Cranberries/Preiselbeeren werden nach dem trocknen leicht gesüßt mit Ananas- oder Apfelsaftkonzentrat oder Zucker. Dadurch gewinnen sie deutlich an Geschmack.
Die getrocknete Cranberry schmeckt besonders gut als schneller Snack zwischendurch, kombiniert mit Nüssen, im Müsli und Joghurt oder zu Obstsalat. Sie verfeinern aber als raffinierte Zutat auch diverse Hauptspeisen oder Desserts. Weit verbreitet und sehr beliebt sind auch die saftigen Cranberry-Muffins.
Schon die amerikanischen Indianern schätzten und ehrten die Cranberries wegen ihres Nährwertes und ihrer heilenden Eigenschaften. Wunden wurden mit Cranberry-Saft ausgewaschen, Magenverstimmungen und Schmerzen gelindert. Die Medizinmänner bereiteten Cranberry-Umschläge, um das Gift aus den Pfeilwunden zu ziehen. Auch für dekorative Zwecke, wie z.B. zum Färben der Federn, Decken, Kleidung und der Haare wurde die Preiselbeeren eingesetzt. Während der langen Walfangreisen, waren die Frachträume der amerikanischen Schiffe voll mit den gesunden Trockenfrüchten, mit denen die Seemänner dem gefährlichen Skorbut vorbeugten. Die rubinrroten Cranberries enthalten viel Vitamin C und sind durch die natürliche Wachsschicht lange haltbar.
Erste wissenschaftliche Erkenntnisse über die Cranberries betrafen die Gesunderhaltung der Harnwege. In letzter Zeit veröffentlichte Studien geben Hinweis darauf, dass rote Trockenfrucht auch Bakterien im Magen und in der Mundhöhle außer Gefecht setzen. Neuere Studien beschäftigen sich mit dem Einfluss der Cranberry auf die Gesunderhaltung der Herzkranzgefässe und Krebsbekämpfung. Nicht zuletzt macht der Antiagingeffekt die Wunderbeere besonders sympathisch.
Verwendung von Cranberries/Preiselbeeren
In den USA werden Cranberries/Preiselbeeren mit wenig Wasser zu Püree gekocht und dann zu Wild, Fleisch und Geflügel serviert, traditionell v.a. an Thanksgiving zu Truthahn.