mehr als 30-mal ein. Die 2009 erschienene HD-Version gab Anlass, sich gut mit Taschentüchern auszustatten und die Cinderella-Story noch einmal anzuschauen.

Frustriert von seinen Frauen und dem ewigen Ringen um einen großen Deal gibt Investmentbanker Ed Lewis (Richard Gere, 40) sein Bestes, um den neuen Sportwagen seines Anwalts zu ruinieren und setzt noch eins drauf: Er gabelt am Hollywood-Boulevard spontan die vermutlich lächerlichste Bordsteinschwalbe auf, die je über die Sterne der Stars gestakelt ist: Aschen-Puttel pur. Wie so etwas in einer romantischen Komödie enden wird, weiß vermutlich jede Zuschauerin schon lange, bevor die Tränen des Glücks fließen.

Wer es durch den Anfang des Films geschafft hat, in welchem wirklich einiges hakelt und die Schauspieler gelegentlich ebenso verkrampft wirken wie die bemühten Späßchen des Drehbuchs, rutscht langsam, aber unweigerlich, mit Ed in die merkwürdige Erfahrung, der gebeugten und zappelnden Vivian mit den strohigen Haaren etwas abzugewinnen.

Tatsächlich schafft es Vivian (Julia Roberts, zarte 22) in der Mitte des Films mit Natürlichkeit und Spontaneität die Herzen zu gewinnen. Ohne Zweifel ist sie, die bis dahin vielleicht unerotischste Liebesdienerin der Weltgeschichte (außer denen, die verhungert sind), der ungeschliffene Stein, der dem Aschenputtel-Film den Glanz verleiht.

Wenn sie erst mal ohne Clownskostüm und Lackstiefel auftreten darf, wenn die Zuschauerinnen sich beim triumphalen Auftritt in der Edelboutique identifizieren dürfen, wenn die Roberts im bezaubernden Punktekleid beim Polo-Turnier wirklich mal wie eine Frau aussehen darf, wenn schließlich Ed das Statusdenken vergisst und - ganz edler Beschützer - dem Kompagnon, der die Ehre der Bordsteinschwalbe nicht respektiert, die Nase bricht, brechen auch die Dämme des Publikums.

Regisseur Garry Marshall vergisst dabei nie, dass eine Identifikationsfigur nicht perfekt sein darf. Mal gackert die Roberts kindisch mit ihrer Freundin, ständig zappelt und buckelt sie durch die Landschaft, die Garderobe sitzt mal mehr, mal weniger. Während Vivian in albernen Szenen zu überzeugen weiß, wirken "dramatische" Momente eher unbeholfen - somit unrealistisch und stören nicht das Wohlbefindensbad des Zielpublikums.

Weihnachtliche Gefühle vermittelt ergänzend der Hotel-Manager Thompson (Hector Elizondo, 53), dem es gelingt, mit seinen untadeligen Umgangsformen in solch unfassbaren Mengen Herzenswärme abzustrahlen, dass jeder Hollywood-Santa-Claus beschämt den roten Rock abgeben sollte.

Wenn der Ritter auf der weißen Stretchlimo endlich die Prinzessin aus der Burg befreit, erscheint die Dimension des Kitschbades wohl selbst den ansonsten durchaus nicht zimperlichen Machern bedenklich - ein brabbelnder Schwarzer läuft zum Abkühlen über die Straße und philosophiert Läppisches über Hollywood.

Nur wenigen Filmen ist es gegeben, die Spuren des Alterns nicht wahrnehmen zu lassen. Speziell in den ersten 20 Minuten erschrickt man schon ein bisschen, wie sehr sich Pretty Woman verändert hat. Das sind vor allem stilistische Fragen, die Garderobe - wenn man das so nennen mag - ätzt, Gags wirken zu bemüht, das Format (1,77:1) sieht man nicht mal mehr im "Tatort", und das Bild rauscht und wirkt oft trotz HD einfach unscharf. Auch der Ton, wenn schon stellar über "Die Reifeprüfung", könnte knackiger kommen. Nein, das Alter ist keine Entschuldigung. Es gibt wesentlich ältere Filme mit wesentlich besserer Technik, bei welchen die Macher die Gnade des überragenden Geschmacks besaßen, das Geschehen (fast) zeitlos zu gestalten.

So wird aus der x-ten Wiederholung vielleicht nicht das Fest, das man sich in guter Erinnerung erhoffte; aber für einen netten Filmabend zu zweit sind Julia Roberts und Richard Gere noch allemal gut, auch wenn jeder von ihnen glücklicherweise deutlich bessere Filme gedreht hat. Um bei einem der Film-Songs zu bleiben: It Must Have Been Love.

film-jury 4* A0417 29.9.2011r 11A Genre: Komödie | Romanze
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