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Presence Original Recording Remastered

29 Kundenrezensionen

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Audio-CD, Original Recording Remastered, 19. August 1994
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Produktinformation

  • Audio CD (19. August 1994)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered
  • Label: Atlantic (Warner)
  • ASIN: B000002JSJ
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
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  1. Achilles Last Stand10:22Nur Album
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  3. Royal Orleans 2:59EUR 1,29  Kaufen 
  4. Nobody's Fault But Mine 6:16EUR 1,29  Kaufen 
  5. Candy Store Rock 4:11EUR 1,29  Kaufen 
  6. Hots On For Nowhere 4:43EUR 1,29  Kaufen 
  7. Tea For One 9:26EUR 1,29  Kaufen 

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Presence

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With a little help from their friends und mit geborgter Zeit wird das siebte Album von Led Zeppelin in knapp drei Wochen eingehämmert! In Zeiten ausufernder Art-Rock-Sessions ist das zwar sensationell, hat aber einen profanen Hintergrund: Wie viele andere befinden sich auch Led Zep auf der Flucht vor der britischen Steuer und können im begehrten Münchner Musicland gerade mal 18 Studiotage ergattern, um Presence einzuspielen. Anfänglich arbeitet Page bescheidene achtzehn Stunden pro Tag, gen Ende der Aufnahmen ist Schlaf zum Fremdwort mutiert. Da die Zeit trotzdem knapp wird, ruft Steuerflüchtling Page den Steuerflüchtling Jagger an, um zu fragen, ob dieser mit den Rolling Stones drei Tage später als geplant ins Musicland einrücken könnte... Der Lohn des Arbeitens unter Hochdruck ist ein Album, das die künstlerischen Entwürfe seiner Vorgänger fortsetzt und um jene nervöse Energie ergänzt, die den nahezu sinfonischen Vorläufern fehlt. Bereits der Opener "Achille's Last Stand" ist ein hart rockendes Epos, das dem nordischen Kriegsgeheul des "Immigrant Song" mit griechischer Eleganz antwortet. Vor einem solchen Sound-Zyklopen wirkt die riffrockende Drei-Minuten-Nummer "Royal Orleans" fast schon fröhlich. "Tea For One" dagegen läßt sich in die grauen Tiefen des Blues versinken, baut Schicht um Schicht einen Panzer aus zerklüfteten Gitarren um sich herum auf. Als kalter, schwarzer, undurchdringlicher Monolith ragt ein Song heraus, dessen Lyrics den Zustand symbolisieren, in dem sich die Band befindet. "Nobody's Fault But Mine" ist das Bekenntnis, die eigene Seele dem Teufel verkauft zu haben, um nun von Dämonen über ein tödliches Feld gejagt zu werden. Während sich Plant durch einen Blues auf Amphetamin und Koffein röhrt, verbreitet Page mit unzähligen Gitarrensounds einen gespenstisch kühlen, stahlblauen Glanz. Ein Ikarusflug, der die Band zum Tanz auf dem höchsten Abgrund des Rock-Olymps trägt. --Björn Döring


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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "pendikel" am 22. August 2005
Format: Audio CD
Jawohl, es ist ein böses Album. Es fällt einem bloß zuerst nicht auf, wenn man nur auf die Musik hört. Kaputt, ja, melancholisch, bestimmt, aber bis auf den Absturz bei "Tea For One" - nicht qualitativ, sondern in der Stimmung - trotz allem mitreißend. Der Opener "Achilles' Last Stand" gleich eine tour de force, galoppierendes Schlagzeug, komplexer Aufbau, zehn Minuten lang und doch keinen Moment langweilig. Die Gitarren sind funky, sie ärgern einen mit ihrem Stop-and-Go-Geziere, trotzdem fließt das Album ohne große Hindernisse. Man runzelt zwar mitunter die Stirn, weil Plant manchmal echt kaputt klingt, aber wie gesagt, erst mal fällt es nicht wirklich ins Gewicht. "Nobody's Fault But Mine" ist so ein Song, der trotz seiner rhythmischen Gebrochenheit so sexy groovt wie sonst nur "Trampled Under Foot" (of Physical Graffiti fame). Das fußlahm anmutende Remake des "UnLedded"-Spektakels ärgerte mich denn auch ziemlich, doch wenn man feststellt, dass das Original eigentlich ein alter Blues ist UND sich den Text mal genauer ansieht, fühlt man sich unweigerlich an die Höllenvisionen eines Robert Johnson erinnert, und die 94er Version ergibt auf einmal Sinn. "The Devil he told me to roll..." - und so weiter. Jimmy Pages Faszination für schwarze Magie hin, "Zeppelin-Fluch" her - dass diese Platte nicht in einer Phase süßer Harmonie entstanden ist, merkt man dann doch.
Und erst die anderen Texte: "For Your Life" handelt von schlechten Drogen und desillusioniertem Groupie-Sex und "glänzt" mit einem gestammelten "Don'cha wanna coca-coca-cocaine?
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von hippie_guy am 13. Mai 2005
Format: Audio CD
In einem Interview sagte Jimmy Page, dass "Presence" sein persönlicher Favorit aller Zeppelin-Alben ist. Kein Wunder - wie ja auch Björn Döring ausführt, arbeitete der Mann geschlagene 18 Stunden am Tag und die Band hatte nur drei Wochen zur Verfügung, um die Scheibe einzuspielen.
Und trotz dieser Zeitnot ist wieder ein ganz starkes Album herausgekommen, das wiederum nicht die besten Krtiken einheimste. Wohl daher, weil man sich inzwischen an stilistisch abwechslungsreiche Alben der Engländer gewöhnt hatte und dann kam mit "Presence" ein Album heraus, das nach dem ersten Hören nur gleich klingende Songs und keine Keyboards enthält und ziemlich kompromisslos auf kraftvollen Rock setzt.
Auch ich hatte beim ersten Durchlauf etwas Probleme, vor allem, weil ich erst die anderen Alben kannte, erkannte dann aber, dass Led Zeppelin eben unberechenbar sind und die Songs trotzdem alle klasse, wie das alles überragende Epos "Achilles Last Stand" mit seinen phantastischen Gitarren, die von überall zu kommen scheinen, dem exzellenten Drumming von John Bonham und dem galoppierenden Bass von John Paul Jones. Auch der zweite Song "For Your Life" baut sich toll auf und wird immer dramatischer. "Nobody's Fault But Mine" zeichnet sich durch die Spannungspausen, das variantenreiche Schlagzeugspiel von Bonham und ein hervorragendes Mundharmonikasolo von Plant aus und "Tea For One" klingt irgendwie nach Einsamkeit.
Allerdings klingt das ganze Album relativ melancholisch und schwermütig (nur "Royal Orleans" und "Hots On For Nowhere" hören sich noch etwas fröhlicher an), was ein weiterer grundlegender Unterschied zu den vorigen Alben und nicht verwunderlich ist, da die Bandmitglieder große Probleme zu der Zeit hatten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von derruckersfelder TOP 500 REZENSENT am 30. Juli 2015
Format: Audio CD
Den Innovationspreis für ausgefallene perfekte Kompositionen und Texte (Ooh Baby Baby, Lalalala) wird das vorletzte reguläre Studio-Album Presence von Led Zeppelin aus dem Jahr 1976 nie gewinnen. Diesbezüglich sind lediglich Achilles Last Stand und Nobody's Fault But Mine große Band-Klassiker vom Abum geworden. Achilles Last Stand ist ein über 10-minütiges galoppierendes Epos auf dem sich die Band in Ekstase spielt, gutes Riff von Page und herrliches Drumgewitter von Bonzo. Fast schon Prog-Metal. Nobody's Fault But Mine überzeugt mit seinen Breaks und dem Hin und Her zwischen Gesang, Gitarre, Harmonika und Band. Der Text stammt von einem Bluesstandard. Diese beiden Songs stehen deutlich über dem Rest.
Trotzdem ist Presence für meinen Geschmack nicht so schlecht geraten wie viele immer behaupten. Unter schwierigen Umständen nach Plants Unfall recht zügig aufgenommen und fast hauptsächlich von Page/Plant komponiert, ist es ein ziemlich hartes, rohes und ökonomisches Album geworden. Großen Schnickschnack bei den Arrangements und Produktion gibt es nicht. Es sind hier hauptächlich elektrische Gitarre, Bass und Drums zu hören. Was mich immer an Presence beeindruckt hat, ist vor allem die tighte Bandperformance, weswegen ich das Album trotz vieler mittelmäßiger Songs immer noch gerne höre. Die Rhythmusfraktion groovt unglaublich genau wie ein Uhrwerk noch bei den ausgefallensten Taktwechseln und Breaks wie in Achilles Last Stand oder Nobody's Fault But Mine und den Stilübungen (andere würden sagen Quatschsongs) Royal Orleans, Candy Store Rock und Hots On For Nowhere. Die Gitarrenarbeit von Page stimmt auch.
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