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am 24. August 2006
Das "Preparing For War" Album wurde seinerzeit 2000 von Peaceville auf den Markt gebracht, um den Weggang der norwegischen Black- Metal- Urgesteine von Darkthrone zu Moonfog abzufedern. Das Album war damals umstritten, da ein Best- Of kaum in der Lage sein konnte, die einzigartige Atmosphäre der richtungweisenden Darkthrone Alben "A Blaze In The Northern Sky", "Under A Funeral Moon" und dem absolut einzigartigen "Transilvanian Hunger" zu transportieren. Die Vermischung mit ein paar Demo- Tracks und zwei Live- Stücken konnte die Darbietung nicht retten.

Nun sind Darkthrone zu Peaceville zurückgekehrt. Die beiden Protagonisten haben sich längst abgekoppelt von den Erwartungen der Black Metal Szene und gehen spätestens seit dem grandiosen Moonfog- Debut "Panzerfaust" ihren eigenen musikalischen Weg, den man mögen kann oder nicht. Aber die Rückkehr sollte trotzdem gefeiert werden, und Peaceville packte die (nicht abgesetzten?) "Preparing For War" Scheiben zusammen mit einer Rare- Tracks- CD einer Live- DVD (!), einem fetten Interviewbooklet und einem DINA3- Doppelposter (Eine Seite: Nocturno Culto mit Nieten, ohne Paint, andere Seite: Das Cover von "Preparing For War") in eine schmuck anzusehende Pappbox, deren Format von der Katatonia- Box "The Black Sessions" auf Peaceville bekannt ist. Herausgekommen ist ein nostalgisches, voller Details steckendes Sammlerstück, das eine Heidenfreude macht.

Kernstück des Sets ist einerseits die Rare- Tracks- CD. Sie umfasst Songs von allen Darkthrone- Demos, die die todesmetallische Vergangenheit der Band dokumentieren und natürlich im überwiegend schlechten Soundgewand daherkommen. Nichts desto weniger ist es gute Musik, das einen ähnlichen Charme verbreitet wie Mayhems' "Deathcrush"- EP oder Gorgoroth' "A Sorcery Written In Blood". Weiterhin finden sich Rehearsalsongs aus der "Goatlord"- Session ("Kathaarian Lifecode"), aus der "A Blaze In The Northern Sky"- Session und aus der "Under A Funeral Moon"- Session auf der CD. Das besondere daran ist, dass es sich größtenteils um Instrumentals handelt, ähnlich wie auf dem Mayhem- Bootleg "From The Darkest Past". Diese Instrumentals haben einen rauschenden, wackeligen aber faszinierend rohen Sound. Die Riffs funktionieren fast besser als auf dem jeweiligen Album und sogar der Bass ist hörbar. Die Intensität dieser Stücke drückt einen an die Wand. Sehr empfehlenswert! Aus dem Demomaterial sei insbesondere "Snowfall" hervorgehoben, ein zehnminütiges Instrumental, das freilich schon auf der Erstauflage von "Preparing For War" vertreten war.

Die DVD erhält eine unspektakuläre Photogalerie, das von den Rereleases der ersten drei Alben bekannte Interview sowie drei Liveauftritte der Band. Der Auftritt von 1996 ist absolut unbrauchbar, sowohl vom Sound als auch vom Bild her kann man absolut nichts tauglich wahrnehmen, selbst wenn man den angemessenen niedrigen Anspruch an die Uraltaufnahmen stellt. Die frühren Konzerte geben ein besseres Bild ab und machen tierisch Laune. Insbesondere der erste Auftritt in Oslo TV ist einfach nur kultig, vier Typen in bunten Klamotten spielen Death Metal. Tja Freunde, das waren Darkthrone! Auf den beiden früheren Konzerten sind Sound und Bild wenigstens erträglich und man kann ein schönes Set verfolgen.

Ein anderer Höhepunkt ist das Interview, welches auch im Booklet abgedruckt wurde. Unaufgeregt erzählen Darkthrone und der Peaceville- Chef von ihrem Werdegang, ohne den Black Metal und sich selbst zu glorifizieren, ohne den Death Metal (wie früher) zu verdammen und durchaus selbstkritisch und -ironisch. Diese Jungs waren dabei, diese Jungs wissen, wer sie sind. Details bitte selbst herausfinden, ebenso wie die Notiz, die den Weg aus Fenriz' Feder auf die Innenseite der Pappbox gefunden hat.

Fazit: Diese Zusammenstellung ist für Fans eine Anschaffung trotz des hohen Preises wert. Ich bin froh, dieses Teil im Regal zu haben, obwohl ich die heutige Musik Darkthrones nicht einmal mehr belanglos finde. Die Punktewertung bezieht sich auf das Format, die Qualität der Musik lässt sich nicht hier in Punkten messen.
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am 6. Dezember 2006
Das war mein erstes Album von Darkthrone, und im ersten moment dachte ich: "Ach du schande was ist das fürn zeug"... ich hatte die CD auch lange nicht angefasst aber dannn... hab ich sie noch mal in den Player geworfen und sie mir von A-B durchgehört... Nachm mehrmaligen durchhörn war mir endlich bewusst: Hier hast du einen der besten BM Bands der erde gefunden... erst dann wurde die athmosphäre geil... und die verbreitet richtigen winter, dunkelheit und räudige Gänsehaut (was am sound liegen kann) der sound id roh und abartig aber genbau das zeichnet Darkthrone aus!

Ich war am meisten vo Song Cromlech begeistert oder Transilvanien Hunger... Die demos sind ein wenig krass aber trotzdem geil... Aber für Anfänger ist das Album nichts... Abgesehen mann hört es sich ein paarmal durch... glaubts mir: Dunkler gehts nich....

...Black Metal 'til the death!
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am 4. Februar 2002
Um es kurz zu machen (mehr hat dieses Machwerk auch kaum verdient): Diese Best-Of CD ist DARKTHRONE's nicht würdig und stellt nicht einmal einen guten Querschnitt ihres Schaffens dar. Auch die viel gepriesenen "Liner-Notes" sind vernachlässigungswürdig.
Wirklich Interessierten seien "A blaze in the northern sky", "Under a funeral moon" und vor allem "Transilvanian Hunger" ans Herz gelegt. Jedes der genannten Alben stellt, wie jede wirklich gute CD, eine in sich geschlossene Einheit dar und läßt sich nicht ausschnittsweise als Best-Of-Album repräsentieren.
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am 17. Juni 2001
"Preparing for war" enthält viele Klassiker aus der Ära, als Darkthrone noch bei Peaceville unter Vertrag waren, z.B. "In the shadow of the horns", "Transilvanian hunger", "Natassja in eternal sleep". Enthalten sind auch ein paar live Songs und Demo-Songs aus Anfangstagen dieser großartigen Band. Für echte Fans auf jeden Fall ein Pflichtkauf, für Darkthrone-Einsteiger Empfehle ich eher die CD "A blaze in the northern sky" oder "Ravishing Grimness".
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