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Kalifornien in den späten 70er Jahren. Alles scheint in bester christlicher Ordnung im Haushalt der resoluten, aber herzlichen Familienmatriarchin Mary Griffith. Mit der Ruhe ist es jedoch vorbei, als sich der zweitälteste, nunmehr fast erwachsene Sohn zu seiner Homosexualität bekennt. Das darf nicht sein, findet Mary, und versucht Bobby mit Gebeten zu kurieren. Als der sensible Bobby schließlich unter dem vielfältigen Druck zusammenbricht und Selbstmord verübt, ist die Trauer groß. Mary aber liest Bobby Tagebuchaufzeichnungen und kommt ins Grübeln.
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"Prayers for Bobby" erzählt die wahre Geschichte einer überzeugten Fundamentalchristin, die über den Freitod ihres Sohnes zu einer nicht minder überzeugten Schwulenrechtsaktivistin wurde, und deren Kampf in dem gleichnamigen Buch von Leroy Aarons verewigt wurde. Unter der Ägide des australischen Actionspezialisten Russel Mulcahy ("Highlander") und der Drehbuchautorin Katie Ford ("Miss Undercover") gerät das ganze zum gut gemeinten, sentimentalen Rührstück, aus dem speziell Sigourney Weavers engagierte Darstellung der zerrissenen Mutter weit heraus ragt.
Blickpunkt: Film
Über den Freitod ihres homosexuellen Sohnes wandelt sich eine bibeltreue Christin zur überzeugten Schwulenrechtsaktivistin. Eine exzellente Darstellung von Sigourney Weaver lohnt diese etwas betuliche TV-Interpretation einer wahren Geschichte.
Kurzbeschreibung
"Ich habe keinen schwulen Sohn!" Mary Griffith, eine streng religiöse Mutter in den USA Anfang der 80er, kann sich mit der Homosexualität ihres Sohnes nicht abfinden und tut alles, um ihren Sohn von seiner "Krankheit" zu "heilen". Sie ist der festen Überzeugung, Bobbys Schwulsein ist eine Sünde. In Hoffnung auf die Anerkennung seiner Mutter tut Bobby alles, was sie von ihm verlangt ... als er jedoch merkt, dass er sich nicht ändern kann, machen die Zurückweisung und der Liebesentzug seiner Mutter ihn zunehmend depressiv und führen letzten Endes zu seinem Selbstmord. Mary macht sich auf die schmerzhafte Suche nach dem "Warum?" und beginnt, ihren Glauben in Frage zu. Als sie endlich erkennt, dass Bobbys Homosexualität weder Sünde noch freie Wahl ist, engagiert sie sich zunehmend für die Rechte von Homosexuellen. Ein großer Film nach einer wahren Begebenheit über Familie, Liebe, Freundschaft und Verständnis. Heute ist Mary Griffith eine Ikone der Schwulenbewegung. Sigourney Weaver spielt ihre Rolle zutiefst glaubwürdig und war dafür für einen "Emmy" nominiert.
Produktbeschreibungen
"Ich habe keinen schwulen Sohn!" Mary Griffith, eine streng religiöse Mutter in den USA Anfang der 80er, kann sich mit der Homosexualität ihres Sohnes nicht abfinden und tut alles, um ihren Sohn von seiner "Krankheit" zu "heilen". Sie ist der festen Überzeugung, Bobbys Schwulsein ist eine Sünde. In Hoffnung auf die Anerkennung seiner Mutter tut Bobby alles, was sie von ihm verlangt ... als er jedoch merkt, dass er sich nicht ändern kann, machen die Zurückweisung und der Liebesentzug seiner Mutter ihn zunehmend depressiv und führen letzten Endes zu seinem Selbstmord. Mary macht sich auf die schmerzhafte Suche nach dem "Warum?" und beginnt, ihren Glauben in Frage zu. Als sie endlich erkennt, dass Bobbys Homosexualität weder Sünde noch freie Wahl ist, engagiert sie sich zunehmend für die Rechte