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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Was gut war, wird gut bleiben..., 16. Februar 2008
Gleich vorweg - 5 Golden Stars für Deutschlands Gothic Metal Heroes No. 1...
Crematory schaffen mit "Pray" mehr als gekonnt the Spagat zwischen Vergangenheit und Moderne und können "Klagebilder" einen stolzen Nachfolgen bieten, der eine völlig andere Kerbe einschlägt.
"Pray" geht so richtig kräftig back to the roots was die Stimmung des Albums und die Lyrik angeht. Der Sound, die Riffs und der geile Gesangeswechsel hingegen sind gebliebene moderne Elemente. Die Platte rummst ordentlich und geht absolut nach vorne. Messerscharfe und donnernde Riffs treffen auf die so typischen Ohrwurmmelodien und das ganze Paket wird durch die tiefen Growls von Felix und den super cleanen Gesang von Matze abgerundent.
Auf dieser Platte gibt es (eigentlich wie immer) keinen Ausfall, nur starke und eingängige Songs geben sich hier die Ehre.
Anspieltipps sind die Gassenhauer "Pray", "When darness falls", "Left the ground" und "Have you ever". Das ALbum schließt mir der geilen Abschlussnummer "Say goodbye" und verlangt nach mehr.
Crematory haben ihren Platz an der Sonne bzw. im Schatten eindrucksvoll verteidigt. In diesem Genre kann ihnen zumindest aus unseren Gefilden keiner das Wasser/Bier reichen. DEFINITIV No. 1!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Back to the roots - Klasse und guter Durchschnitt auf einer Scheibe!, 12. November 2008
Back to the roots heißt es auf dem neuen Crematory-Album "Pray". Das als misslungen zu bezeichnende Experiment mit komplett deutschen Texten auf "Klagebilder" führt das Urgestein des deutschen Gothic Metals glücklicherweise nicht fort und besinnt sich zurück auf Elemente, mit denen sie sich Jahr für Jahr eine wachsende Anhängerschaft aufgebaut haben.
Von einem Aufwärmen alter Alben kann man dennoch nicht sprechen, denn das früher oftmals penetrante Keyboard dient auf "Pray" lediglich zur Untermalung der riffdominierten Songs und der Anteil von Gitarrist Matthias' Gesangspassagen hat deutlich zugenommen. Letztere erinnern oft an die cleanen Vocals des Amorphis-Klassikers "Tales from the thousand lakes" und passen manchmal richtig klasse("Left the Ground"), wirken andernorts aber ein wenig fehl am Platze und schief ("Remember"). Das hohe Niveau, das die ersten beiden Songs mit treibenden Riffs und eingängigen Refrains etablieren, verlieren im Laufe der Scheibe ein wenig an Klasse. Vor allem die langsamen Stücke "Alone" und "Just Words" kommen einem wie Lückenfüller vor, während beim Titeltrack oder "Burning Bridges" der Chorus einfach nicht zünden will. Lediglich "Sleeping Solution", mit Abstrichen "Have you ever" und der hymnische Schlusstrack "Say Goodbye" besitzen noch den Wiedererkennungswert und das songwriterische Gespür, das man von einer Band, die seit fast 17 Jahren im Geschäft ist, erwartet.
Sicher kann man von Crematory keine hochinnovativen Neuerungen oder Abwechslungsreichtum erwarten. Sie ziehen ihr Ding konsequent durch und das ist wahrscheinlich auch im Sinne ihrer Fans. Aber auf "Pray" sind nur die Hälfte der 10 Songs als gut bis sehr gut zu bewerten, dem Rest geht entweder zu Beginn schon oder auf halber Strecke die Puste aus.
Alles in allem gesehen aber eine Platte, die sich (besonders für Fans) lohnt, zu kaufen und zu hören.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
LEFT THE GROUND..., 2. Februar 2008
Was für ein Jahresstart - 2008 dürfte eines der besten Jahre für den Gothic- und Metalsektor ever werden. Großartige Bands wie Crematory, Unheilig, Children of Bodom, Avantasia, Metallica und viele mehr werden uns bald neue Perlen um die Ohren hauen.
Crematory leuten den dunkelmetallischen Jahresstart ein - und das mit der Gothic Metal-Granate des Jahres!
Die alten Recken haben es sich nicht nehmen lassen, die neuen Stücke mit alt-bekannten Stärken zu komponieren:
* Harte Gitarrenparts
* Tiefe Crowls vs. cleaning Vocals
* Hymnenhafte Melodiebögen
* Treibende Rhytmen
"Pray" ist tanz- und bangbar ohne Ende. Vorbei sind die Techno- und Elektronikexperimente - hier gibts satte Hausmannskost auf höchstem Niveau.
Hymen wie "Pray", "Left the ground" und "Burning bridges" gehen wie eine Dampfwalze nach vorne. Gleichzeitig hat das Album mit "Just words" wieder eine tolle Midtempo-Ballade. Die Lyrics sind dieses Mal typisch Gothic Metal - dunkle Stimmungen versehen mit dem Aufruf zum Aufbruch. Die persönlichen Texte wurden eher mit "Klagebilder" abgehandelt.
Fazit:
* Eine tolle Platte back to roots, die sehr an Meisterwerke wie "Act seven" und "Illusions" erinnert.
* Bester Sound garantiert breite Gitarrenwände
* Wunderbare Melodien laden zum Tanzen und Träumen ein
--> Sicherlich eine der besten Platten, die Crematory je aufgenommen habe. Fans der alten Scheiben und neue Anhänger werden hier definitiv auf ihre Kosten kommen.
Hier bleibt keine Haarpracht ungebangt!
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